Ludwig-Maximilians-Universität München
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Entwicklungspsychologie

Ich und die anderen

München, 09.06.2014

Vom hilflosen Baby zum agilen Schulkind: Der Psychologe Markus Paulus untersucht, wie sich soziales Lernen und das Wissen über das eigene Wissen entwickeln. Seine Ergebnisse zeigen, wie frühe Fertigkeiten das weitere Leben bestimmen.

Was ist gerecht? Das lernen Kinder schon früh. (Foto: S. Kobold / Fotolia.com)

„Warte mal kurz“, sagt der Versuchsleiter. „In dieser Tüte habe ich ein Geschenk für dich. Ich gebe es dir gleich, wenn ich wieder da bin“. Dann geht er aus der Tür. Zurück bleiben ein zweieinhalbjähriges Kind und das Geschenk, das versteckt in einer Tüte auf einem Tisch liegt. Was in den folgenden Minuten passiert, wird mit einer Kamera aufgezeichnet: Guckt das Kind heimlich in die Tüte? Macht es sie gar auf und nimmt das Präsent heraus? Oder wartet es, bis der Versuchsleiter zurückkommt?

Das Experiment ist eine Variation des Marshmallow-Tests, den der amerikanische Psychologe Walter Mischel Ende der 1960er-Jahre entwickelte. Mischel stellte seinen kleinen Versuchsteilnehmern einen Marshmallow vor die Nase und sagte ihnen: Wenn du es schaffst, die Süßigkeit nicht zu essen, solange ich nicht im Raum bin, bekommst du einen zweiten Marshmallow. Der Versuch gehört inzwischen zum festen Repertoire der Entwicklungspsychologie. Filme auf Youtube aus aller Welt zeigen, wie sehr Kinder mit sich ringen, um diesen „Belohnungsaufschub“ (delay of gratification) auszuhalten. Manche schieben den Marshmallow aus ihrem Blickfeld oder lenken sich mit lautem Singen ab, andere starren minutenlang darauf, schnuppern daran oder versuchen ein paar Krümel und wieder andere beißen sofort rein, noch bevor der Versuchsleiter den Raum verlassen hat.

Entwicklungspsychologen testen mit diesem Experiment die Selbstbeherrschung des Kindes, die nicht nur etwas über sein Temperament und seinen Entwicklungsstand aussagt, sondern auch einen Blick in die Zukunft erlaubt. „Kinder, die sich gut selbst beherrschen, die nicht zur Tüte hinlaufen oder höchstens reingucken, werden im Alter von fünf Jahren eher teilen“, sagt Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der LMU.

Diesen Entwicklungszusammenhang hat eine Längsschnittuntersuchung gezeigt, die Paulus mit seinen Kollegen am Baby- und Kinderlabor der Fakultät für Psychologie und Pädagogik der LMU durchführt. Die Studie wurde 2006 von Beate Sodian, Inhaberin des Lehrstuhls für Entwicklungspsychologie, initiiert. Im Alter von sechs Monaten sind die Kinder erstmals ins Labor gekommen. Seither nehmen sie in regelmäßigen Abständen an Tests teil und helfen so den Wissenschaftlern zu verstehen, wie Kinder die Welt erfahren und wie sich ihre Wahrnehmung, ihr Denken und Lernen entwickelt und wie sie dabei von anderen lernen. Auch zu Einzelstudien kommen Kinder ab einem Alter von zehn Monaten an die Universität. Die Wissenschaftler messen neben der Selbstbeherrschung auch ihr prosoziales Verhalten, ob sie also freiwillig etwas für andere tun, zum Beispiel bereit sind zu teilen. So nähern sie sich der in der Entwicklungspsychologie heiß debattierten Frage, wie viel Wissen Kinder bereits mit auf die Welt bringen und was sie sich in den ersten Wochen, Monaten und Jahren selbst aneignen.

