Ludwig-Maximilians-Universität München
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Jung-Stiftung

Krebsforscher mit Förderpreis ausgezeichnet

München, 12.01.2016

PD Dr. Sebastian Kobold vom Klinikum der Universität München ist mit dem Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung der Jung-Stiftung ausgezeichnet worden.

kobold_130_webSebastian Kobold leitet die Arbeitsgruppe Immunpharmakologie in der Abteilung für Klinische Pharmakologie (Leiter: Professor Stefan Endres) am Klinikum der Universität München. Besonders gewürdigt werden Kobolds wegweisenden Arbeiten zu einer besonders bösartigen Krebsart, dem Pankreaskarzinom. Darin befasst er sich mit der Entwicklung neuer Eiweiße, die T-Zellen, als Bestandteile des Immunsystems, zur Zerstörung von Pankreaskarzinomzellen befähigen sollen.

Dank des mit 210.000 Euro dotierten Preises der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung kann Dr. Kobold seine Tätigkeit als Assistenzarzt drei Jahre lang unterbrechen und sich ganz der Weiterentwicklung dieses vielversprechenden Ansatzes widmen.

Ziel der Jung-Stiftung ist es unter anderem, Wissenschaftler und Projekte zu prämieren, die durch ihre Arbeit Fortschritte in der medizinischen Therapie vorbereiten oder bereits bewirkt haben. Denn für den Stiftungsgründer Ernst Jung stand in der Humanmedizin stets das Ideal, Leiden zu verhindern, zu heilen oder zu lindern im Mittelpunkt. Deshalb ist der Transfer von der Theorie zur Therapie ein zentrales Anliegen der Stiftung.

Der Reeder und Kaufmann Ernst Jung (1896 – 1976) investierte 1967 einen bedeutenden Teil seines Vermögens, um die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung ins Leben zu rufen. Seit 1975 widmet sie sich ausschließlich der Humanmedizin.