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#studygram

Studium auf Instagram

München, 19.06.2019

Gesetzbücher und ganz viel Katze. Das sehen Besucher als erstes auf dem Instagramkanal juranotalone. Was nicht auf den Bildern ist: Ana-Laura. Sie betreibt den Study-Account, eine Art Studiums-Blog, und füttert ihn regelmäßig mit Informationen rund um das Jurastudium an der LMU.

Foto: Ana-Laura / @juranotalone

Ana-Lauras Kanal sollte eigentlich der Selbstmotivation dienen. „Damals hatte ich gerade ein Motivationstief und habe mit meinem Blog eigentlich nur angefangen, um mir meinen Fortschritt vor Augen zu führen“, erzählt die Jurastudentin über die Anfänge von @juranotalone. Mittlerweile motiviert Ana-Laura rund 1000 Follower mit den Postings auf ihrem Instagram-Account. Sie zeigt Bilder aus ihrem Lernalltag, erzählt Anekdoten aus ihrem Studium und berät Studierende, die sich für das Jurastudium an der LMU interessieren. Immer mit dabei auf den Bildern: Ana-Lauras Katze Milli. Ihre Follower sind hauptsächlich Abiturienten und Jurastudenten, aber auch Studierende anderer Fachrichtungen. „Ich bekomme viele Fragen. Wie schwer ist das Studium? Wie sind bestimmte Module aufgebaut?“, erzählt die LMU-Studentin. „Ich versuche zu helfen, wo ich kann.“

Orientierung im Studiendschungel

Ana-Laura weiß selbst, wie unübersichtlich die Uniwelt anfangs sein kann. Nach einer Ausbildung zur Immobilienkauffrau entschied sich die 24-Jährige zu studieren. Im Dschungel zwischen Modulplan und Prüfungsordnung waren es ihre Kommilitonen, die ihr Orientierung gaben. „Mir hat es wahnsinnig geholfen, mich mit anderen Studierenden zu unterhalten“, fährt die LMU’lerin fort. „Vielleicht kann ich ja jetzt dazu beitragen, dass sich andere leichter tun.“ Während Instagram auf den ersten Blick nicht wie die optimale Blogplattform wirkt, hat sich Ana-Laura bewusst für das soziale Netzwerk entschieden. Ihr ging es darum, mit dem geringstmöglichen Aufwand eine möglichst große Zahl an Menschen zu erreichen. „Bei Instagram kann ich meine Aufmerksamkeit ganz auf den Inhalt richten und muss mich nicht mit Webdesign rumschlagen“, erzählt die LMU-Studentin.

Das weiß die Community von juranotalone zu schätzen. In den Kommentaren herrscht reger Austausch über die besten Lernorte oder die neusten Gadgets. Es kommt aber auch vor, dass die Resonanz nicht ganz positiv ausfällt. Im Netz gab es sogar bereits vereinzelt Anfeindungen. Ana-Laura wird dann vorgeworfen, sich über ihren Studiengang profilieren zu wollen. „So ist das einfach, wenn man sich im Internet herumtreibt. Ich versuche es zu ignorieren, wenn es blöde Kommentare gibt,“ sagt sie dann. Entmutigen lässt sie sich nicht: „Ich kann es nur jedem raten, sich selbst mal an einem Study-Blog zu versuchen. Es macht Spaß und motiviert ungemein, sich mit dem eigenen Studium auseinanderzusetzten. Außerdem ist es wichtig, dass sich Studierende gegenseitig unterstützen.“