Ludwig-Maximilians-Universität München
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Daimler und Benz Stiftung

Forschungsstipendium für LMU-Tumorforscher

München, 18.02.2015

Dr. Thomas Grünewald, Ph.D. erhält hoch dotiertes Forschungsstipendium der Daimler und Benz Stiftung

Dr. Thomas Grünewald

Dr. Thomas Grünewald, Ph.D. ist Leiter des Labors für Pädiatrische Sarkombiologie im Pathologischen Institut der LMU und forscht zu kindlichen Knochentumoren, insbesondere am Ewing Sarkom, das zur frühen Metastasierung neigt und vor allem bei Jugendlichen auftritt. In seinen Arbeiten verknüpft Grünewald die Erforschung grundlegender tumorbiologischer Zusammenhänge mit der Entwicklung und präklinischen Erprobung neuer Therapieoptionen, mit dem langfristigen Ziel, die Heilungsaussichten von Patienten zu verbessern. Sein thematischer Schwerpunkt liegt hierbei auf den genetischen, zellulären und molekularen Grundlagen der Entstehung und Progression von kindlichen Knochentumoren.

Für seine Forschung ist Grünewald im Februar 2015 mit einem Forschungsstipendium der Daimler und Benz Stiftung in Kooperation mit der Reinhard Frank-Stiftung ausgezeichnet worden. Das Stipendium ist mit 40.000 Euro dotiert und soll unter anderem dabei helfen, innovative Behandlungskonzepte für Patienten mit Ewing Sarkomen zu finden. Grünewalds Forschungsaktivitäten sind mit dem Blick für eine zukünftige klinische Verwendbarkeit unter anderem drauf ausgerichtet zu klären, wie somatische Treibermutationen mit embryonalen Signalwegen interferieren um Tumorentstehung, Tumorheterogenität und Arzneimittelresistenz zu fördern.
Das Stipendien-Programm der Daimler und Benz Stiftung mit ergänzender Unterstützung der Reinhard Frank-Stiftung richtet sich an junge promovierte Wissenschaftler in der Frühphase ihrer Postdoktorandenzeit. Das Programm geht von der Prämisse aus, dass Postdoktoranden und Juniorprofessoren, die durch ihre Forschungsarbeit herausragende Leistungen erbringen, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Das Förderprogramm der Stiftung ist offen für Bewerbungen aus allen Fachdisziplinen und Themengebieten der Wissenschaft. Zu den Voraussetzungen zählen ein eigenes Forschungsvorhaben und die institutionelle Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland.