Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Zahnärztliche Prüfung

Anträge können schon ca. 2 Monate vor Anmeldeschluss abgegeben werden!!

Anmeldeschluss ist für die Vorprüfungen ist der 15.05. bzw. 15.11.

Bei jedem Vorsprechen im Prüfungsamt aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) unbedingt mitbringen. Ohne diese wird keine Auskunft erteilt.

Die Abschlussprüfung ist als einheitliches Ganzes anzusehen und darf nicht unterbrochen werden. Sie beginnt nach Semesterschluss, findet in der Regel innerhalb acht Wochen statt und muß einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb einer Frist von 6 Monaten beendet sein. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Behinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden.

Meldeschluss für die Prüfungen im ersten Prüfungshalbjahr ist der 15. Februar, (Ludwigs-Maximilians-Universität München 21.11. November) für die Prüfungen im zweiten Prüfungshalbjahr der 15. Juli  (Ludwigs-Maximilians-Universität München 15. Mai).

Die bei der Meldung zur zahnärztlichen Prüfung erforderlichen Unterlagen ersehen Sie aus dem Antrag! Alle Unterlagen müssen der Reihe nach wie im Antrag aufgeführt, sortiert sein!

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Prüfung - Formular für Studierende die die ZÄVP an der LMU abgelegt haben- (PDF-Dokument, 1,71 MB)

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Prüfung - Formular für Studierende die die ZÄVP außerhalb der LMU abgelegt haben- (PDF-Dokument, 1,78 MB)

 

Zur Beachtung:

  1. Sämtliche Beilagen sind in der Reihenfolge des Antrages zu ordnen!
  2. Von Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen zusätzlich von einem deutschen Gericht öffentlich bestellter Dolmetscher / Übersetzer angefertigte Übersetzungen beigefügt werden.
  3. Alle Unterlagen sind im Original oder in beglaubigter Kopie einzureichen.
  4. Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen!
  5. Es müssen alle Unterlagen, die im Antrag aufgeführt sind, vollständig eingereicht werden bis auf die im laufenden Semester zu erwerbenden Scheine, die bis zum Semesterschluss nachgereicht werden können.
  6. pdf-Übersicht der studienbezogenen Auslandsaufenthalte siehe: Hier

 

Berechnung des Gesamtergebnisses der bestandenen zahnärztlichen Prüfung (es wird mit nach-Komma-Noten gerechnet, es wird nicht aufgerundet)

PrüfungsfächerErmittlung der Urteile für die einzelnen Abschnitte
I. Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie Einzelurteil x 3 = Summe
II. Pharmakologie Einzelurteil x 1 = Summe
III. Hygiene, medizinische Mikrobiologie und Gesundheitsfürsorge Einzelurteil x 2 = Summe
IV. Innere Medizin Einzelurteil x 3 = Summe
V. Haut- und Geschlechtskrankheiten Einzelurteil x 1 = Summe
VI. Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten Einzelurteil x 1 = Summe
VII. Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten Einzelurteil x 5 = Summe
VIII. Chirurgie - 1.Teil (allg. Chir.)

Chirurgie - 2.Teil

1. Prüfer

2. Prüfer

Chirurgie - 3.Teil (Röntgen)

Einzelurteil x 1

 

Einzelurteil x 1

Einzelurteil x 1

Einzelurteil x 1

Summe

der

Einzelurteile

: 4 x 5 = Summe
IX.

