Ludwig-Maximilians-Universität München
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Gute Lehre an der LMU

„Weg vom klassischen Tafelanschrieb“

München, 28.11.2018

Professor Immanuel Bloch ist Spitzenforscher auf dem Gebiet der Experimentalphysik, Sprecher des Exzellenzclusters MCQST, Leibnizpreisträger und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik. Für ihn sind Forschung und Lehre problemlos miteinander vereinbar. Gerade hat er vom bayerischen Wissenschaftsministerium den Preis für gute Lehre erhalten.

Foto: Jan Greune / LMU

Was macht für Sie gute Lehre aus?
Immanuel Bloch: Die Studierenden für ein Thema zu begeistern und sie zu motivieren, sich selbständig weiter in eine Thematik zu vertiefen. Eine Vorlesung soll ja keine abschließende Abhandlung eines Stoffes darstellen, sondern vielmehr punktuell aufzeigen, wo spannende Fragen sind, die sich die Studierenden stellen sollen.

Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept für gute Lehre?
Möglichst abwechslungsreich und immer wieder fragend die Studierenden zu einer aktiven Beteiligung an der Vorlesung zu motivieren. Ich möchte dabei möglichst weg vom klassischen Tafelanschrieb – den ich aber durchaus auch verwende – kommen, und mehr eine Interaktion zwischen Lehrendem und Lernendem erreichen.

Sind Lehre und Spitzenforschung schwer vereinbar?
Nein, ich denke nicht. Spannend wird es für die Studierenden ja gerade auch, wenn sie über ganz aktuelle Entwicklungen erfahren und Forschung „an vorderster Front“ miterleben können.

Was sind für Sie die schönsten Momente in der Lehre?
Eigentlich jedes Mal, wenn besonders viele Fragen zu einem Thema gestellt werden oder wenn ich dann sogar mal mit einer Antwort passen muss. Dann muss ich mich hinsetzen und nochmal mein eigenes Verständnis überdenken oder eine bessere Methode finden, es neu zu erklären.

 

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