Ludwig-Maximilians-Universität München
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Palliativmedizin

LMU-Klinik für Projekt ausgezeichnet

München, 03.07.2019

Die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der LMU wurde mit dem 1. Preis der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) ausgezeichnet.

Die Auszeichnung erhielt die Klinik für ihr Projekt „Palliativansprechpartner zur Verbesserung der allgemeinen Palliativversorgung im Krankenhaus“, das seit Mai 2016 unter der Leitung von Professor Claudia Bausewein und Dr. Birgit Haberland am LMU-Klinikum etabliert wird. Hierbei bilden Palliativansprechpartnerinnen und -partner auf Allgemeinstationen ein Netzwerk, das, unterstützt durch den Palliativdienst, eine Verbesserung der Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden anstrebt – und das in einem Klinikum mit 29 Fachkliniken, 2.000 Betten, 1.700 Medizinern und 3.200 Pflegekräften.

Bereits Ende 2018 hatten sich 19 Kliniken mit 77 Stationen dem Netzwerk angeschlossen, insgesamt wurden 86 Pflegende und 23 Ärzte als Palliativansprechpartner benannt sowie eine Ernährungsberaterin und Sozialarbeiter.
Als nächste Schritte ist die Realisierung eines Leitfades Sterbebegleitung über das zentrale Qualitätsmanagement des Klinikums sowie die Kooperation mit örtlichen Hospizvereinen geplant.

Die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung wurde 2010 vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, dem Dachverband von über 1.200 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen, als selbstständige Stiftung gegründet. Die DHPStiftung fördert und unterstützt zukunftsweisende Projekte in der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Mit dem alljährlichen DHPStiftungspreis anerkennt und würdigt sie Menschen und Projekte, die zur Verbreitung der Hospizidee beitragen.