Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Religion und Philosophie in Asien (Master)

Studiengang

Studiengang: Religion und Philosophie in Asien (Master)
Abschluss: Master
Abschlussgrad: Master of Arts (M.A.)
Fachtyp: Hauptfach
Studienform: Weiterführendes Studium mit berufsqualifizierendem Abschluss
Studienbeginn: Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden.
Regelstudienzeit: 4 Fachsemester
Fakultät: Fakultät für Kulturwissenschaften
Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften
entspricht "Key Features" des ECTS: Der Studiengang entspricht den von der EU-Kommission definierten "Key Features" des ECTS.
Diploma Supplement: Nach erfolgreichem Abschluss des Studienganges wird ein Diploma Supplement ausgestellt.
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 67,40 Euro.

Anmerkung: Ein-Fach-Masterstudiengang mit 120 ECTS.

nach oben

Bewerbung und Zulassung

Zulassungs-
voraussetzung:
Bitte wegen einer Überprüfung der fachlichen Qualifikationsvoraussetzungen Kontakt zum Fach aufnehmen!
Zulassungsmodus
1. Semester:
Keine Zulassungsbeschränkung.
Zulassungsmodus
höheres Semester:
Keine Zulassungsbeschränkung
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig.
Link zum Fach: http://www.indologie.uni-muenchen.de/index.html
nach oben Studienplatz

Beschreibung des Studienfachs

Der konsekutive, forschungsorientierte Masterstudiengang Religion und Philosophie in Asien kombiniert die regionalen Herangehensweisen der Fächer Japanologie, Sinologie, Mongolistik, Indologie und Tibetologie miteinander und erweitert sie um die methodischen Ansätze der Religionswissenschaft sowie gegebenenfalls nach Wahl auch um die der Vergleichenden Literaturwissenschaft (Komparatistik). Bei der interdisziplinären Erschließung asiatischer Kulturen legt das Studienangebot den Schwerpunkt auf religiöse und philosophische Traditionen Asiens. Das Masterstudium baut auf Sprachkenntnissen (Japanisch, Chinesisch mit Kenntnissen des klassischen Chinesisch, Sanskrit, klassisches Tibetisch, Hindi/Urdu mit Kenntnissen des Sanskrit oder Kannada mit Kenntnissen des Sanskrit) und/oder religionswissenschaftliche Methodenkompetenzen auf, die von den Studierenden im Bachelorstudium erworben worden sind. Das Studienangebot umfasst daher fachspezifisch quellensprachliche und regionalwissenschaftliche Vertiefungen, und es vermittelt ergänzende Methoden- und Zusatzkompetenzen im Bereich der Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft und Asienwissenschaften (etwa durch das Erlernen weiterer asiatischer Sprachen wie des klassischen und modernen Mongolisch). Durch die Beschäftigung mit einem nichteuropäischen Gegenstand auf inhaltlicher und sprachlicher Ebene fördert das Studienangebot explizit die interkulturelle Kompetenz der Studierenden. Ein längerer Auslandsstudien- und Forschungsaufenthalt, der im Rahmen des Masterstudiengangs erwünscht ist, kann gefördert werden, da etwa das Japan-Zentrum und das Institut für Sinologie der LMU München über hervorragend ausgebaute Netzwerke an japanischen und chinesischen Partneruniversitäten (an denen auch Indologie und Tibetologie nicht selten traditionelle Schwerpunkte bilden) verfügen. Der forschungsorientierte Masterabschluss ermöglicht geeigneten Absolventinnen und Absolventen mit der Aufnahme eines Promotionsstudiums eine weiterführende wissenschaftliche Laufbahn z.B. in den Fächern Japanologie, Sinologie, Indologie, Tibetologie und Südasienkunde sowie auf internationaler Ebene im Bereich Religious Studies und Asian Studies. Speziell an der LMU München bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, eine Promotion im international ausgerichteten strukturierten Promotionsprogramm Buddhismus-Studien anzuschließen. Ferner sollte das Studienangebot die Absolventinnen und Absolventen befähigen, sich in den außeruniversitären Arbeitsmarkt, v.a. auf dem kulturellen bzw. interkulturellen Sektor, zu integrieren. Durch die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen wie Abstraktion, Konkretisierung und Transfer sowie der Kenntnis diverser wissenschaftlicher Arbeitstechniken und -methoden sollen die Absolventinnen und Absolventen in der Lage sein, nach kurzer Einarbeitungszeit die in der Berufspraxis vorzufindenden vielfältigen und komplexen Aufgabenstellungen zu bewältigen.