Wonach greift der andere?
Eines der ersten Experimente, für das kleine Kinder ins Labor kommen, testet ihr Handlungsverständnis. „Das erste Verständnis, das Kinder überhaupt über die Absichten einer anderen Person entwickeln, ist ein Verständnis von Zielen“, sagt Markus Paulus. Sie zeigen es ab einem Alter von etwa sechs Monaten. Im Versuch wird den Kindern auf einem Bildschirm oder einer Art Puppenbühne vorgespielt, wie ein Erwachsener nach etwas greift. Eine Videokamera erfasst die Augenbewegungen und Blickzeiten des Kindes. Mit dieser „Eye-Tracking-Methode“ lässt sich erkennen, ob die Kinder bemerken, wenn auf einmal nach etwas anderem gegriffen wird. Schauen sie länger hin, wenn die Person ein anderes Objekt greift, spricht dies dafür, dass sie erkannt haben, welches das Handlungsziel der beobachteten Person ist.

Die Kinder unterscheiden sich darin, wie gut sie in diesem frühen Alter bereits Handlungen und Absichten anderer verstehen. Unter anderem hängt das von der Beziehung zwischen Mutter und Kind ab, wie die Entwicklungspsychologen in einer Studie zeigten. „Kinder, deren Mütter prompt auf ihre Signale eingehen und für sie emotional verfügbar sind, können besser abschätzen, welche Ziele ein anderer hat“, sagt Paulus. „Es ist spannend zu sehen, wie solch frühe Erfahrungen die soziale Wahrnehmung und unterschiedliche Aspekte der Entwicklung beeinflussen.“

Den Zusammenhängen in der kindlichen Entwicklung sind die Wissenschaftler auch mithilfe von EEG-Untersuchungen auf der Spur. Paulus und sein Team haben mit EEG unter anderem bei 14 Monate alten Kindern die Aktivitäten im Frontalhirn gemessen. Die unterschiedlich starke Aktivierung des rechten oder linken Frontalbereichs, die mit positiven beziehungsweise negativen Gefühlen einhergeht, erlaubt Aussagen über das Annäherungs-Vermeidungsverhalten eines Menschen. Ein paar Monate später, als die Kinder zwei Jahre alt waren, untersuchten die Forscher ihre Empathie. Sie wollten wissen, wie die Kinder reagieren, wenn ein anderer Schmerz simuliert.

Wie ihre Auswertungen zeigen, bewiesen jene Kinder mehr Empathie, deren Annäherungstendenz im EEG-Versuch stärker ausgeprägt war. „Das Spannende daran ist, dass die Kinder mit 14 Monaten, zum Zeitpunkt des EEG, noch keine Empathie zeigen können. In diesem Alter empfinden Kinder zwar selbst Schmerz, wenn ein anderer Schmerz äußert. Sie laufen aber nur zu ihrer Mutter, um sich selbst trösten zu lassen. Erst von eineinhalb Jahren an können sie den Schmerz einem anderen Menschen zuordnen. Das heißt: In einem Alter, in dem Kinder noch gar nicht trösten können, haben wir ein elektrophysiologisches Muster gefunden, das vorhersagt, ob sie später andere eher trösten oder nicht.“ In einer weiteren Studie untersucht das Team nun, welchen Einfluss die Mutter-Kind-Interaktion darauf hat, wie das Annäherungs- oder Vermeidungsverhalten mit 14 Monaten ausgeprägt ist. „Aus Studien mit Kindern depressiver Mütter wissen wir bereits, dass bei ihnen das Vermeidungsverhalten stärker ist“, sagt Paulus.

