Ludwig-Maximilians-Universität München
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Interkulturelle Kommunikation (Magister Artium / Nebenfach)

Kein Studienbeginn mehr möglich.

Ist durch einen Masterstudiengang ersetzt werden (Information siehe dort).

Studiengang

Studiengang: Interkulturelle Kommunikation (Magister Artium / Nebenfach)
Abschluss: Magister Artium
Abschlussgrad: M.A.
Fachtyp: Nebenfach
Studienform: Grundständiges Studium in Verbindung mit einem Hauptfach aus dem Magisterstudiengang und einem weiteren Nebenfach.
Studienbeginn: Das Studium kann im Winter- und Sommersemester begonnen werden.
Fakultät: Fakultät für Kulturwissenschaften
Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 67,40 Euro.

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Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungsmodus
1. Semester:
Keine Zulassung von Studienanfängern
Zulassungsmodus
höheres Semester:
Keine Zulassung höherer Fachsemester
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig.
Link zum Fach: http://www.ikk.lmu.de/
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Beschreibung des Studienfachs

Das Fach „Interkulturelle Kommunikation“ (IkK) wird vom Institut für Interkulturelle Kommunikation in Kooperation mit den Instituten für Volkskunde / Europäische Ethnologie, dem Institut für Ethnologie und Afrikanistik (Fakultät 12 für Kulturwissenschaften) und dem Institut für Deutsch als Fremdsprache / Transnationale Germanistik (Fakultät 13/14 für Sprach- und Literaturwissenschaften) durchgeführt. Als erstes interdisziplinäres Studienfach dieser Art an einer deutschen Hochschule ist es seit dem Wintersemester 1996/97 in München zugelassen.

IkK kann nur als Nebenfach im Magisterstudiengang (oder als Pflichtwahlfach in einigen Diplomstudiengängen) gewählt werden.

Gegenstand

Gegenstand ist das kommunikative interaktive Handeln von Menschen aus verschiedenen Kulturen und die aus der kulturellen Differenz entstehenden möglichen Kommunikationsprobleme in unterschiedlichen alltäglichen und institutionellen Zusammenhängen (wie Ehe und Familie, Wirtschaftsunternehmen und Behörden); zudem befasst sich die IkK mit Problemen der Wahrnehmung und Stereotypisierung, der Enkulturation und Akkulturation, des Kulturwandels und der Modernisierung, der Migration, der Identität u.a.

Der Studiengang soll allen, die in ihrem künftigen Berufsfeld mit Menschen aus anderen Kulturen umgehen werden, die Schlüsselqualifikation interkultureller Kompetenz vermitteln. Allgemeines Studienziel ist daher, die Studierenden so zu qualifizieren, dass sie sich selbständig in fremde Kulturen einarbeiten und dort angemessen agieren und ggf. als Vermittler tätig sein können.

Theorien und Methoden

In ihren Theorien und Methoden basiert die IkK auf Erkenntnissen und Erfahrungen:

  • der Kulturanthropologie, Volkskunde und Völkerkunde mit der Beschreibung und Analyse eigener und fremder kultureller Systeme,
  • der Linguistik (Deutsch als Fremdsprache) mit dem Fremdverstehen und der Beschreibung und Analyse kommunikativen Handelns (Diskurs- und Textanalyse),
  • der Kommunikationswissenschaft mit interpersoneller Kommunikation,
  • der Interkulturellen Psychologie und
  • der Interkulturellen Pädagogik.

Forschung

Forschungsaktivitäten beziehen sich insbesondere auf die Bereiche „interkulturelle Herausforderungen internationaler Unternehmenstätigkeiten“, „interkulturelle Problemfelder in der multikulturellen Gesellschaft“ und „Entwicklung interkultureller Lehrprogramme“. Die Forschungsergebnisse werden u.a. in der eigenen Publikationsreihe Münchener Beiträge zur Interkulturellen Kommunikation veröffentlicht.

