Ludwig-Maximilians-Universität München
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Besuch am Nano-Institut

Ministerin Karliczek und Minister Sibler an der LMU

München, 03.10.2019

Am Nanoinstitut: Ministerin Anja Karliczek und Minister Bernd Sibler. Foto: LMU

Einblicke in die Spitzenforschung an der LMU: Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, haben das Nano-Institut der LMU besucht. Sie wurden von LMU-Vizepräsidentin Professor Francesca Biagini, Physikdekan Professor Ralf Bender und Professor Jochen Feldmann, Leiter des Lehrstuhls für Photonik und Optoelektronik am Nano-Institut begleitet. Professor Feldmann führte die beiden Politiker durch das Gebäude und erläuterte den Forschungsansatz.

„Effiziente Energieerzeugung und -speicherung“, sagte Karliczek, „sind das große Thema unserer nächsten Jahre. Ich sage immer, Wasserstoff ist das neue Erdöl im Zeitalter der regenerativen Energien.“ Wie gut Universitäten und Hochschulen indes als „Innovationsmotoren“ funktionierten „und wie viel Kraft und Kreativität daraus entsteht“, könne man in München sehen.

„Wir konnten“, sagte Minister Sibler, „heute in München eindrucksvoll zeigen: Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unsere Studentinnen und Studenten arbeiten hier an drängenden Fragen unserer Zeit. Sie geben Antworten für unsere Zukunft!“

Die Mitarbeiter des Nano-Instituts erforschen maßgeschneiderte Nanostrukturen für eine nachhaltige solare Energieumwandlung. In der sogenannten Photokatalyse lässt sich damit beispielsweise die Energie der Sonne direkt in chemische Energie etwa in Form des gasförmigen Brennstoffs Wasserstoff umwandeln, der keine Speicherprobleme macht. Die Nanostrukturen stellen die LMU-Wissenschaftler entweder in chemischen Synthesen her oder in sogenannter Nanofabrikation mittels Lithographie. Finanziert ist das Nano-Institut zum Großteil aus Mitteln des Freistaates Bayern für das Forschungsnetzwerk "Solar Technologies Go Hybrid" (SolTech), in dem fünf bayerische Universitäten zusammengeschlossen sind. Die Arbeit am Nano-Institut setzt unter anderem auf der Expertise auf, die Wissenschaftler der LMU über zehn Jahre im Exzellenz-Cluster Nanosystems Initiative Munich (NIM) sammeln konnten. Die Arbeitsgruppen am Institut sind eng eingebunden in den Exzellenzcluster e-conversion.

Im Anschluss besuchten Ministerin Karliczek und Minister Sibler die DenkStätte Weiße Rose im Lichthof des Hauptgebäudes der LMU.