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Fakultät für Biologie

Professor Jochen Heinrichs verstorben

München, 16.05.2018

heinrichs_200_webProfessor Jochen Heinrichs ist am 22. April 2018 im Alter von nur 49 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Bis zu seinem Tod forschte und lehrte Heinrichs im Bereich Systematische Botanik und Mykologie der Fakultät für Biologie. Im Fokus seiner Arbeit stand die Rekonstruktion der Evolutionsgeschichte von Moosen, speziell den Lebermoosen. Hierbei stand vor allem die Untersuchung von DNA-Sequenzen und der Morphologie dieser Pflanzen im Fokus seiner Arbeit.

Professor Heinrichs wurde 1969 in Mönchengladbach geboren. Er studierte von 1989 bis 1996 Biologie an der Universität Düsseldorf, wo er sein Diplom, ebenso wie seine Doktorarbeit, die er von 1996 bis 2002 an der Universität Göttingen anfertigte, mit Bestnoten absolvierte. 2007 habilitierte sich Heinrichs – ebenfalls in Göttingen. Von Februar bis Juli 2005, und noch einmal von April 2009 bis Oktober 2011 übernahm Heinrichs eine Lehrstuhlvertretung in Göttingen. Seit 2013 forschte und lehrte er an der LMU.

„Wir sind tief betroffen vom frühen Tod von Jochen Heinrichs. Er war ein bei Studierenden und im Kollegium gleichermaßen hochgeschätzter und zudem wissenschaftlich äußerst produktiver Kollege“, so LMU-Präsident Professor Bernd Huber.

Heinrichs war unter anderem Editor-in-Chief von Bryophytorum Biblioteca sowie Mitglied der Editorial Boards von wissenschaftlichen Zeitschriften wie Cryptogamie, Bryologie oder dem Journal of Bryology.

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