Studienaufbau / Module

Im Grundstudium (1. - 4. Semester) wird inhaltlich und methodisch in das wissenschaftliche Arbeiten sowie in die theoretischen Grundlagen und in Teilbereiche des Faches eingeführt. Die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs I im ersten Fachsemester ist die Voraussetzung für die Teilnahme an dem darauf aufbauenden Grundkurs II und an Seminaren. Die Grundkurse behandeln folgende Themenbereiche:

Theorien der Interkulturellen Kommunikation:

  • Kulturanthropologische Theorien und Modelle,
  • Theorien des kommunikativen Handelns,
  • Theorien der Diskurs- und Textanalyse und
  • Theorien der Interkulturellen Psychologie und Pädagogik.

Daran schließen sich zwei (für Diplomstudiengänge ein) Proseminare an; eines davon soll aus dem folgenden Bereich gewählt und mit qualifiziertem Leistungsnachweis absolviert werden:

Methodik der Interkulturellen Kommunikation:

  • Methoden der Kulturanthropologie und der Kulturpsychologie,
  • Methoden der Diskursanalyse,
  • Kultur- und Kommunikationstheorie,
  • Organisationskultur, internationale Zusammenarbeit.

Ein weiteres Proseminar kann aus spezielleren Themenbereichen gewählt werden wie:

Interkulturelles Handeln und Identität:

  • Probleme kultureller Identität, Migration,
  • Kulturelles Lernen, Kulturwandel,
  • Kommunikation in Institutionen,
  • Handeln und Verhandeln in fremden Kulturen.

Landeskunde und internationale Beziehungen

  • Erarbeiten von Kenntnissen in erweiterter (kommunikationsrelevanter) Landeskunde einzelner Kulturräume,
  • Regionale und lokale Interkulturalität,
  • internationale Beziehungen.

Daneben wird (gemäß Studienordnung) die Teilnahme an weiteren Proseminaren aus den obigen Themenbereichen sowie der Besuch von Vorlesungen erwartet. Das Grundstudium schließt nach normalerweise 3 - 4 Semestern mit einer Hauptseminaraufnahmeprüfung ab; diese gilt bis auf weiteres bei Vorlage der erforderlichen qualifizierten Scheine als abgelegt. Für Vorlesungen werden keine Scheine ausgestellt.

Im Hauptstudium (5.- 8. Semester) werden die im Grundstudium erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse durch den Besuch von Hauptseminaren erweitert und vertieft. Mindestens ein Hauptseminar muss mit qualifiziertem Leistungsnachweis abgeschlossen werden.

Die formalen Anforderungen für das gesamte Studium der IkK umfassen somit

  • zwei Grundkursscheine (I und II),
  • zwei Proseminarscheine (für Diplomstudiengänge einen) und
  • einen Hauptseminarschein (einen Fortgeschrittenenseminarschein).


Die Magisterprüfung (im Nebenfach) besteht aus einer mündlichen Prüfung (30 Minuten) über die Grundlagen, Theorien und Methoden des Faches sowie über zwei frei gewählte Spezialgebiete. Zu den weiteren formalen Voraussetzungen und zur Durchführung der Prüfung s. unten Magisterprüfungsordnung.

Nebenfächer

Das Magisterstudium umfasst ein Haupt- und zwei Nebenfächer. Liste wählbarer Haupt- und Nebenfächer im Magisterstudium: www.lmu.de/studienangebot/magister

Interkulturelle Kommunikation (wählbar nur als Nebenfach) kann nur mit höchstens einem Fach aus der nachfolgenden Fächergruppe (gleichgültig ob als Haupt- oder Nebenfach) kombiniert werden. Eine Kombination mit Magisterfächern außerhalb dieser Gruppe bleibt unbenommen:

  • Deutsch als Fremdsprache
  • Volkskunde / Europäische Ethnologie
  • Völkerkunde / Ethnologie

