Ludwig-Maximilians-Universität München
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Gute Lehre

Drei Preise für die LMU

München, 23.10.2018

Eine Wissenschaftlerin und zwei Wissenschaftler der LMU sind heute von der Bayerischen Wissenschaftsministerin Professor Dr. med. Marion Kiechle mit dem Preis für gute Lehre 2017 ausgezeichnet worden.

Dr. Annamaria Peri
Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Dr. Annamaria Peri, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Griechische und Lateinische Philologie von Professor Martin Hose genießt unter den Studierenden eine hohe Anerkennung. Ihre Lehrveranstaltungen seien ein „Highlight“ im Lehrprogramm der LMU, heißt es in der Preisbegründung. Peri verstehe es in ausgezeichneter Weise, das Prinzip „Fordern und Fördern“ umzusetzen und die Studierenden auf Basis ihrer akribischen Lehrvorbereitung dazu zu bringen, eigenständig Fragen, die sie in ihren Lehrveranstaltungen entwickelt, weiter zu verfolgen. Durch ihre große Flexibilität und ihre stete Bereitschaft, ihre Lehrveranstaltungen an die Bedürfnisse ihrer Studierenden anzupassen, würde ihre Lehre verlässlich, dynamisch und äußerst studierendenfreundlich. Bitten nach vertiefenden Übungen zu bestimmten Grammatikthemen komme sie gerne und gegebenenfalls auch spontan entgegen.

Professor Thomas Göbel
Tierärztliche Fakultät
Nicht nur Fakten auswendig zu lernen, sondern das bereits erlernte Wissen sinnvoll analytisch zu vernetzen – das vermittelt Thomas Göbel, Professor für Immunologie an der Tierärztlichen Fakultät, in seinen Lehrveranstaltungen in den Fächern Immunologie und Physiologie der Tiere. Um eine Interaktivität im Sinne einer sofortigen Rückkopplung mit seinen Zuhörern herzustellen, nutzt Göbel in seinen Vorlesungen ein Audio-Response-System. Auch setzt er moderne Methoden des Wissenstransfers ein, unter anderem Videos oder Animationen oder stellt Lehrmaterialien über die E-learning-Plattform Moodle zum Selbststudium und zur Vertiefung des Wissens zur Verfügung. Göbel sensibilisiere seine Studierenden, so die Preisbegründung, für ein effizientes Lernen, indem er sie auf die Bedeutung von Lernzeiten und Lernrhythmus hinweist. Professor Göbel setzt sich sowohl für die Verbesserung der Lehre in seinem Fachbereich, als auch in der gesamten Fakultät ein.

Professor Immanuel Bloch
Fakultät für Physik
Der Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik – Quantenoptik, Professor Immanuel Bloch, setzt sich seit seiner Berufung intensiv und sehr engagiert für die Lehre ein. Er bietet jedes Semester eine große Bandbreite verschiedener Lehrveranstaltungen im Bachelor- und Master-Studium an, wobei der thematische Schwerpunkt vor allen in den Bereichen Atom- und Molekülphysik sowie Quantenoptik liegt. Im fortgeschrittenen Master-Studium haben seine Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme an diversen Spezialveranstaltungen. Bloch variiert seine didaktischen Ansätze flexibel je nach Lehrveranstaltungstyp – ob Groß-, Wahlpflichtveranstaltung, Seminar oder Journal Clubs. Er schaffe dabei jederzeit eine Lernumgebung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, die die Studierenden fordert und dazu motiviert, eigenverantwortlich zu lernen und kritisch zu hinterfragen, so die Preisbegründung. Entsprechend seien seine Lehrveranstaltungen sehr beliebt und als exzellent strukturiert bekannt. Die Vermittlung der Lehrinhalte sei inhaltlich sehr gut aufeinander abgestimmt. Dies werde von regelmäßigen Evaluationen bestätigt, heißt es weiter.

Die Preise für Gute Lehre werden vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bereits zum 19. Mal vergeben. Die Preisträgerinnen und -träger werden von ihren Heimatuniversitäten vorgeschlagen, wobei die Beurteilung seitens der Studierenden eine wichtige Rolle spielt. Voraussetzung für die Verleihung ist eine herausragende Lehrleistung über die Dauer von mindestens zwei Studienjahren. Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Jedes Jahr gehen drei Preise an die LMU, jeweils zwei an die Technische Universität München sowie die Universitäten Erlangen, Würzburg und Regenburg und jeweils ein Preis an die Universitäten Bamberg, Bayreuth, Augsburg und Passau. Die Preise werden heute turnusgemäß an der LMU im Rahmen einer Feierstunde vergeben.