Ludwig-Maximilians-Universität München
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Die Weiße-Rose-Orgel

Geschichte

Die Weiße-Rose-Orgel wurde 1961 im Rahmen einer Gedenkfeier für die Weiße Rose eingeweiht. Die Klänge der Orgel sollten die Stimmen von Hans und Sophie Scholl repräsentieren, als sie ihre Flügblätter in den Lichthof warfen. Die "Königin der Instrumente" gibt dem Lichthof etwas sakrales und ist auf einen würdevoll-majestätischen Klang ausgelegt. Sie wurde von der Firma Steinmeyer/Oettingen mit 29 klingenden Registern erbaut. Die Orgel ersetzte das Mosaik "Der Brunnen der Wissenschaften", das im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Sie steht dafür, "dass nicht nur Arbeit und Vorwärtskommen, son­dern Besinnung, Bemühung um sittliche Einsicht, Freude an allem Schö­nen und Erhabenen den Geist des Hauses regieren sollen" (Dekan Julius Speer bei der Einweihung am 23. Februar 1991)

Renovierung

Nach einem halben Jahrhundert war die Orgel nur noch schlecht bespielbar. Der Orgelbauer Harder-Völkmann überarbeitete die gesamte Orgel sowohl mechanisch als auch klanglich. Durch den Einbau einer Funksteuerung kann das Instrument nun auch über Funk angesprochen werden. Diese Möglichkeit wird bei Kino für die Ohren  erstmals genutzt.