Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neuberufen in 2018

Prof. Dr. Alexander Bartelt

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.01.2019 dort W2-Professor für Kardiovaskulären Metabolismus.

Prof. Dr. Johannes Stigler

bislang Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU, ab 10.12.2018 dort W2-Professor für Physikalische Biochemie.

Prof. Dr. Max Seidensticker

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.12.2018 dort W2-Professor für Radiologische Bildführung in der minimal-invasiven Onkologie.

Prof. Dr. Emiliano Cortés

bislang Imperial College London, UK, ab 01.12.2018 W2-Professor für Experimentalphysik - Licht-unterstützte Energieumwandlung, Fakultät für Physik der LMU.

Prof. Dr. Martin Hennenberg

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.12.2018 dort W2-Professor für Urologisch-Physiologische Forschung.

Prof. Dr. Dr. Christian Michael Grimm

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.11.2018 dort W2-Professor für Molekulare Pharmakologie.

Prof. Dr. Lars Einar French

bislang Universtitätsspital Zürich, CH, ab 01.11.2018 W3-Professor für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Martina Rudelius

bislang Universitätsklinikum Düsseldorf, ab 01.10.2018 W2-Professorin für Klinische Pathologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Susanne Reichlin

bislang Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der LMU, ab 01.10.2018 dort W3-Professorin für Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bis 1700 mit einem Schwerpunkt auf der Texttheorie.

Prof. Dr. Eva Annette Rehfueß

bislang Medizinische Fakultät der LMU, ab 01.10.2018 dort W3-Professorin für Public Health und Versorgungsforschung.

Prof. Dr. Diana Rieger

bislang Universität Mannheim, ab 01.09.2018 W2-Professorin für Kommunikationswissenschaft, Sozialwissenschaftliche Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Laura Seelkopf

bislang Europäisches Hochschulinstitut Florenz, I, ab 01.09.2018 W1-Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Organisationen, Sozialwissenschaftliche Fakultät der LMU.

Die Sozial- und Steuerpolitik im globalen Kontext bildet den Forschungsschwerpunkt von Laura Seelkopf, seit September 2018 Juniorprofessorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Organisationen an der LMU. Die Wissenschaftlerin, die zuvor an der Universität Bremen tätig war, forscht unter anderem zur internationalen Sozialpolitik in der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis heute.

Sie trägt dabei mit ihrem Team im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs Daten zu Transferleistungen von sozialen Sicherungssystemen zusammen. Ziel dabei ist nicht allein, eine solide und globale Datengrundlage zu generieren, sondern vor allem auch die Auswertung der Daten auf Basis verschiedener Hypothesen. So versuchen die Forscher unter anderem zu zeigen, dass bei den sozialpolitischen Entscheidungen einzelner Staaten auch übernationale Einfl ussgrößen wie etwa Kolonialismus oder gewaltsame Auseinandersetzungen eine Rolle spielen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt Seelkopfs befasst sich mit ungewöhnlichen Formen von Sozialpolitik, sozusagen ihre Durchführung mit anderen Mitteln. Sie und ihre Kollegen postulieren, dass die gegenwärtige Forschung vor allem auf klassische Formate der Sozialpolitik wie Krankenversicherungen oder Pensionen hin ausgerichtet sei. Dies reiche nicht aus, weil dabei andere Maßnahmen aus einem vielfältigen Spektrum unberücksichtigt blieben. Als Beispiel nennt sie die Regierung des südamerikanischen Uruguay, die das eigentlich illegale Anzapfen des Stromnetzes durch Slumbewohner duldet, weil die Unterstützung der Bedürftigen durch staatliche Transferleistungen nicht möglich ist.
Die aus Würzburg stammende Forscherin hat sich für die LMU entschieden, weil es ein „attraktiver Standort mit guten wissenschaftlichen Vernetzungsmöglichkeiten ist“.

Seelkopf studierte von 2001 bis 2007 Politik und Management in Konstanz mit einem Studienaufenthalt in Pavia, Italien. Promoviert wurde sie im Jahr 2012 an der University of Essex, Vereinigtes Königreich. Sie forschte 2016/17 als Max-Weber-Fellow und 2017/18 als Jean- Monnet-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, Italien. Seelkopf ist unter anderem Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), und der Sektion Politische Ökonomie.

Prof. Dr. Nikolaos Tsilimparis

bislang Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, ab 01.09.2018 W2-Professor für Gefäßchirurgie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Fabian Waldinger

Prof. Dr. Fabian Waldinger

bislang London School of Economics and Political Science, UK, ab 01.09.2018 W3-Professor für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationale Ökonomie, Volkswirtschaftliche Fakultät der LMU.

Professor Fabian Waldinger kommt von der London School of Economics an die LMU. Der Ökonom hat einen Lehrstuhl an der Volkswirtschaftlichen Fakultät übernommen. An die LMU zog es ihn „wegen des Forscherteams“. „Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten an ähnlichen Themen. Wir ergänzen uns sehr gut“, sagt Waldinger. Zu den Forschungsschwerpunkten des Volkswirts zählt die Wissenschaftsgeschichte. In den vergangenen Jahren hat er unter anderem über die Folgen der Zwangsentlassungen von jüdischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern während der NS-Zeit geforscht. Mit seinen Arbeiten konnte Waldinger zeigen, welche langfristigen negativen Effekte die Entlassungen auf die wissenschaftliche Qualität der deutschen Universitäten und den wissenschaftlichen Nachwuchs hatten. Auf der anderen Seite nahmen an Hochschulen in den USA, wohin viele der Wissenschaftler emigrierten, der wissenschaftliche Output und die Patentanmeldungen zu. Damit trägt Fabian Waldinger aus historischer und volkswirtschaftlicher Perspektive zum Verständnis bei, in welchem Umfeld sich wissenschaftliches Potenzial am besten entfaltet und welche Rolle der internationale Austausch für die Produktivität von Forscherinnen und Forschern spielt. „Die Berufungspraxis und hohe wissenschaftliche Leistung der Lehrenden entscheidet langfristig über die Qualität der Forschung einer Universität“, sagt Waldinger, der sich zudem mit Arbeitsmarkt- und Innovationsökonomie beschäftigt.
In seinen Arbeiten setzt der Ökonom auch Methoden des Maschinenlernens ein, um Texte statistisch analysieren zu können. Fabian Waldinger wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er einen der prestigeträchtigen Starting Grants des Europäischen Forschungsrats. Im vielbeachteten Ökonomen-Ranking der Zeitschrift Handelsblatt führte er aufgrund seiner Forschungsleistung im Jahr 2017 die Liste der unter 40-jährigen Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum an. Fabian Waldinger wechselte bereits nach seinem Vordiplom an der Universität Passau an die London School of Economis (LSE). Ursprünglich war sein Plan, nach einem Jahr zurück nach Deutschland zu kommen. Daraus wurden 18 Jahre der wissenschaftlichen Ausbildung, Karriere und Forschung im angloamerikanischen Raum. Waldinger wurde an der LSE promoviert und verbrachte Forschungsaufenthalte an der University of California in Berkeley, dem MIT und der Harvard-University, USA.

Von 2012 bis 2016 war Fabian Waldinger Associate Professor an der University of Warwick, Vereinigtes Königreich, bevor er einen Ruf an die LSE annahm. Seit September 2018 lehrt und forscht er nun an der LMU, wo er das „kollegiale Miteinander“ am Department schätzt. Auch der Wechsel von London nach Bayern, für den nicht zuletzt familiäre Gründe entscheidend waren, ist gut gelungen. Bereits nach wenigen Monaten sei aus ihm nach all den Jahren des freiwilligen Exils „ein überzeugter Münchener“ geworden.

Prof. Dr. Uta Hauck-Thum

bislang Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der LMU, ab 01.08.2018 dort W2-Professorin für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik.

Prof. Dr. Alexander Urban

bislang Fakultät für Physik der LMU, ab 01.08.2018 dort W2-Professor für Nanospektroskopie.

Alexander Urban steckt im Umbruch, seine Arbeitsgruppe zieht um. Und in seinem Metier bedeutet ein Umzug eben weit mehr, als ein paar Computer und Bücherkisten in ein neues Büro zu schaffen – auch wenn die neue Wirkungsstätte wie in Urbans Fall nur wenige Hundert Meter von der alten entfernt ist. Äußerst komplexe Experimente beispielsweise müssen ab- und wieder aufgebaut werden. Neue Hightech-Tische und entsprechende Geräte hat Physiker Urban bestellt, doch bis ein solcher Versuchsaufbau wieder vollständig steht, können schon ein paar Monate ins Land gehen. Urban bezieht mit seiner Nanospectroscopy Group Räume im neuen Nano-Institut in der Königinstraße.
Als Alexander Urban zum August vergangenen Jahres zum Professor berufen wurde, bedeutete das für ihn anders als sonst meist üblich dagegen keine Ortsveränderung. Seit 2014 bereits ist Urban Projektleiter am Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik der LMU. Als ihm der Europäische Forschungsrat (ERC) 2017 einen seiner hochdotierten und prestigeträchtigen Starting Grants zusprach, eröffnete Urban das die Chance auf eine Professur. Die LMU bietet in Verbindung mit der Auszeichnung durch den ERC die Möglichkeit einer sogenannten Tenure-Track-Position, einer Professur mit der Option auf eine Dauerstelle. Urban studierte Physik an Universität Karlsruhe und wurde an der LMU promoviert. Seine Postdoc-Zeit verbrachte Urban am Nanophotonics Lab der Rice University, Houston, USA, „einer der weltweit führenden Einrichtungen auf diesem Fachgebiet“.
Alexander Urban forscht über die optischen und elektrischen Eigenschaften von Nanokristallen. So untersucht er ebenso Mineralien der Perowskit-Gruppe als Material für Solarzellen, Leuchtdioden und Laser sowie Kohlenstoff- und sogenannte plasmonische Nanopartikel. Derzeit konzentriert sich der Physiker auf Halid-Perowskite, um diese Materialklasse für neue Anwendungen in der Optoelektronik zu erschließen. Sein Ziel ist es, Perowskit- Nanokristalle auf neuem Weg zu synthetisieren, um einerseits so die optischen, elektrischen und photonischen Eigenschaften des Perowskits gezielter bestimmen zu können und andererseits ihre Stabilität zu erhöhen. Unter anderem plant Urban, die so gewonnenen Nanokristalle für LEDs und Laser zu verwenden.

Prof. Dr. Alexander Högele

bislang Fakultät für Physik der LMU, ab 01.08.2018 dort W2-Professor für Experimentalphysik - Festkörper Quanten-Nanosysteme.

Prof. Dr. Enrique Jiménez Sánchez

Prof. Dr. Enrique Jiménez Sánchez

bislang Universidad Complutense de Madrid (E), ab 20.06.2018 W3-Professor für Altorientalische Literaturen, Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU.

Enrique Jiménez beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Anfängen der Weltliteratur. Der Altorientalist ist Experte für Keilschrift und erforscht babylonische Texte mit Schwerpunkt auf dem ersten Jahrtausend vor Christus. An die LMU kam Enrique Jiménez mit einem Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung, einem der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands. Am Lehrstuhl für die Alte Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens baut er nun eine Arbeitsgruppe auf, die mithilfe Künstlicher Intelligenz zur Rekonstruktion der babylonischen Literatur beitragen wird.

