Ludwig-Maximilians-Universität München
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Ausstellung der UB

Fundsache Lesezeichen

München, 16.10.2019

Wo kann man ein Steuerformular der ehemaligen deutschen Kolonialverwaltung in Kiautschou, eine spätantike byzantinische Münze oder ein bayerisches Edelweiß finden? In den Büchern der Universitätsbibliothek der LMU. Allerdings nicht nur als verschriftliches Wissen, das in Diplom- und Magisterarbeiten einfließt, sondern als Lesezeichen, die von Studenten oder Wissenschaftlern zwischen den Buchdeckeln vergessen wurden und jetzt in einer Ausstellung zu sehen sind.

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Über 200 Jahre wartete ein Soldat der Revolutionskriege auf seinen Einsatz. Gefunden wurde die Eichel-Ober-Spielkarte in einem Lehrbuch aus dem Jahre 1809. Foto: Philipp Thalhammer / LMU

 

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Seinen Forschungsgegenstand brachte eine passionierter Numismatiker gleich mit in die Bibliothek. Über ein sehr altes Geldstück wollte er in einem Druck aus dem frühen 18. Jahrhundert mehr erfahren: Die spätantike byzantinische Münze wurde 601 oder 602 in Antiochia während der Herrschaft Kaisers Mauricius (582-602) geprägt. Das Wissen nahm der Forscher mit nach Hause – die Münze hat er zwischen den Seiten vergessen. Foto: Philipp Thalhammer / LMU

 

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Gleich 40 Schwarz-Weiß-Fotos eines unbekannten US-Soldaten fanden sich in einem Vierteljahresband der Allgemeinen Zeitung aus München von 1906. Die Fotografien entstanden um 1945 und zeigen vor allem seine Zeit als GI in Deutschland. Foto: Philipp Thalhammer / LMU

 

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Die Ausstellung „Fundsache“ ist vom 21. Oktober 2019 bis 24. Januar 2020 in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek zu sehen. Am 19. Oktober können die Fundstücke bereits auf der Langen Nacht der Museen begutachtet werden. Neben der UB nehmen an der Langen Nacht auch noch weitere Institutionen der LMU teil, so z.B. das Rachel Carson Center, das in der Ausstellung „Ecopolis München“ die unterschiedlichsten Beziehungen der Münchnerinnen und Münchner zu ihrer städtischen Umwelt zeigt. Foto: UB