Ludwig-Maximilians-Universität München
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Jessup Moot Court 2018

Völkerrechts-WM für Jurastudierende

München, 26.04.2018

Studierende der LMU glänzen beim diesjährigen Jessup Moot Court, der wichtigsten internationalen Schaugerichtsverhandlung. Wie genau so ein Wettbewerb abläuft, zeigt jetzt der Dokumentarfilm „Die Kunst der Widerrede“ auf dem DOK.fest.

Die diesjährigen Teilnehmer Eric Belgorodski, Katrin Müller, Joël Brenscheidt und Moritz Fleig wurden gecoacht von Aleksandra Kulagina, Clemens Hufeld und Alexandra Baumgart.

Zweiter Platz im „Final Team Ranking“, fünfter Platz weltweit: Die LMU erzielte die beste Platzierung einer deutschen Universität in der Geschichte des Jessup Moot Court, dem größten Schaugerichtswettbewerb der Welt. Was dafür notwendig war? 16 Stunden Arbeit am Tag und ein ganzes Semester Vorbereitung auf komplizierte Fragen des Völkerrechts. Die Themen, wie nukleare Abrüstung, hatten es in sich, doch die Arbeit zahlte sich aus. Die Studierenden der LMU setzten sich in einem Pool von 130 Teams aus 90 Jurisdiktionen gegen harte Konkurrenz, wie der Fordham Law School und der Moscow Higher School of Economics, durch. Moot Courts stellen eine willkommene Praxiserfahrung für angehende Juristen dar, die nicht nur Abwechslung zum theorieintensiven Alltag, sondern auch Gelegenheit ist, das Studierte in authentischer Umgebung umzusetzen. „Trotz der Strapazen, war es wohl die beste Zeit meines Studiums“, sagt Michael Strecker, der als Student bereits für die LMU beim Jessup Moot Court antrat.

Einblicke auf dem DOK.fest

Doch wie genau kann man sich so einen Wettbewerb vorstellen? Auch in vergangenen Jahren schickte die Juristische Fakultät der LMU Teams zu den Wettbewerben des Jessup Moot Courts. Eines dieser Teams wurde filmisch begleitet und so kann man beim diesjährigen DOK.fest den Weg der Studierenden von 2016 im Dokumentarfilm „Die Kunst der Widerrede“ von der Auswahl der Mitglieder bis hin zum Sechzehntelfinale in Washington DC verfolgen.

Zu sehen ist „Die Kunst der Widerrede“ an vier Terminen im Mai auf dem DOK.fest in München.