Der Großteil babylonischer Texte ist nur fragmentarisch erhalten. Die meisten stammen aus der Bibliothek des assyrischen Herrschers Assurbanipal in Ninive, die nach seinem Tod zerstört wurde. Die Texte wurden damals mit Keilschrift in Ton geritzt. Heute lagern unzählige Tonfragmente in verschiedenen Sammlungen und Museen weltweit. Einzeln ergeben die teils sehr kleinen Überbleibsel jedoch wenig Sinn. Das wird dadurch erschwert, dass die Keilschrift ein kompliziertes Schreibsystem ist – ein einzelnes Zeichen kann je nach Kontext unterschiedliche Lesungen beziehungsweise Bedeutungen haben. Die Herausforderung bei der Erschließung der Texte ist daher zunächst, die zusammengehörenden Fragmente zu finden und einander zuzuordnen. Enrique Jiménez wird mit seiner Forschergruppe Algorithmen entwickeln, die miteinander in Verbindung stehende Textfragmente, soweit sie bereits digital erfasst sind, automatisch zusammenführen.

Enrique Jiménez studierte Klassische und Hebräische Philologie an der Complutense-Universität in Madrid, Spanien, wo er im Jahr 2013 promoviert wurde. Anschließend war Enrique Jiménez Postdoktorand im Projekt Cuneiform Commentaris der Yale University, USA. 2017 kam er zurück an die Complutense-Unversität, wo er am Institut für Hebräische und Aramäische Studien forschte. Für die LMU entschied sich Jiménez, da sie in seinem Fachbereich international große Anziehungskraft hat, unter anderem verfügt sie über eine der wichtigsten Bibliotheken für mesopotamische Literatur weltweit.

Prof. Dr. Nina Henriette Uhlenhaut

bislang Helmholtz-Zentrum, ab 01.05.2018 W2-Professorin für Stoffwechselbiochemie und -genetik, Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU.

Die Genetikerin Henriette Uhlenhaut ist seit Mai vergangenen Jahres W2-Professorin am Genzentrum der Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU sowie am Helmholtz Zentrum München. In ihrer Forschung befasst sich die gebürtige Braunschweigerin mit der Genregulation durch Hormonrezeptoren sowie den ihr zugrundeliegenden Mechanismen.
Im Fokus steht die transkriptionelle Repression, die eine wichtige Rolle bei der Wirkung von Glukokortikoiden spielt. Hierzu gehört auch Kortison, das vor allem als Entzündungshemmer bei der Behandlung diverser Erkrankungen eingesetzt wird, zum Beispiel bei Rheuma oder verschiedenen Allergien. Allerdings kann es zum Teil sehr schwerwiegende Nebenwirkungen haben – übermäßige Gewichtszunahme oder Diabetes sind nicht selten die Folge einer Therapie mit Glukokortikoiden. Bei der transkriptionellen Repression binden diese an Rezeptoren in Körperzellen, die ihrerseits eine wichtige Rolle bei Stoffwechselvorgängen spielen. Uhlenhaut konnte mittels des sogenannten Next Generation Sequencing, kurz NGS, zeigen, dass der Glukokortikoid-Rezeptor direkt an die DNA andockt, um Entzündungsgene zu deaktivieren. Gleichzeitig bindet der Rezeptor aber auch an andere Stellen im Genom. Dabei werden Stoffwechselgene aktiviert, die Ursache für die Nebenwirkungen sind. Die Entdeckung dieser doppelten, positiven wie negativen Wirkungsweise, für die Uhlenhaut bereits 2015 mit dem Friedmund Neumann Preis der Schering-Stiftung ausgezeichnet wurde, könnte bei der Identifizierung möglicher Therapieansätze hilfreich sein.
Uhlenhaut studierte an der Technischen Universität Braunschweig sowie an der Georgia Tech, Atlanta, USA. Ihre Diplomarbeit entstand am Salk Institute in San Diego, ebenfalls USA, wo sie sich vor allem mit der Genregulation in Pflanzen, insbesondere der Acker-Schmalwand, einem wichtigen Modellorganismus für die Genetik, beschäftigte. Ihre Promotion fertigte Henriette Uhlenhaut am European Molecular Biology Laboratory, kurz EMBL, in Heidelberg an, wobei hier der Fokus bereits auf menschlichen Erkrankungen lag. Es folgten Post-Doc-Tätigkeiten am Salk Institute sowie am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin. Sie leitet seit 2013 eine Emmy-Noether-Gruppe „Molekulare Endokrinologie“ am Institut für Diabetes und Adipositas. 2014 wurde sie mit einem Starting Grant des European Research Council (ERC) ausgezeichnet. Ihrer Forschung geht sie vor allem am Helmholtz Zentrum München in Neuherberg bei München sowie am Genzentrum in Großhadern nach. „Ich wollte nach Deutschland zurück“, sagt Henriette Uhlenhaut. „Da hat das Angebot von der LMU und dem Helmholtz Zentrum München sehr gut gepasst, weil die Stoffwechselforschung in München sehr gut aufgestellt ist. Es gibt das Genzentrum, das BMC, die beiden Klinika und zudem zwei Sonderforschungsbereiche“, so Uhlenhaut. „Aber wenn das Angebot und vor allem das wissenschaftliche Umfeld in München nicht so attraktiv gewesen wäre, wäre ich in den USA geblieben.“

