Ludwig-Maximilians-Universität München
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IsarMUN

Model United Nations an der LMU

München, 20.11.2018

Es geht um die Rolle der NATO im Mittelmeerraum und den Zugang zu modernen Energiequellen für alle: Vom 22. bis zum 25. November findet zum elften Mal die IsarMUN an der LMU statt. Organisiert wird die Simulation der Vereinten Nationen hauptsächlich von LMU-Studierenden.

Foto: Peterfactors / adobestock.com

Christina Pletowski studiert Amerikanistik und Jura an der LMU und ist ehemalige UN-Delegierte für Brasilien. Nicht in New York City, aber in München. Denn im letzten Jahr vertrat sie das südamerikanische Land bei der IsarMUN. Damals beschäftigte sie sich intensiv mit dem Problem der Flächenrodung und einem möglichen stärkeren Zusammenschluss der Entwicklungsländer, um steigende Energiepreise zu thematisieren. Auch in diesem Jahr hat sie wieder einen großen Teil ihrer Zeit in IsarMUN investiert. Den Abgeordnetenstuhl hat sie mittlerweile allerdings gegen einen Platz im Planungskomitee eingetauscht. Auch wenn die Organisation aufwendig ist, Christina ist es die Mühe wert: „Model UNs sind eine großartige Möglichkeit, sich auf dem politischen Gebiet zu engagieren. Man verändert seinen Blickwinkel und lernt die Struktur und Arbeitsweise politischer Gremien kennen.“

„Jede Meinung zählt“

isarmun_260_webIn diesem Jahr befassen sich die Teilnehmer unter dem Motto „Embracing Diversity and Fighting for Equality“ unter anderem mit Genderfragen, aber auch mit der Wiedervereinigung der Koreanischen Halbinsel. Die Komitees und ihre Themen sind in unterschiedliche „Schwierigkeitsstufen“ untergliedert - damit ist vom Neuling bis zum Experten für jeden etwas dabei. „Das passt gut zum Grundgedanken der UN: Jede Meinung zählt bei den Verhandlungen“, so Christina. „Ich kann jedem nur raten, es einfach mal auszuprobieren und sich für eine Model UN anzumelden.“

Die Simulation findet in diesem Jahr zum elften Mal statt und ist mittlerweile mit rund 200 Teilnehmern zu einer der größten Model UNs im süddeutschen Raum geworden. Die „Delegierten“ kommen mittlerweile nicht mehr nur aus Deutschland, sondern auch verstärkt aus den europäischen Nachbarländern angereist. „Einen besonders langen Weg nehmen aber die Teilnehmer aus Hong Kong auf sich, um in diesem Jahr in München debattieren zu können“, erzählt Christina. Für sie besteht der Wert der Model UNs auch in dieser Diversität, denn es ist die perfekte Gelegenheit, um Gleichgesinnte aus aller Welt zu treffen und sich zu vernetzen.