Studienaufbau / Module

1. Fachsemester (30 ECTS)

  • P 1 Regionale Ergänzung Asien I (Vorlesung + Seminar) (6 ECTS)

aus WP 1 bis WP 5 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 1 Ausgewählte Themen für Sinologen I (6 ECTS)
  • WP 2 Fach- und Quellensprache für Sinologen I (6 ECTS)
  • WP 3 Klassisches Japanisch für Japanologen I (6 ECTS)
  • WP 4 Zusatzsprache I (6 ECTS)
  • WP 5 Themen aus Religion und Philosophie Asiens I (6 ECTS)

aus WP 6 bis WP 11 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 6 Vertiefung Japanologie I (12 ECTS)
  • WP 7 Vertiefung Sinologie I (12 ECTS)
  • WP 8 Vertiefung Indologie/Tibetologie I (12 ECTS)
  • WP 9 Japanisch für Religionswissenschaftler I (12 ECTS)
  • WP 10 Modernes Chinesisch für Religionswissenschaftler I (12 ECTS)
  • WP 11 Süd- und zentralasiatische Sprachen für Religionswissenschaftler I (12 ECTS)

aus WP 12 bis WP 13 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 12 Theorie und Methodik der Religionswissenschaft I (6 ECTS)
  • WP 13 Regionalkompetenz für Religionswissenschaftler I (6 ECTS)

2. Fachsemester (30 ECTS)

  • P 2 Regionale Ergänzung Asien II (Vorlesung + Seminar) (6 ECTS)

aus WP 14 bis WP 18 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 14 Ausgewählte Themen für Sinologen II (6 ECTS)
  • WP 15 Fach- und Quellensprache für Sinologen II (6 ECTS)
  • WP 16 Wissenschaftsjapanisch für Japanologen (6 ECTS)
  • WP 17 Zusatzsprache II (6 ECTS)
  • WP 18 Themen aus Religion und Philosophie Asiens II (6 ECTS)

aus WP 19 bis WP 24 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 19 Vertiefung Japanologie II (12 ECTS)
  • WP 20 Vertiefung Sinologie II (12 ECTS)
  • WP 21 Vertiefung Indologie/Tibetologie II (12 ECTS)
  • WP 22 Japanisch für Religionswissenschaftler II (12 ECTS)
  • WP 23 Modernes Chinesisch für Religionswissenschaftler II (12 ECTS)
  • WP 24 Süd- und zentralasiatische Sprachen für Religionswissenschaftler II (12 ECTS)

aus WP 25 bis WP 26 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 25 Theorie und Methodik der Religionswissenschaft II (6 ECTS)
  • WP 26 Regionalkompetenz für Religionswissenschaftler II (6 ECTS)