Prof. Dr. Friedrich Ihler

bislang Universitätsmedizin Göttingen, ab 01.04.2018 W2-Professor für Klinisch-experimentelle Neurootologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Thomas Nägele

Prof. Dr. Thomas Nägele

bislang Universität Wien (A), ab 01.04.2018 W2-Professor für Evolutionäre Zellbiologie der Pflanzen, Fakultät für Biologie der LMU.

Wie reagieren Pflanzen auf veränderte Umweltbedingungen? Wie gehen sie mit Dürre, Kälte oder Nährstoffmangel um, überhaupt mit Stress? Wie passt sich dabei ihr Stoffwechsel an? Das untersucht Thomas Nägele, der im April an die Fakultät für Biologie berufen wurde und dort eine Forschungsgruppe für Evolutionäre Zellbiologie der Pflanzen leitet. Die Frage nach der Anpassung klingt zunächst recht simpel, doch tatsächlich verbirgt sich dahinter nicht zuletzt ein komplexes Geflecht aus Dutzenden von sich beeinflussenden Stoffwechselwegen. Diese Mechanismen variieren nicht nur von Gewebe zu Gewebe, von Zelle zu Zelle, sie unterscheiden sich auch je nach Zellorganell. Die Mitochondrien, Kraftwerke der Zelle, zeigen andere Reaktionsmuster als etwa Chloroplasten oder andere Zellkompartimente. Diese Vielfalt versucht Nägele mit mathematischen Modellen in den Griff zu bekommen und quantitativ zu beschreiben, wie Pflanzen beispielsweise mit einem Temperaturanstieg aufgrund des Klimawandels umgehen. Nägele, Jahrgang 1981, studierte Technische Biologie an der Universität Stuttgart, wo er in der Abteilung Pflanzen-Biotechnologie am Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme promoviert wurde. Danach war Nägele für sechs Jahre Postdoktorand an der Universität Wien; am dortigen Department für Ökogenomik und Systembiologie leitete er eine Gruppe für Molecular Systems Dynamics. Während bei seiner Forschung in Wien eher ökologische Leitfragen im Fokus standen, erklärt Nägele, ist sie an der LMU in die molekularbiologisch ausgerichteten Pflanzenwissenschaften integriert. „Das passt sehr gut zu meinen Forschungsinteressen. Und für die Pflanzenwissenschaften ist München nun mal ein tolles Pflaster.“

Prof. Dr. Joachim Tobias Haug

bislang Fakultät für Biologie der LMU, ab 01.04.2018 dort W2-Professor für Zoomorphologie.