Reaktionen im Motorkortex
In einem weiteren EEG-Versuch untersuchte Paulus zusammen mit niederländischen Kollegen die Ursprünge und neuronalen Mechanismen sozialen Lernens, ein weiterer Forschungsschwerpunkt. Im Alter zwischen sechs und neun Monaten beginnen Kinder, andere zu imitieren. Ihre Eltern gewöhnen sich dann schnell an, manches nur unbeobachtet zu tun, weil sie wissen, dass ihr Kind es ihnen sonst nachmacht und in Nullkommanichts Küchenschränke ausräumt oder Herdplatten anstellt. Paulus ließ neun Monate alte Kinder über einen Zeitraum von einer Woche immer wieder beobachten, wie ihre Mutter eine neue Rassel schüttelte, ohne dass sie selbst damit spielen durften. Danach wurden im EEG-Labor die neuronalen Aktivitäten in ihrem Gehirn aufgezeichnet, wenn sie das Rasselgeräusch hörten. „Sie zeigten eine Reaktion im Motorkortex, ziemlich genau in den Bereichen für die Hände, wenn sie das Rasselgeräusch hörten. Sie simulierten auf einer motorischen Ebene die Handbewegung, die ihre Mutter gemacht hatte. Sie hatten also neues Handlungswissen erworben, ohne zuvor selbst die Rassel in der Hand gehabt zu haben“, sagt Paulus. „Die Ergebnisse zeigen, dass das soziale Lernen schon sehr früh beginnt. Die Kinder beobachten, spiegeln die Handlungen neuronal und rufen das so erworbene Wissen später ab.“

Unter Entwicklungspsychologen gibt es unterschiedliche Annahmen darüber, wie bewusst sich kleine Kinder sind, wenn sie ein bestimmtes Verhalten zeigen. Paulus sieht sich in dem Experiment bestätigt, dass der Vorgang des sozialen Lernens bei kleinen Kindern unbewusst abläuft. „Sie lernen auf einer sehr basalen Ebene. Dieser Vorgang scheint dabei sehr automatisch zu sein, ohne dass die Kinder viel darüber nachdenken oder sich dessen bewusst sein müssen“, sagt Paulus.

Um die Ursprünge und die Entwicklung des prosozialen Verhaltens zu untersuchen, testet Paulus unter verschiedenen Studienbedingungen, wie Kinder teilen. Ihn interessiert, warum Kinder helfen, unter welchen Umständen sie mit anderen teilen und welche Erwartungen sie dabei an das Verhalten anderer haben. „Die Kindergartenjahre sind für die Entwicklung unseres prosozialen Verhaltens entscheidend“, sagt Paulus. Zwischen drei und fünf Jahren machen die Kinder beim Teilen große Entwicklungsschritte. „Ab einem Alter von drei Jahren entwickeln die Kinder ein Verständnis dafür, was gut und fair ist, und nach und nach die Fähigkeit, den Normen auch zu folgen.“

Den Weg dorthin bilden die Studien des LMU-Baby- und Kinderlabors ab. So wissen dreijährige Kinder bereits, was fair wäre, teilen aber trotzdem nicht gerecht, sondern geben sich selbst am meisten. „Je älter Kinder werden, desto mehr nähern sie sich der Norm an. Sie wissen dann nicht nur, was gerecht wäre, sondern halten sich auch daran“, sagt Paulus. Dabei spielt offenbar auch das Verständnis für die Situation des anderen, mit dem geteilt werden kann, eine Rolle. In einer gerade abgeschlossenen Studie, die Paulus im Raum Erfurt durchführte, sollten Kinder vor dem Teilen darüber nachdenken, wie sie sich selbst fühlen würden, wenn mit ihnen geteilt würde oder nicht, oder wie es einem anderen in dieser Situation ginge. Ihr Verhalten wurde mit dem von Kindern verglichen, die zuvor nicht zu solchen Gedanken aufgefordert worden waren. „Die Kinder, die darüber nachgedacht haben, wie das Teilen Gefühle beeinflusst, haben mehr abgegeben“, sagt Paulus. „Sich zu vergegenwärtigen, welche Folgen das Teilen für Gefühle hat, beeinflusst ihr Verhalten.“ Damit zeige das Experiment auch, sagt Paulus, wie sich positives Sozialverhalten früh fördern lässt. Weitere Studien sollen nun mögliche langfristige Effekte des Trainings von Perspektivenübernahme auf das Sozialverhalten der Kinder überprüfen.

