Ludwig-Maximilians-Universität München
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Nachlass Kuhbier-Langewiesche

Nachlass Kuhbier-Langewiesche (1979)
Gründerin: Marianne Kuhbier-Langewiesche
Fachbereich: Medizin

Diese Stiftung wurde zur Förderung der Krebsforschung und Nuklearmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München errichtet.

Marianne Langewiesche wurde am 16. November 1908 in Irschenhausen (heute Gemeinde Icking) bei München als Tochter des Verlegers und Schriftstellers Wilhelm Langewiesche-Brandt geboren. Nach dem Besuch einer höheren Schule arbeitete sie zunächst als Fürsorgerin und später als Journalistin in München. Später schrieb sie vorwiegend Reiseberichte, Sachbücher und Zeitschriftenbeiträge. Sie unternahm ausgedehnte Reisen durch den Balkan, durch Italien, Spanien, Frankreich, die Niederlande, Südamerika, die arabischen Länder, Israel, Westafrika u.a., die in Reisebeschreibungen verarbeitet wurden.

Einen Namen machte sie sich mit ihrem zweiten Roman, Königin der Meere, eine Biographie Venedigs, der in fünf Sprachen übersetzt wurde. In den letzten Jahren wandte sie sich mehr der Arbeit für Rundfunk und Fernsehen zu und gestaltete über 100 Sendungen, meist geographischen Inhalts. Sie war mit dem Dramaturgen und Bühnenautor Heinz Coubier verheiratet. Trägerin des Ernst Hoferichter-Preises und des Tukan-Preises. Sie war Mitglied im deutschen P.E.N., einer der bekanntesten internationalen Autorenverbände. Marianne Langewiesche starb am 4. September 1979 in München.