Prof. Dr. Ingo Berensmeyer

Prof. Dr. Ingo Berensmeyer

bislang Justus-Liebig-Universität Gießen, ab 01.04.2018 W3-Professor für Englische Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt im Zeitraum vom späten 18. bis zum 21. Jahrhundert, Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der LMU.

Die englische Literatur der Moderne, von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, sowie irische Literatur und Literaturtheorie bilden den Forschungsbereich von Professor Ingo Berensmeyer, der zum 1. April 2018 als Nachfolger von Christoph Bode an die LMU berufen wurde. Die thematische Klammer bildet hierbei die Frage der Autorschaft. „Die Forschung hierzu ist in der Literaturwissenschaft stark vernachlässigt worden“, sagt Berensmeyer, den vor allem die verschiedenen Konzepte von Autorschaft und ihr Wandel im Laufe der Zeit interessieren – vom Einzelautor über die Co-Autorschaft bis hin zu Ghostwritern und Autorennetzwerken. Hierzu erscheint im Sommer 2019 das von ihm gemeinsam mit Kollegen der Universität Gent, Belgien herausgegebene Cambridge Handbook of Literary Authorship.

Im Rahmen eines aktuellen DFG-Projektes beschäftigen sich Berensmeyer und sein Team mit britischen Autorinnen der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre. Im Fokus der Literaturwissenschaft zu dieser Epoche stehen die sogenannten „angry young men“, die sich intellektuell gegen das traditionelle Establishment wendeten. Mit der Ausgangsfrage, ob es auch „angry young women“ gab, konnten in diesem Projekt bisher rund 400 Schriftstellerinnen identifiziert werden, die jedoch im zeitgenössischen Literaturbetrieb wenig präsent waren. Neben Fallstudien zu einzelnen Schriftstellerinnen wie Muriel Spark oder Iris Murdoch geht es vor allem um eine auch quantitative Untersuchung ihrer Rezeption und Verortung im britischen Literaturbetrieb.

Seinen Wechsel nach München an die LMU begründet Ingo Berensmeyer mit den „hervorragenden Arbeitsbedingungen hier und der Forschungsstärke der LMU-Anglistik“. Auch zeigten die Studierenden großes Interesse und seien mit starkem Engagement bei der Sache.
Ingo Berensmeyer stammt aus Soest in Westfalen und studierte an der Universität Siegen und am University College in Galway, Irland. 1999 wurde er in Siegen mit summa cum laude promoviert, 2005 habilitierte er sich dort. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem an die Freie Universität Berlin, an die University of California in Irvine oder an die University of Wisconsin in Milwaukee, beide USA. Von 2008 bis zu seinem Ruf an die LMU war er Professor an der Universität Gießen. Seit 2008 ist er ebenfalls Gastprofessor an der Universität Gent.

Prof. Dr. Andreas Humpe

bislang Universitätsklinikum Leipzig, ab 01.04.2018 W2-Professor für Transfusionsmedizin und Zelltherapeutika, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Julia Pongratz

bislang Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg, ab 01.04.2018 W3-Professorin für Physische Geographie und Landnutzungssysteme, Fakultät für Geowissenschaften der LMU.

