Ludwig-Maximilians-Universität München
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Internationale Kooperation

Neues Projekt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen

München, 08.04.2019

Professor Christian Weber ist Partner in einem deutsch-britischen Forschungsvorhaben, in dessen Mittelpunkt die Rolle genetischer Risikofaktoren bei Atherosklerose steht.

weber_260Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und die British Heart Foundation (BHF) fördern gemeinsam das Projekt „Genetic discovery-based targeting of the vascular interface in atherosclerosis“, an dem Professor Christan Weber beteiligt ist, Direktor des Instituts für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten am Klinikum der LMU und Inhaber des Lehrstuhls für Vaskuläre Medizin.

Das Forschungsvorhaben setzt an der Erkenntnis an, dass Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig bestimmte Genveränderungen tragen. Ziel des internationalen Forscherteams ist es nun, die Rolle möglicher genetischer Risikofaktoren zu untersuchen und daraus molekulare Ansatzpunkte für Therapien zu entwickeln. BHF und DZHK stellen dafür in den kommenden Jahren insgesamt 2,4 Millionen Euro zu Verfügung.

Christian Weber ist einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Atherosklerose. Der LMU-Professor analysiert in seiner Forschung die molekularen Zusammenhänge bei der Entstehung und dem Verlauf der Krankheit. Für seine Arbeiten wurde er unter anderem bereits zwei Mal mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet. Zudem ist Christian Weber Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Atherosklerose – Mechanismen und Netzwerke neuer therapeutischer Zielstrukturen“.

Neben Christian Weber von der LMU zählen zu den Projektpartnern Professor Jeanette Erdmann, Direktorin des Instituts für Kardiogenetik an der Universität Lübeck, als Koordinatorin des Netzwerks und Professor Heribert Schunkert vom Deutschen Herzzentrum München sowie Professor Hugh Watkins von der Universität Oxford als britischer Koordinator, Professor John Danesh von der Universität Cambridge und Professor Shu Ye von der Universität Leicester.

Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung und die British Heart Foundation haben sich 2018 zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um internationale Projekte zur Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern. Für das Programm sind insgesamt 12 Millionen Euro eingeplant. Das nun bewilligte Projekt ist die erste Förderung, die im Rahmen der Initiative startet.

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