Ludwig-Maximilians-Universität München
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DFG-Förder-Ranking 2006:

LMU wirbt die meisten DFG-Drittmittel ein

München, 04.10.2006

Die Höhe der Drittmittel, die eine Universität neben der staatlichen Grundfinanzierung akquiriert, ist ein wichtiger Indikator für ihre Forschungsleistung. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat im Zeitraum von 2002 bis 2004 insgesamt 131 Millionen Euro Fördermittel alleine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. Damit sichert sie sich im aktuellen DFG-Förder-Ranking 2006 den ersten Platz vor dem bisherigen Spitzenreiter RWTH Aachen. Mit Gesamteinwerbungen von 368,3 Millionen Euro unter anderem auch aus der Forschungsförderung von Bund und Europäischer Union liegt sie in Deutschland auf Platz 3 nach zwei Technischen Universitäten und ist damit die beste Volluniversität.

„Unser Abschneiden im Förder-Ranking belegt einmal mehr, dass die LMU zu den forschungsstärksten Universitäten in Deutschland und Europa zählt“, betont LMU-Rektor Professor Bernd Huber. „Schon jetzt werben wir 25 Prozent unseres Haushaltes durch Drittmittel ein“, so Huber. „Unser Ziel für die nächsten Jahre ist eine weitere Steigerung dieses Anteils.“

Das DFG-Förder-Ranking wird seit 1997 alle drei Jahre veröffentlicht. Insgesamt konzentrieren sich die Profilanalysen auf die 40 absolut bewilligungsstärksten Universitäten. Der Analyse der DFG-Fördermittel zugrunde gelegt werden 14 Fachgebiete, die in aggregierter Form das gesamte Fächerspektrum der Forschung abbilden und wiederum in die vier Fächergruppen, Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebens-wissenschaften, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, eingeteilt sind. Nach den Fächergruppen sortiert entfallen 60 Prozent oder 77,7 Millionen Euro der DFG-Drittmittel der LMU auf den Bereich Lebenswissenschaften. Bundesweit nimmt die LMU hier den zweiten Platz ein. Beeindruckend ist auch die Leistung in den Geistes- und Sozialwissenschaften der LMU: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Fachgebiete warben insgesamt 26,5 Millionen Euro ein und belegen damit bundesweit die Spitzenposition. Erfreulich ist auch die Entwicklung in den übrigen Naturwissenschaften, die insgesamt 23,4 Millionen einwarben und sich im Vergleich zu 2003 vom zehnten auf den achten Platz verbesserten.

Das aktuelle DFG-Ranking zieht neben der Drittmitteleinwerbung weitere Kriterien heran, um das Profil der Universitäten zu analysieren. Für die LMU gilt, dass sie unter allen deutschen Universitäten die größte Zahl an Spitzengruppierungen bei den verschiedenen Kriterien aufweist. So führt sie beispielsweise mit insgesamt zwölf Trägern des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG auch diese Rangliste an. Das gleiche gilt für die Anzahl der DFG-Gutachter: Im Untersuchungszeitraum des Rankings waren insgesamt 317 LMU-Wissenschaftler in dieser Funktion für die DFG tätig.

Weitere Informationen unter http://www.dfg.de/ranking/ranking2006/index.html

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