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LMU-Physiker als Toptalent in „Capital“-Ranking

München, 31.01.2012

Die Wirtschaftszeitschrift „Capital“ hat in ihrer Dezember-Ausgabe 40 Toptalente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Staat und Gesellschaft vorgestellt. Zu den „4 mal 40 unter 40“ gehört auch der LMU-Forscher Dr. Robert Huber, Nachwuchsgruppenleiter am Lehrstuhl für Biomolekulare Optik an der Fakultät für Physik der LMU. Huber erforscht im Rahmen seines Emmy Noether-Projekts einen neuen Lasertyp. Dieser sogenannte FDML-Laser wurde von ihm im Jahr 2005 am Massachusetts Institute of Technology in den USA entwickelt und ermöglicht im Bereich der biomedizinischen Bildgebung mittels optischer Kohärenztomografie (OCT ) eine mehr als 100-fache Steigerung der Abbildungsgeschwindigkeit. Im EU-Projekt „FUN-OCT “ testet die Forschungsgruppe um Huber in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forschungskonsortium den klinischen Einsatz dieser Laserquellen. Vor einem Jahr erhielt Huber einen Starting Grant des European Research Council (ERC) in Höhe von 1,2 Millionen Euro, um zu untersuchen, wie die Aufnahmegeschwindigkeit und die Sensitivität in der sogenannten Raman-Spektroskopie mit Hilfe von FDML-Lasern gesteigert werden können. Das Projekt „Junge Elite: 4 mal 40 unter 40“ hat „Capital“ bereits 2007 gestartet. Die Toptalente werden in Befragungen von Politikern, Spitzenbeamten, Karrierenetzwerkern und Headhuntern ermittelt.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse