Ludwig-Maximilians-Universität München
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Rudolf Marx-Stiftung für Hämostaseologie

Rudolf Marx-Stiftung für Hämostaseologie (2009)
Gründer: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Schramm, Prof. h.c. Klaus Ringwald
Fachbereich: Medizin

Prof. Marx war über vier Jahrzehnte mit dem medizinischen Leben der Münchner Universität eng verbunden.
Er ist durcBild1h seine bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Blutgerinnung bekannt­ geworden. Er prägte den Begriff „Hämostaseologie“ als „Lehre vom Stehen und Steckenbleiben des Blutes“. 1942/43 entdeckte er die gerinnungshemmende Wirkung des Bienengiftes. Mit seinen Studien über die Heparinoide ermöglichte er ihre therapeutische Anwendung und regte die Entwicklung breitbandig wirksamer Thrombosevorbeugemittel an. Er konnte wesentliche Bestandteile des Gerinnungssystems, wie z.B. ein Antiplasmin, identifizieren und beschreiben. Er trug wesentlich zur Aufklärung mehrerer Blutungskrankheiten, wie z.B. das von Willebrand-Jürgens Syndrom, bei und führte neue Diagnostika zur Früherkennung von Gerinnungsstörungen ein. Außerdem war er an der Einführung verschiedener neuer Therapeutika, wie z.B. Prothrombinkomplex Konzentrat und Antithrombin III, entscheidend beteiligt. Seine herausragenden Leistungen wurden mit dem E.K. Frey-Preis, der Rudolf Jürgens-Medaille, dem Johann Lukas Schönlein Preis und dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Die Rudolf Marx-Stiftung für Hämostaseologie dient vor allem der Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der Hämostaseologie.