Ludwig-Maximilians-Universität München
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Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe-Stiftung

Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe-Stiftung (1943)
Gründer: Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe
Fachbereich: Naturwissenschaften

Die Stiftungserlöse werden im Sinne der früheren Dr. Hermann Anschütz-Kaempfe-Stiftung für die Förderung der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität München zur Verfügung gestellt.
Hermann (Franz JosepHermann Anschütz-Kaempfeh Hubertus Maria) Anschütz-Kaempfe (* 3. Oktober 1872 in Zweibrücken; † 6. Mai 1931 in München) war ein deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompasses. Nach Beendigung seines Studiums und einigen Reisen ins Mittelmeergebiet und in die Arktis ließ Anschütz-Kaempfe sich in Wien nieder und betätigte sich als Erfinder. Er beschäftigte sich intensiv mit dem Plan, im U-Boot den Nordpol zu erreichen. Dazu war die damalige Navigationstechnik jedoch noch nicht genügend entwickelt. Anschütz-Kaempfe machte dazu wichtige technische Erfindungen und konstruierte (bereits 1902 als Modell) 1907 den ersten Einkreiselkompass, der erstmals 1908 auf dem deutschen Linienschiff SMS Deutschland verwendet wurde. Zuverlässiger arbeitete aber der 1912 von ihm gebaute Mehrkreiselkompass, der auf dem deutschen Schlachtkreuzer Moltke erprobt wurde. Im Jahr 1913 erfolgte der erste Einsatz auf einem Handelsschiff, dem deutschen Passagierschiff Imperator.