Ludwig-Maximilians-Universität München
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Robert-Koch-Stiftung

Maximilian Münchhoff erhält Preis für Virologie

München, 03.12.2018

Für seine Forschungsarbeiten zur HIV-Infektion ist Dr. Maximilian Münchhoff mit dem Postdoktorandenpreis für Virologie der Robert-Koch-Stiftung ausgezeichnet worden.

Dr. Maximilian Münchhoff untersucht die molekularen Ursachen der Immunreaktion, die das HIV-Virus auslöst. Eines seiner Hauptprojekte umfasste die Charakterisierung HIV-infizierter Kinder, die auch ohne antiretrovirale Therapie gesund bleiben. Die Ergebnisse dieser Studie publizierte er 2016 erfolgreich in Science Translational Medicine. Der Wissenschaftler befasst sich zudem mit der Evolution von HIV auf Populationsebene und erforscht die Pathogenese von Mangelernährung im Kontext der HIV-Infektion sowie die Effekte von antiretroviraler Therapie auf das Immunsystem.

Seine Forschungsergebnisse hat Münchhoff bereits erfolgreich publiziert, so als Erstautor in Science Translational Medicine, PNAS oder The Journal of Infectious Diseases.

Maximilian Münchhoff hat Biophysik und später Humanmedizin in München studiert, wobei er auch ein Semester an der Universidad Miguel Hernandez in Alicante verbrachte. Er wurde in München promoviert. Er war Gastwissenschaftler am Ragon Institute of MGH, MIT and Harvard in Cambridge, USA, und war Postdoktorand an der University of Oxford, Vereinigtes Königreich mit mehreren Forschungsaufenthalten in Südafrika. Seit 2016 ist er wissenschaftlicher und ärztlicher Mitarbeiter am Max von Pettenkofer-Institut im Nationalen Referenzzentrum für Retroviren.

Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er bereits mit dem HIV/AIDS Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie geehrt.

Die Robert-Koch-Stiftung vergibt jährlich in Zusammenarbeit mit den Deutschen Gesellschaften für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), Immunologie (DGfI) sowie Virologie (GfV) drei Preise an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Die genannten Fachgesellschaften werden jährlich gebeten, Vorschläge für geeignete Preisträgerinnen und Preisträger zu benennen.