Ludwig-Maximilians-Universität München
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Preis für gute Lehre

Drei LMU-Wissenschaftler ausgezeichnet

München, 05.12.2014

Professor Martin Reincke von der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV, Dr. Martina Liedke-Göbel vom Institut für Deutsch als Fremdsprache sowie Dr. Sebastian Unger von Juristischen Fakultät der LMU sind mit dem Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten ausgezeichnet worden.

Professor Martin Reincke ist Direktor der Medizinischen Klinik IV am Klinikum der Universität München. Er erhält den Preis vor allem für seine herausragende Lehre im Bereich der Inneren Medizin und Endokrinologie. Seine Amtszeit als Studiendekan von 2006 bis 2012 war unter anderem durch die Implementierung der Zentren für Unterricht und Studium (ZeUSe) an den Standorten Innenstadt und Großhadern, in der Etablierung eines Staatsexamensrepetitoriums (LMU-StaR) sowie in der Umsetzung des fakultätsweiten Mentoringprogramms MeCuM-Mentor geprägt. Gewürdigt wurde hierbei insbesondere, dass Professor Reincke bei diesen Projekten Ideengeber und Mitgestalter und dass im intensiven Dialog mit der Fachschaft und den Studierenden. Zudem hat Reincke das MeCuM durch die Etablierung des Projektsemesters Modul 6 für wissenschaftliches Arbeiten und die Neustrukturierung des interdisziplinären klinischen Basisjahres Modul 23 entscheidend mitgeprägt. Ein weiteres seiner Verdienste ist, dass er die medizinische Ausbildungsforschung durch die Unterstützung des Lehrstuhls für Didaktik und Ausbildungsforschung an der Fakultät strukturell wesentlich vorangebracht hat.

Dr. Martina Liedke-Göbel, Praktikumsbeauftragte des Instituts für Deutsch als Fremdsprache an der LMU, wird vor allem für ihre Vorlesungen gewürdigt, in der es ihr hervorragend gelingt, wissenschaftliche Inhalte mit innovativen und modernen Ausbildungskonzepten etwa zu Arbeitsmarkt- und Vermittlungsfähigkeit, Teamteaching oder Mentoring zu verbinden. Mit dem Preis ausgezeichnet wird Liedke-Göbel zudem für ihre intensive Arbeit für das Praktikumsbüro am Institut, das sie gegründet hat und seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich leitet. Im Zuge dieser Tätigkeit hat sie Praktikumskontakte zu zahlreichen Institutionen in 60 Ländern aufgebaut. Liedke-Göbel berät die potenziellen Praktikanten und vermittelt sie höchst erfolgreich. Zudem organisiert sie im Rahmen eine Praktikumsreihe Veranstaltungen mit Referenten aus Bereichen wie Fremdsprachenvermittlung, Kulturvermittlung in Botschaften oder Dolmetschen. Nach dem Konzept „Train the trainer“ unterstützt Liedke-Göbel immer wieder jüngere Dozentinnen und Dozenten im Institut, mit denen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilt. Von ihrem Engagement neben Forschung und Lehre – unter anderem Gastvorträgem und Praktikumsarbeit – können auch Studierende profitieren.

PD Dr. Sebastian Unger vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie an der Juristische Fakultät ist Koordinator des Assistentenmoduls im Rahmen des Münchner Examenstrainings – einer der Schwerpunkte des Prüfungstrainings an der Fakultät. Im Assistentenmodul hat Unger seit dem Sommersemester 2008 durchgehend jedes Semester mindestens eine Lehrveranstaltung zur konkreten Examensvorbereitung angeboten. Als besonders preiswürdig werden dabei nicht nur die Qualität des von Ungers angebotenen Unterrichts nebst Materialien und Medieneinsatz erachtet, sondern vor allem seine Fähigkeit, die Studierenden im Examinatorium ansprechend und motivierend durch den umfangreichen Stoff zu führen und sie dadurch für die Materie zu begeistern. Neben seiner Tätigkeit in den Examenskursen ist Sebastian Unger auch in der sogenannten Klausurwerkstatt im Rahmen des Uniklausurenkurses tätig. Hierbei erhalten die Studierenden die Möglichkeit, wöchentlich eine alte, originale Examensklausur zu schreiben, die anschließend korrigiert und besprochen wird.