Zahnerhaltungskunde - 1.Teil

Zahnerhaltungskunde - 2.Teil

Zahnerhaltungskunde - 3.Teil

Einzelurteil x 2

Einzelurteil x 1

Einzelurteil x 1

Summe

der

Einzelurteile

: 4 x 5 = Summe
X. Zahnersatzkunde Einzelurteil x 5 = Summe
XI. Kieferorthopädie Einzelurteil x 3 = Summe
Gesamtnote

= Summe aller Prüfungsfächer

    siehe Notenskala

Notenskala

  • bei einer Summe unter 51:
    1 = sehr gut
  • bei einer Summe von 51 bis unter 85:
    2 = gut
  • bei einer Summe ab 85:
    3 = befriedigend

Noten regelt der § 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen
"sehr gut" (1),
"gut" (2),
"befriedigend" (3),
"mangelhaft" (4),
"nicht genügend" (5) und
"schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

 

Nichtbestehen der zahnärztliche Prüfung regelt der § 53  ZAppO

§53

(1) Ist ein Prüfungsabschnitt als "nicht genügend" oder "schlecht" beurteilt worden, so ist er nicht bestanden und muß wiederholt werden.(2) Die Abschlußprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Abschnitten wiederholt werden, wenn das Urteil

a)in einem der Abschnitte VII bis X oder in zwei der Abschnitte I bis VI und XI "schlecht" oder

b)in zwei der Abschnitte VII bis X oder in vier der Abschnitte I bis XI "nicht genügend" oder schlechter oder

c)in zwei der Abschnitte VII bis X und in zwei weiteren Abschnitten oder in fünf der Abschnitte I bis XI "mangelhaft" oder schlechter

lautet. Sobald feststeht, daß die ganze Abschlußprüfung nicht bestanden ist, ist sie nicht fortzusetzen.

Information

Ab wann darf ich zahnärztlich tätig sein?

Wer die Zahnheilkunde ausübt, ohne eine rechtsgültige Approbation als Zahnarzt oder Arzt oder eine widerrufliche Erlaubnis zur Ausübung der Zahnheilkunde zu besitzen, macht sich gem. § 18 Zahnheilkundegesetz (ZHG) strafbar. Das Gericht kann in solchen Fällen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe verhängen (damit verbunden sind die Eintragung ins Bundes-zentral Register beim Generalbundesanwalt und ein entsprechender Vermerk im Führungszeugnis).

Ausübung der Zahnheilkunde im Sinne der oben genannten Strafrechtsbestimmung ist die berufsmäßige auf zahnärztlich wissenschaftliche Erkenntnisse gegründete Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Dabei ist als Krankheit jede von der Norm abweichende Erscheinung im Bereich der Zähne, des Mundes und der Kiefer anzusehen, einschließlich der Anomalien der Zahnstellung und des Fehlens von Zähnen. Die Berechtigung zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs setzt also voraus, dass der Betreffende im Besitz einer Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs oder aber im Besitz der Approbation als Arzt oder Zahnarzt ist. Diese Berechtigung wird durch die jeweilige Urkunde erteilt und kann nur durch Vorweisen dieser Urkunde nachgewiesen werden. Der gesundheitspolitischen Bedeutsamkeit zahnärztlicher Tätigkeit entspricht ein streng geregeltes Antrags- und Prüfungsverfahren, bei dem im Einzelfall die Erteilung auch versagt werden kann. Wer das Zahnmedizinstudium erfolgreich abgeschlossen hat, kann, wenn auch alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag eine Approbation als Zahnärztin/Zahnarzt erhalten.

Dabei sollte beachtet werden, dass die Beantragung rechtzeitig erfolgt und frühestens mit dem Eingang der letzten Unterlage die abschließende Bearbeitung beginnen kann. Bei allem Bemühen, zeitnah zu arbeiten, verlängern sich Bearbeitungszeiten jedoch zwangsläufig, wenn Unterlagen mangelhaft sind. Diesbezügliche Hinweise und die Bestimmungen der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZAppO) und des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG) sollten deshalb unbedingt beachtet werden.

Bis zum Erhalt der Erlaubnis oder Approbation macht der Betreffende sich strafbar, wenn er den zahnärztlichen Beruf ausübt.

Zeigen Sie uns einen eventuellen Verlust Ihrer Erlaubnis-/Approbationsurkunde bitte umgehend an.

Damit beugen Sie missbräuchlicher Verwendung vor und können gleichzeitig für sich eine

Zweitausfertigung beantragen, die dann an die Stelle des Originals tritt.


zurück zur Startseite