Denken in der Zweier-Welt
Je älter die Kinder werden, desto mehr tritt zudem ihr Gerechtigkeitssinn zu Tage. In einer weiteren Studie konnten Paulus und seine kanadischen Kooperationspartner an der Dalhousie University in Halifax zeigen, dass bereits Fünfjährige auf eine gerechte Verteilung in einer Gruppe achten. Dreijährige denken und handeln noch in einer Zweier-Welt, als sei ein Dritter nicht da. Fünfjährige erfassen dagegen offenbar schon den Gedanken der sozialen Gerechtigkeit. In einem Alter von sechs Jahren sind die Fairnessüberlegungen dann so stark, dass Kinder sogar zu recht radikalen Methoden greifen, um nicht ungleich zu verteilen. Das zeigte sich in einem Experiment, indem sie gebeten wurden, neun Radiergummis zwischen sich und einem anderen Kind zu verteilen. „Ihre Aversion gegen Ungleichheit war so stark, dass sie jedem vier gaben und das neunte Radiergummi wegschmissen“, sagt Paulus.

In weiteren Studien untersuchen die Wissenschaftler nun, ob und wie auch die Erwartungen des anderen die Bereitschaft der Kinder zu teilen beeinflusst und von welchem Alter an dies der Fall ist. Die Fähigkeit, etwas über die psychischen Vorgänge anderer Menschen zu wissen, wird in der Psychologie als „Theory of Mind“ bezeichnet. Test-Klassiker dafür ist der Sally-Anne-Test. In dem Test müssen Kinder darüber nachdenken, ob Sally Murmeln finden wird, die Anne unter einem anderen Becher versteckt hat, als Sally nicht im Raum war. Erst ab einem Alter von vier bis fünf Jahren können Kinder richtig vorhersagen, wo Sally suchen wird (nicht da, wo die Murmeln tatsächlich sind, sondern da, wo die Murmeln waren, als Sally den Raum verließ). Dafür müssen sie wissen, dass Sally über ein anderes Wissen verfügt als sie selbst.

Die Theory of Mind scheint eng mit der Entwicklung des Wissens über die eigenen kognitiven Prozesse zusammenzuhängen, was als Metakognition bezeichnet wird. „Kinder, die im Alter von vier bis fünf Jahren die Sally-Aufgabe gelöst haben, waren diejenigen, die mit sechs Jahren eher Metakognitionsaufgaben lösen konnten. Das spricht dafür, dass sich zuerst die Fähigkeit entwickelt, über die mentalen Zustände der anderen nachzudenken, und Kinder diese Fertigkeit dann auf sich selbst anwenden“, sagt Paulus. „Man versteht sich selbst, indem man andere versteht.“

Die Fülle der Versuche zu unterschiedlichen Bereichen der kindlichen Entwicklung, bei denen Kinder im Rahmen der Längsschnittstudie über Jahre hinweg immer wieder teilnehmen, ermöglichen der Entwicklungspsychologie einmalige Einblicke. Dank der verschiedenen Experimente mit unterschiedlichen Altersgruppen sehen die LMU-Forscher nicht nur, wie sich eine Fertigkeit entwickelt, sondern können auch bislang unbekannte Zusammenhänge erkennen.

