Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wolfgang Wilmanns-Stiftung

Wolfgang Wilmanns-Stiftung (1998)
Gründer: Christina Bergmann; Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Wilmanns
Fachbereich: Medizin

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Leukämie- und Tumorforschung an den Münchner Universitäten unter Einbeziehung des Tumorzentrums insbesondere durch Vergabe von Förderpreisen im ein- oder zweijährigen Turnus.

Wolfgang Wilmanns stammte aus der hanseatischen Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie Wilmanns. Sein Vater, Richard Wilmanns, war Medizinischer Direktor bei den Von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Wolfgang Wilmanns studierte Medizin an den Universitäten Universität Mainz, Universität Innsbruck und Universität Marburg. Nach einem Praktischen Jahr war Wolfgang Wilmanns von 1958 bis 1960 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut von Feodor Lynen an der Universität München, wo er vor allem biochemische Forschung betrieb. Seine Forschungen zur Purin- und Pyrimidinsynthese führten zu Behandlungsmethoden bei Leukämie, die Wilmanns Arbeitsschwerpunkt seines Forscherlebens bildeten.
Neben anderen Stationen war der Mediziner von 1977 bis 1998 Direktor der Medizinischen Klinik III im Klinikum der Universität München in Großhadern, wo er auch Direktor des Instituts für Klinische Hämatologie im Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) war.