3. Fachsemester (30 ECTS)

  • P 3 Regionale Ergänzung III (Vorlesung + Seminar) (6 ECTS)

aus WP 27 bis WP 32 sind Wahlpflichtmodule im Umfang von 12 ECTS zu wählen

  • WP 27 Forschungsmodul für Sinologen II (6 ECTS)
  • WP 28 Klassisches Japanisch für Japanologen II (3 ECTS)
  • WP 29 Einführung Sinojapanisch für Japanologen (3 ECTS)
  • WP 30 Zusatzsprache III (6 ECTS)
  • WP 31 Themen aus Religion und Philosophie Asiens III (6 ECTS)
  • WP 32 Zusatzkompetenz Literaturwissenschaft (12 ECTS)

aus WP 33 bis WP 39 muss ein Wahlpflichtmodul gewählt werden

  • WP 33 Vertiefung Japanologie III (12 ECTS)
  • WP 34 Vertiefung Sinologie III (12 ECTS)
  • WP 35 Vertiefung Indologie/Tibetologie III (12 ECTS)
  • WP 36 Japanisch für Religionswissenschaftler III (12 ECTS)
  • WP 37 Modernes Chinesisch für Religionswissenschaftler III (12 ECTS)
  • WP 38 Klassisches Chinesisch für Religionswissenschaftler (12 ECTS)
  • WP 39 Süd- und zentralasiatische Sprachen für Religionswissenschaftler III (12 ECTS)

4. Fachsemester (30 ECTS)

  • P 4 Abschlussmodul (Masterarbeit und Forschungskolloquium) (30 ECTS)

Nebenfächer

Ein-Fach-Masterstudiengang mit 120 ECTS. Die Wahl eines Nebenfachs ist nicht möglich.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Der Studiengang erstrebt die Berufsfähigkeit in vielen verschiedenen Einsatzgebieten und Berufsfeldern, die kulturwissenschaftlich ausgebildete Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aufgrund deren Vermögen zu Abstraktion, Transfer und der Kenntnis wissenschaftlicher Methoden sowie ihrer spezifischen Quellensprachkompetenz nachfragen. Das Studienangebot ist inhaltlich und methodisch breit angelegt und bietet daher neben wissenschaftlichen Tätigkeiten im engeren Sinne einen hervorragenden Zugang zu beruflichen Feldern, in denen interkulturelle Kompetenz gefordert ist, etwa im Bereich der Joint Ventures und des interkulturellen Coachings. Erfahrungswerte zu den Absolventinnen und Absolventen der bisherigen Magisterstudiengänge Japanologie und Sinologie zeigen, dass sie, abgesehen von der wissenschaftlichen Laufbahn mit anschließender Weiterqualifikation (Promotion), in einem breiten Spektrum von Tätigkeiten beschäftigt sind, nicht selten auch im mit Japan oder China kooperierenden Wirtschaftsbereich; die Absolventinnen und Absolventen der Indologie und Tibetologie schlagen hingegen vornehmlich eine universitäre Laufbahn ein, die sie zur Promotion oder Habilitation führt, wobei sie Stellen in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungsinstitutionen (z.B. an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften) inne haben. Der Studiengang ermöglicht bei Eignung die Aufnahme eines Promotionsstudiums, z.B. in den Fächern Japanologie, Sinologie, Indologie, Tibetologie und Südasienkunde sowie auf internationaler Ebene im Bereich Religious Studies und Asian Studies. Für entsprechend interessierte und qualifizierte Absolventinnen und Absolventen bietet sich speziell an der LMU München auch die Möglichkeit der Promotion im strukturierten Promotionsprogramm „Buddhismus-Studien“, der gegenwärtig vom DAAD gefördert wird (http://www.buddhismus-studien.uni-muenchen.de/studiengang/index.html). Die Erweiterung der philologischen Kompetenz um andere Forschungsansätze erleichtert den Absolventinnen und Absolventen eine Anbindung an die internationale Forschungsgemeinschaft bzw. an interdisziplinär ausgerichtete Forschergruppen.
nach oben

Voraussetzungen und Anforderungen

Zugangsvoraussetzung

Voraussetzung für die Immatrikulation in diesen Masterstudiengang ist der Nachweis eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses oder eines gleichwertigen Abschlusses aus dem Inland oder Ausland in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang mit der Note 2,5 oder besser (vorzugsweise der Fachrichtung Indologie, Japanologie, Religionswissenschaft, Sinologie, Tibetologie oder eines verwandten Faches) sowie der Nachweis über eine der folgenden Kompetenzen:

  • Quellensprachkompetenz in Japanisch (Richtwert Minimum 48 ECTS bzw. Stufe B 1 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) oder
  • Quellensprachkompetenz in Chinesisch mit Kenntnissen des klassischen Chinesisch (Richtwert Minimum 48 ECTS bzw. Stufe B 1 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) oder
  • Quellensprachkompetenz in Sanskrit (Richtwert Minimum 30 ECTS) oder
  • Quellensprachkompetenz in klassischem Tibetisch (Richtwert Minimum 30 ECTS) oder
  • Quellensprachkompetenz in Hindi/Urdu (Richtwert Minimum 30 ECTS) oder
  • Quellensprachkompetenz in Kannada (Richtwert Minimum 30 ECTS) oder
  • religionswissenschaftliche Methodenkompetenz (Richtwert Minimum 30 ECTS);.

der Nachweis kann über das Transcript of Records geführt werden. Eine Bescheinigung über den Nachweis der Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen ist bis zu einem amtlich bekannt gegebenen Termin (15. Juli, Bekanntgabe über Aushang am schwarzen Brett und im Internet) am Department für Asienstudien der Ludwig-Maximilians-Universität einzuholen: Bitte kontaktieren Sie hierzu die Studiengangskoordinatorin Dr. Fischer (SilkeYasmin.Fischer@lrz.uni-muenchen.de). Die Bescheinigung ist bei der Immatrikulation vorzulegen.

Unterrichtssprachen

Der Masterstudiengang findet in der Regel in deutscher Sprache statt. Einzelne Lehrveranstaltungen können auch in englischer Sprache abgehalten werden.

Erwünschtes Profil

Die Studienbewerberinnen und Studienbewerber sollten neben der Quellensprachkompetenz oder der religionswissenschaftlichen Methodenkompetenz über eine hohe Motivation zum vertieften Studium einer oder mehrerer asiatischen Sprachen, gute analytische Fähigkeiten, Englischkenntnisse und einem ausgeprägten Interesse an asiatischen Geisteskulturen und Religionen verfügen.

Angebote zur Studienorientierung

nach oben

Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Kulturwissenschaften
Department für Asienstudien
Kaulbachstraße 51a
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 – 3473
Internet: http://www.asienstudien.uni-muenchen.de/index.html

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Dr. Silke Yasmin Fischer (Studiengangskoordination)
Ludwigstraße 31 / Zi. 320
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 – 3246
E-Mail: silkeyasmin.fischer@lrz.uni-muenchen.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung per Email

Vertiefungszweig Japanologie: Dr. Christian Göhlert, Japan-Zentrum, Oettigenstr. 67, 80538 München, 089/2180-9824, E-mail: christian.goehlert@lrz.uni-muenchen.de

Vertiefungszweig Sinologie: Philipp Meindl, M.A., Institut für Sinologie, Kaulbachstr. 53, Zi E 11, Tel.: +49 (0)89 / 2180-2349, E-Mail: philipp.meindl@ostasien.fak12.uni-muenchen.de

Vertiefungszweige Indologie/Tibetologie und Religionswissenschaft: Dr. Silke Yasmin Fischer, LMU, Institut für Indologie und Tibetologie, 089/2180-3246, E-Mail: silkeyasmin.fischer@lrz.uni-muenchen.de

 

nach oben

Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften
Geschwister-Scholl-Platz 1 / Zimmer C 026, D 020, D 201, D 203, D 205
80539 München
Internet und Ansprechpartner: www.lmu.de/pa/pags
Öffnungszeiten Räume C 026, D 020 und D 201: Mo - Mi von 9.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen
Öffnungszeiten Räume D 203 und D 205: Mo - Mi von 09.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen

Stand: 13.07.2016