„Selbstbeherrschung, die Fähigkeit, die eigenen negativen Gefühle zu regulieren, und frühes Handlungsverständnis spielen eine wichtige Rolle bei der frühen Entwicklung prosozialer Fähigkeiten“, sagt Paulus und verweist auch auf Studien, die zeigen, dass Kinder, die sich schon früh sehr gut beherrschen können, im jungen Erwachsenenalter beruflich und sozial erfolgreicher sind. „Das hat viel damit zu tun, dass man seine eigenen Bedürfnisse zurückschrauben und auch mal andere bestimmen lassen kann.“

Bei der nächsten Testreihe werden die Kinder, die an der Längsschnittstudie teilnehmen, bereits acht Jahre alt sein. Dann können Paulus und seine Kollegen untersuchen, wie ihnen der Übergang in die Schule gelungen ist, wie ihr Verhalten und ihre Leistungen in der Schule sind und welche frühen Fertigkeiten damit verbunden sind. Daraus könnten sich wichtige Schlüsse für die frühe Förderung von Kindern ziehen lassen.

Wenn sich die Eltern einig sind
Die Studien im Babylabor zeigen, wie wichtig das Umfeld des Aufwachsens und das Verhalten der Eltern für die kindliche Entwicklung ist. Der Einfluss der elterlichen Erziehungspraktiken wird auch durch eine gerade abgeschlossene Studie bestätigt. In dieser untersucht Paulus den Erziehungsstil von Müttern und Vätern. Das Sozialverhalten ihrer drei- bis fünfjährigen Kinder wurde zeitgleich von ihren Kindergärtnerinnen erfragt. Es zeigt sich, dass die Konsistenz im elterlichen Erziehungsstil das Sozialverhalten vorhersagte: Je ähnlicher die Eltern auf Fragen zum Erziehungsstil antworteten, desto weniger problematisches Sozialverhalten legten die Kinder an den Tag.

Dem möglichen Übereifer engagierter Eltern will Paulus aber lieber vorbeugen: „Die allermeisten Eltern verhalten sich ihren Kindern gegenüber intuitiv richtig. Frühförderung macht Sinn in Bereichen, in denen ein Kind zurückfällt, aber das heißt nicht, dass man jedes Kind früh fördern muss. Das artet in Leistungsdruck aus. Wer zu viel macht, baut eine Erwartungshaltung auf und nähert sich dem Kind nicht mehr natürlich. Das geht schief. Man kann Kinder nicht beliebig formen.“

Aufmerksame Eltern erkennen ziemlich gut, wie sich ihr eigenes Verhalten in dem ihrer Kinder spiegelt. So färbt auch auf ihre Kinder ab, wie sie sich beim Teilen verhalten, ob und wann sie anderen helfen und auch wie sie sich selbst beherrschen, was dann beim Marshmallow-Test und seinen Varianten erhoben wird. „Selbstbeherrschung ist auch ein Teil des Temperaments, aber sehr viel ist gelernt“, sagt Paulus. Ob die Kinder ihren Augen vor der süßen Versuchung schließen, woanders hingucken, oder sie in die Hand nehmen, betasten und daran riechen: Die Versuchsleiter sieht, welche Strategien sich die Kinder bereits von ihren Eltern und anderen Bezugspersonen abschauen konnten. Räumen die Eltern eine angebrochene Schokolade in den Schrank oder lassen sie sie auf dem Tisch liegen, bis sie aufgegessen ist? Machen sie erst eine Arbeit zu Ende oder springen so sofort auf, wenn sich eine angenehme Unterbrechung bietet? „Wie Eltern mit solchen Situationen umgehen, hat einen großen Einfluss darauf, ob Kinder in der Lage sind, sich zu beherrschen“, sagt Paulus. „Das meiste, was wir über die Welt lernen, lernen wir sozial.“
Nicola Holzapfel (Forschungsmagazin Einsichten 1/2014)

Prof. Dr. Markus Paulus ist seit 2013 Professor für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der frühen Kindheit an der LMU. Paulus, Jahrgang 1980, studierte an den Universitäten Eichstätt und Oulu/Finnland. Er promovierte am Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour der Radboud University Nijmegen in den Niederlanden und forschte am Early Social Development Lab der Dalhousie University in Halifax (Kanada), bevor er nach München kam. 2015 wurde er mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet.

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