Ludwig-Maximilians-Universität München
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Meteorologie

Projektförderung für Klimavorhersagen

München, 24.09.2019

Der Lehrstuhl für Experimentelle Meteorologie wird vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der „Nationalen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen“ unterstützt.

Messgeräte der Wolkenbeobachtungs-Station auf dem Dach des Meteorologischen Instituts der LMU (Foto: Bernhard Mayer)

Klima, Wetter und Luftqualität besser vorhersagen zu können, ist das Ziel der europäischen Initiative ACTRIS, an der Professor Bernhard Mayer mit seiner Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Experimentelle Meteorologie der LMU beteiligt ist. Nun wird die Initiative auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert: Im Rahmen der „Nationalen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen“ wurden deutschlandweit 50 Millionen Euro bewilligt, darunter sind bis zu 4,3 Millionen Euro für die LMU.

Ziel des Projekts an der LMU ist der Ausbau der Aerosol- und Wolkenbeobachtung am Standort München. Mit den BMBF-Mitteln können die Beobachtungen nun verstetigt und weiter ausgebaut werden. Federführend werden die LMU-Forscher beimAufbau eines internationalen Lidar-Kalibrierzentrums sein. Bei der Lidartechnik werden kurze Laserpulse in die Atmosphäre gesendet. Der rückgestreute Anteil wird aufgezeichnet und liefert Information über die vertikale Struktur der Atmosphäre. Im Rahmen des Projekts wird darüber hinaus in der Gruppe um Bernhard Mayer und seine Mitarbeiter Dr. Volker Freudenthaler, Dr. Matthias Wiegner sowie Dr. Tobias Zinner ein automatisiertes Aerosol-Lidar-System neu entwickelt werden.

Die ACTRIS-Initiative ist eine Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen. Im Rahmen der Förderung durch das BMBF arbeiten unter dem Titel Actris-D Akteure der deutschen Atmosphärenforschung zusammen, darunter Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Behörden.

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