Ludwig-Maximilians-Universität München
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Projektbeschreibung

Ziel des Projektes „Erfassung des Kunstbestandes der LMU“ ist es, den Bestand zum Zwecke seiner Sicherung zu inventarisieren und unter Verwendung der dabei erzielten Ergebnisse sowie gleichzeitiger Ergänzung mit den Erkenntnissen aus universitätseigenen Archivalien einen digitalen Bestandskatalog zu erarbeiten. Dazu haben sich Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der LMU (Zentrale Universitätsverwaltung, Universitätsarchiv, Institut für Kunstgeschichte) zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, um einen Arbeitsprozess zu entwickeln und umzusetzen, der synergetisch und in enger Verzahnung der einzelnen Arbeitsschritte ein trotz des großen Bestandes vollständiges und umfassendes Ergebnis erzielt, das mehrere Aufgabenbereiche der Universität bedient:

Der Bestand soll

  • modern und sicher verwaltet werden,
  • mit archivalischen Dokumenten abgeglichen und kunsthistorisch analysiert werden,
  • für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt werden
  • und schließlich auch der interessierten Öffentlichkeit in geeigneter Weise zugänglich sein.

 

Inventarvermerke auf einer Bildrückseite

Zuerst erfassen Mitarbeiter der Arbeitsgruppe alle Kunstobjekte, die sich im Besitz der LMU befinden, vor Ort. Zu diesem Zweck  werden in sämtlichen Gebäuden der Universität in und um München die einzelnen Kunstwerke fotografiert, vermessen und mit einer neuen Inventarnummer versehen. Des weitern werden der allgemeine Zustand unter konservatorischen Gesichtspunkten sowie der Standort des Objekts dokumentiert. Dieser Arbeitsschritt umfasst auch die Sammlung von Angaben zu Künstlern, Technik, Provenienz und sonstigen Informationen, die für die weitere Bearbeitung hilfreich sind. Alle Ergebnisse werden dann in einer zentralen Datenbank gespeichert.

 Signatur

Sobald der Datensatz für ein Kunstwerk angelegt ist, ergänzen Mitarbeiter des Universitätsarchivs diesen umgehend um Informationen aus den dortigen Archivalien (Nachlassakten, Inventarlisten, Briefwechsel…). Ein abschließender dritter Schritt dient der wissenschaftlichen Bearbeitung und kunsthistorischen Einordnung (Zuschreibung, Provenienz…) sowie der Ergänzung um weiterführende Literatur.