Ludwig-Maximilians-Universität München
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zahnärztliche Vorprüfung

Anträge können schon ca. 2 Monate vor Anmeldeschluss abgegeben werden!!

Anmeldeschluss ist für die Vorprüfungen ist der 31.05. bzw. 30.11.

Bei jedem Vorsprechen im Prüfungsamt aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) unbedingt mitbringen. Ohne diese wird keine Auskunft erteilt.

Die zahnärztlichen Vorprüfungen finden in der Regel in der Zeit vom 10. Februar bis 30. April und vom 10. Juli bis 31. Oktober statt.

Meldeschluss für die Prüfungen im ersten Prüfungshalbjahr ist der 25. Januar (Ludwig-Maximilians-Universität: 30. November) für die Prüfungen im zweiten Prüfungshalbjahr der 25. Juni (Ludwig-Maximilians-Universität: 24.05.2019)

Bei der Meldung zur zahnärztlichen Vorprüfung sind dem Antrag folgende Unterlagen in Urschrift beizufügen:

  1. Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (vollständig ausgefüllt und Unterschrieben)
  2. Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung, wurde diese im Ausland erworben, ist Anerkennungsbescheid von dem Kultusminister eines deutschen Landes erforderlich 
  3. Lateinnachweis (gem. § 9 Abs. 3 ZAppO) - erworben mit der Hochschulzugangsberechtigung, - Eränzungsprüfung nach den Bestimmungen einer deutschen Schulbehörde ("Kleines Latinum") bzw. Kursus der medizinischen Terminologie
  4. Geburtsurkunde oder Auszug auch dem Familienbuch der Eltern (Im Original oder Kopie)
  5. Heiratsurkunde oder Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch (nur wenn der jetzt geführte Name von dem in der Geburtsurkunde eingetragenen abweicht)
  6. Studienverlaufsbescheinigung (Aktuell, vom laufenden Semester). Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf.
  7. 2 Passbilder (nur erforderlich, wenn die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht an der LMU abgelegt wurde)
  8. Zeugnis über die naturwissenschaftliche Vorprüfung  (nur erforderlich, wenn die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht an der LMU abgelegt wurde)
  9. Scheine:
    1. anatomische Präparierübungen

    2. physiologisches Praktikum

    3. physiologisch-chemisches Praktikum

    4. mikroskopisch-anatomischer Kursus

    5. Kursus der technischen Propädeutik

    6. Phantomkursus der Zahnersatzkunde I

    7. Phantomkursus der Zahnersatzkunde II

  10. evtl. Ausnahmebewilligungen
  11. evtl. angerechnete Studienzeiten
  12. evtl. anerkannte Praktika

Zur Beachtung:

  1. Sämtliche Beilagen sind in der Reihenfolge des Antrages zu ordnen!
  2. Von Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen zusätzlich von einem deutschen Gericht öffentlich bestellter Dolmetscher / Übersetzer angefertigte Übersetzungen beigefügt werden.
  3. Alle Unterlagen sind im Original oder in beglaubigter Kopie einzureichen . 
  4. Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen!
  5. Es müssen alle Unterlagen, die im Antrag aufgeführt sind, vollständig eingereicht werden bis auf die im laufenden Semester zu erwerbenden Scheine, die bis zum Semesterschluss nachgereicht werden können.

 

Approbationsordnung für Zahnärzte

Noten regelt der § 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen
"sehr gut" (1),
"gut" (2),
"befriedigend" (3),
"mangelhaft" (4),
"nicht genügend" (5) und
"schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

 

Was geprüft wird regelt der § 28

(1) Die zahnärztliche Vorprüfung umfaßt folgende Fächer:
      I. Anatomie,
      II. Physiologie,
      III. Physiologische Chemie,
      IV. Zahnersatzkunde.

(2) Die Prüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen. Sie ist, soweit sie nicht mit Demonstrationen oder praktischen Übungen verbunden ist, öffentlich für Studierende und Lehrer der Zahnheilkunde und für Zahnärzte. Sie soll an zehn aufeinanderfolgenden Werktagen stattfinden, und zwar so, daß auf die Prüfung in Anatomie, Physiologie und physiologischer Chemie je ein Tag und auf die Prüfung in Zahnersatzkunde sieben Tage entfallen.

(3) In der anatomischen Prüfung hat der Studierende

a) die in einer der Haupthöhlen des Körpers befindlichen Teile nach Form, Lage und Verbindung (situs) zu erläutern,

b) ein ihm vorgelegtes anatomisches Präparat von Kopf oder Hals zu erläutern und im Anschluß daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse in der Anatomie nachzuweisen, wobei die funktionelle Anatomie des gesamten Kauapparates eingehend zu berücksichtigen ist,

c) zwei mikroskopisch-anatomische Präparate, darunter eines aus dem Gebiet der Zähne und der Mundhöhle, zu erläutern und im Anschluß daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse in der Histologie nachzuweisen, sowie zu zeigen, daß ihm die Grundzüge der Entwicklungsgeschichte, besonders der Zähne und der Mundhöhle, bekannt sind.

(4) In den Prüfungen in Physiologie und physiologischer Chemie sind neben den allgemeinen die für einen Zahnarzt erforderlichen besonderen Kenntnisse sowie Kenntnisse der wichtigsten Apparate, Untersuchungsmethoden und Nachweisreaktionen nachzuweisen.

(5) In der Prüfung in Zahnersatzkunde hat der Studierende

a) mindestens vier Phantomarbeiten möglichst verschiedener Art auszuführen, für die der Studierende die erforderlichen Werkstoffe auf seine Kosten zu stellen hat,

b) in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungsmethoden des Zahnersatzes unter Berücksichtigung der Anatomie und Physiologie der Mundhöhle nachzuweisen.

Nichtbestehen der zahnärztliche Vorprüfung regelt der § 29 ZAppO

(1) Ist die Leistung in einem Prüfungsfach mit "nicht genügend" beurteilt worden, so ist die Prüfung in diesem Fach nicht bestanden. Sie muß in diesem Fach wiederholt werden.

(2) Die zahnärztliche Vorprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Fächern wiederholt werden, wenn das Urteil
a)in einem Fach "schlecht" oder
b)in zwei Fächern "nicht genügend" oder
c)in drei Fächern "mangelhaft" oder "nicht genügend"  lautet. Die Prüfung wird nicht fortgesetzt, sobald feststeht, daß sie im ganzen nicht bestanden ist.

(3) Die Bestimmungen des § 22 Abs. 3 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend.

Die Wiederholungsprüfung regelt der § 30

(1) Die Wiederholungsprüfungen in Physiologie und in physiologischer Chemie finden in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt. Bei den Wiederholungsprüfungen in Anatomie und in Zahnersatzkunde findet nur die abschließende mündliche Prüfung in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt.

(2) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die zahnärztliche Vorprüfung nicht bestanden. Er wird zu einer nochmaligen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Studierende nach erneutem zahnärztlichem Studium die Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung beantragt.

Die Noten regelt der § 31

(1) Der Vorsitzende ermittelt das Gesamtergebnis der bestandenen Prüfung aus der Summe der nach § 13 erteilten Noten.

Es lautet bei einer Summe

bis zu 6 "sehr gut",
von 7 bis 10 "gut" und
von 11 bis 14 "befriedigend".

Mußte der Studierende in einem Fach eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens "gut" lauten.

(2) Die Bestimmungen des § 23 Abs. 1 und des § 24 Abs. 1, 2, 4 und 5 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend. Über das Ergebnis der zahnärztlichen Vorprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 3, nach einer Wiederholungsprüfung nach Muster 3a.

 

 Nachreichtermin der Scheine:

spätestens bis zum ersten Tag der vorlesungsfreien Zeit des jeweiligen Semesters

Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen! Alle Unterlagen müssen der Reihe nach wie im Antrag aufgeführt, sortiert sein!

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF-Dokument, 223 KB)

Antrag zur erneuten Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF-Dokument, 119 KB) (nach Rücktritt, Rücknahme, bei Wiederholung, Fortsetzung)


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