Ludwig-Maximilians-Universität München
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Dr. Reisinger-Stiftungsfonds

Dr. Reisinger-Stiftungsfonds (1855)
Gründer: Hofrat Dr. Franz Reisinger
Fachbereich: Medizin

Förderung der wissenschaftlichen Lehre und Forschung an der Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Franz Reisinger (* 3. April 1787 in Koblenz, † 20. April 1855 in Augsburg) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer. Reisinger starb im April 1855 an Cholera. Wegen Zerwürfnissen mit dem Augsburger Stadtrat hatte er kurz vor seinem Tod die Universität München als Haupterbin seines Vermögens von 300.000 Gulden eingesetzt. Mit diesem Erbe sollte eine Bildungsanstalt für junge Ärzte gegründet werden, denn Reisinger war der Ansicht, die Absolventen der Münchener Universität würden besonders unzureichend auf ihre Aufgabe als praktische Ärzte vorbereitet. Mit Hilfe der Dotation Reisingers konnte die 1843 gegründete Allgemeine Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität am 28. November 1863 in eine ehemalige Villa in der Sonnenstraße 17 umziehen. Das bald so genannte „Reisingerianum“ war nicht nur eine praktische Bildungsanstalt für Ärzte, sondern vereinigte auch alle Polikliniken der Universität.