Tätigkeits- und Berufsfelder

Ein klar definierbares Berufsfeld gibt es für Magister-Absolventen nicht. Denn Sie erwerben mit dem Magisterabschluss in erster Linie eine wissenschaftliche Qualifikation, die – außer für Lehr- und Forschungstätigkeiten an der Universität – meist nicht direkt berufsbezogen ist. Im engeren Bereich Ihres Faches wird es in aller Regel nur wenige Arbeitsstellen geben. Dagegen gibt es ein breites unspezifisches Berufsfeld, für das zwar ein abgeschlossenes Hochschulstudium notwendig, jedoch keine spezielle Fachrichtung vorgeschrieben ist. In vielen Arbeitsfeldern tritt die fachlich-wissenschaftliche Qualifikation in den Hintergrund gegenüber so genannten Schlüsselqualifikationen, wie analytischem Denken, geistiger Flexibilität, Organisationstalent, schnellem und selbständigem Einarbeiten in neue Arbeitsfelder, sozialer Kompetenz etc., die Sie im Laufe Ihres Studiums innerhalb, aber auch außerhalb der Universität erwerben können. Sinnvolle berufsbezogene Ergänzungen können auch Praktika in Firmen und Betrieben und Zusatzqualifikationen sein, sofern diese nicht zu sehr vom Studium ablenken.
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Voraussetzungen und Anforderungen

Unterrichtssprachen

Deutsch

Erwünschtes Profil

Das Nebenfach IKK wendet sich an deutsche wie an ausländische Studierende. Überdurchschnittliche Kenntnisse zweier Fremdsprachen und intensive interkulturelle Erfahrung (wie Schüleraustausch, Auslandsstudium etc.) sind dringend erwünscht; Auslandspraktika im Laufe des Studiums werden nachdrücklich empfohlen.

Angebote zur Studienorientierung

  • Zur Studienorientierung veranstaltet die LMU jedes Jahr im Februar ihren großen "Tag der offenen Tür".
    www.lmu.de/tof
  • Jeweils zu Semesterbeginn werden von den jeweiligen Studiengängen und -fächern Einführungsveranstaltungen angeboten.
    www.uni-muenchen.de/studium/beratung/studienbeginn
  • Einführende Literatur:
    • Dodd, Carley H. 1991: Dynamics of Intercultural Communication. Dubuque.
    • Gudykunst, W. B.; Kim, Y. Y. 1997: Communicating with Strangers. An Approach to Intercultural Communication. Boston, Mass. .
    • Maletzke, G. 1996: Interkulturelle Kommunikation. Wiesbaden.
    • Roth, Klaus (Hg.) 1996: Mit der Differenz leben. Münster.
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Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Interkulturelle Kommunikation
Oettingenstraße 67
80538 München
Internet: www.ikk.uni-muenchen.de

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Gregor Sterzenbach
Oettingenstraße 67 / Raum 110
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 9789
E-Mail: G.Sterzenbach@ikk.lmu.de
Sprechzeiten: www.ikk.uni-muenchen.de/ueber_uns/personen/wissenschaftliche-mitarbeiter/sterzenbach

Zentrale Studienberatung

Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium

Ludwigstr 27/I, Zi. G 109 (Postanschrift: Geschwister-Scholl-Platz 1)
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180-9000 (Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 89 / 2180-2967
Email-Kontakt: www.lmu.de/studienanfrage

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di bis Do 13.00 - 16.00 Uhr

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Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften
Geschwister-Scholl-Platz 1 / Zimmer C 026, D 020, D 201, D 203, D 205
80539 München
Internet und Ansprechpartner: www.lmu.de/pa/pags
Öffnungszeiten Räume C 026, D 020 und D 201: Mo - Mi von 9.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen
Öffnungszeiten Räume D 203 und D 205: Mo - Mi von 09.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen

Stand: 03.05.2013