Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Gossen-Preis

Verein für Socialpolitik ehrt Ludger Wößmann

München, 17.09.2014

Professor Ludger Wößmann, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Bildungsökonomik an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU sowie am Ifo-Institut ist mit dem Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik ausgezeichnet worden.

Einmal jährlich ehrt der mit 10.000 Euro dotierte Preis Wirtschaftswissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum, deren wissenschaftlichen Arbeiten international große Beachtung erfahren.

Das Ziel des Preises ist es, die Internationalisierung der deutschen Wirtschaftswissenschaften zu fördern. Dabei sind Veröffentlichungen in international anerkannten Fachzeitschriften der wichtigste Maßstab für seine Vergabe.

Der 41-jährige Bildungsforscher habe „neue empirische Erkenntnisse über die Auswirkungen von Bildung gewonnen. Seine Forschung über die Determinanten der Bildungsrendite, die Bedeutung von Bildung für die Ökonomie im internationalen Vergleich und ihren Einfluss auf Entwicklungsprozesse findet große Beachtung in der empirischen Arbeitsmarktökonomik, in der Bildungsforschung sowie in der Kliometrie“, heißt es in der Begründung des Vereins für Socialpolitik.

Der Preis ist nach dem preußischen Anwalt Hermann Heinrich Gossen (1810 – 1858) benannt. Mit seinem aufgrund des hohen Mathematisierungsgrades zu seiner Zeit an Anhängern armen Werk „Die Entwickelung der Gesetze des menschlichen Verkehrs, und der daraus fließenden Regeln für menschliches Handeln“ gilt Gossen als einer der wichtigsten Vorläufer der modernen Grenznutzenschule.

Ein Träger des Gossen-Preises darf zum Zeitpunkt der Preisverleihung das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.