Ludwig-Maximilians-Universität München
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“Munich Lectures in Ethics”

Moralischer Fortschritt

München, 03.06.2019

Abschaffung der Sklaverei, Frauenrechte, Tierschutz: Sind das Ergebnisse moralischen Fortschritts? Am 4., 5., und 6. Juni finden erstmalig die “Munich Lectures in Ethics” am Münchner Kompetenzzentrum Ethik statt. Die Vorlesungsreihe startet mit Professor Philip Kitcher von der Columbia University in New York zum Thema „Moralischer Fortschritt”.

ethik_260_webWas versteht man unter moralischem Fortschritt? Diese Fragen greift Professor Kitcher in seinen beiden Vorträgen am 4. und 5. Juni auf. Sein Standpunkt: Moralischer Fortschritt kann angestoßen werden – sowohl von Individuen als auch von der gesamten Gesellschaft.

Mit Professor Kitcher startet am Münchner Kompetenzzentrum Ethik eine Vorlesungsreihe mit hochkarätigen Sprecherinnen und Sprechern, die von nun an alle zwei Jahre stattfindet. Das Ziel der Reihe: moralisch brisante Fragen der Philosophie und Ethik aufgreifen. Vorbild sind die populären öffentlichen Vorlesungen in Princeton oder Berkeley. „Wichtig ist uns dabei vor allem eines: Das Publikum soll diskutieren!“, erklärt Professor Monika Betzler vom Lehrstuhl für Philosophie V. Erreichen will sie dies auch mit einem Workshop, der die Vorlesungen Kitchers aufgreift und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema führen soll: Die einflussreichen Philosophinnen Amia Srinivasan aus Oxford, Rahel Jaeggi aus Berlin und Susan Neiman aus Potsdam kommentieren die Argumente Kitchers und wollen so eine breite Diskussion anstoßen.

Die Vorlesungsreihe „Munich Lectures in Ethics” findet am Dienstag, den 4., und Mittwoch, den 5. Juni, jeweils um 18:15 Uhr im Senatssaal der LMU (Raum E 110) und am 6. Juni im Raum M 210, im Münchner Kompetenzzentrum Ethik, jeweils im Hauptgebäude der LMU, statt.

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