Ludwig-Maximilians-Universität München
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Attosekundenphysik

Vorstoß ins Innere der Atome

München, 26.02.2018

Münchner Physiker konnten erstmals die Interaktion mehrerer Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten. Dazu haben sie Attosekunden-Lichtblitzen hoher Intensität und Photonenenergie erzeugt.

Nachdem zwei Photonen eines Attosekunden-Lichtblitzes (lila) ein Xenonatom getroffen haben, lösen sich mehrere Elektronen (kleine grüne Kugeln). Das Atom wird ionisiert. Bild: Christian Hackenberger

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend hoher Photonenenergie. Physiker des Labors für Attosekundenphysik (LAP) der LMU und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik (MPQ) haben es nun geschafft, diese Bedingungen zu erfüllen. In ihrem Experiment konnten sie erstmals die nichtlineare Wechselwirkung eines Attosekundenpulses mit Elektronen aus einer inneren Atomschale beobachten. Dabei bedeutet nichtlinear, dass mehrere Photonen (in diesem Fall zwei) mit dem Atom interagieren. Möglich wurde dieser Fortschritt durch eine neu entwickelte Quelle für Attosekunden-Lichtblitze. (LAP/LMU)
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