Julia Pongratz ist seit 1. April 2018 Inhaberin des Lehrstuhls für Physische Geographie und Landnutzungssysteme am Department für Geographie an der Fakultät für Geowissenschaften. Zuvor war sie am Max-Planck- Institut für Meteorologie in Hamburg, wo sie weiterhin eine Emmy-Noether-Gruppe über „Forstwirtschaft im Erdsystem“ leitet. Julia Pongratz untersucht, welche Auswirkungen Änderungen bei der Landnutzung auf das Klima haben. Ob Viehzucht, die Art der Vegetation oder die Rodung eines Waldes – momentan macht die Landnutzung etwa ein Drittel des von Menschen verursachten Treibhausgas-Ausstoßes aus. Julia Pongratz untersucht diese biogeochemischen, aber auch die biogeophysikalischen Aspekte der Landnutzung – etwa, wie sich lokal die Temperatur ändert, wenn man einen dunklen Wald, der viel Sonnenlicht absorbiert, durch helles Ackerland ersetzt. Ihr wichtigstes Werkzeug sind Erdsystemmodelle, die Klima und biogeochemische Kreisläufe global abbilden. Obwohl ihre Arbeiten zur Grundlagenforschung zählen, wird die Expertise von Julia Pongratz im Rahmen internationaler Klimaschutzbemühungen nachgefragt. So ist sie unter anderem Mitglied im Executive Board des DFG-Schwerpunktprogramms „Climate Engineering“ und Teil des deutschen Teams, das Daten aus Klimamodell-Simulationen für die Berichte des Weltklimarats liefert. Julia Pongratz hat an der LMU Geographie studiert. In ihrer Promotion an der Universität Hamburg, die mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet wurde, zeigte sie, wie sehr die Menschheit im vergangenen Jahrtausend das Klima beeinflusste. Im Anschluss ging sie für drei Jahre nach Stanford, wo sie über die Berücksichtigung der Landnutzung in Klimamodellen forschte. Zurück in ihre Heimat München hat es sie aufgrund der vielfältigen Forschungslandschaft gezogen, die ihr „großartige Kollaborationsmöglichkeiten“ eröffne.

Prof. Dr. Thomas Liebig

bislang Charité - Universitätsmedizin Berlin, ab 01.04.2018 W3-Professor für Neuroradiologie, Medizinische Fakultät der LMU.

Prof. Dr. Antoinette Maget Dominicé

Prof. Dr. Antoinette Maget Dominicé

bislang Universität Luzern (CH), ab 01.04.2018 W1-Professorin für Werte von Kulturgütern/Provenienzforschung, Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU.

Es sind die spektakulären Fälle, die die Diskussion so brisant und hochpolitisch gemacht haben, die Debatte um die NS-Raubkunst und nach dem Umgang mit dem kolonialen „Erbe“. Doch längst nicht alle Fragen, die sich mit der Herkunft von Kulturgütern beschäftigen, haben dieses Aufregerpotenzial. Deswegen sind sie für Antoinette Maget Dominicé aber nicht weniger spannend. „Rückgabe“, „Entschädigung“, „faire und gerechte Lösung“ – das sind gemeinhin die Kategorien, auf die Fragen nach der Provenienz letzten Endes hinauslaufen. Sie zielen auf den materiellen Wert eines Kunstwerks. Antoinette Maget-Dominicé, seit Frühsommer 2018 Juniorprofessorin für Werte von Kulturgütern und Provenienzforschung an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften, geht es in ihrer Forschung aber nicht nur darum, „die umstrittenen Wege eines Objektes lückenlos zu klären“. Sie fragt auch nach den immateriellen Werten von Kulturgütern. Wozu beispielsweise hat deren Anwesenheit in einer Sammlung beigetragen? Wem stiften sie Identität? „Die Vereinigung aller dem Kulturgut zugehörenden immateriellen Elemente erweitert den Wert des Objekts, einen Wert, den es nicht nur im wirtschaftlichen Sinn, sondern auch als Kristallisationspunkt juristischer, wissenschaftlicher oder künstlerischer Interessen zu beachten gilt“, schreibt sie in einem Kommentar. Sie war 22 und Erasmus-Studentin in Wien, so erzählt sie, als die Provenienzforschung erstmals ihr Interesse weckte. Damals ging es um bedeutende Gemälde von Gustav Klimt, deren Besitzverhältnisse sowie ihre Aufbewahrung im Museum, in dessen PR-Abteilung Maget Dominicé als Kunstgeschichtsstudentin gerade ein Praktikum machte, umstritten waren. Wieder in Lausanne, begann sie zusätzlich ein Studium der Rechtswissenschaften. Seitdem spiegelt dieser Crossover ihre Karriere: Sie schloss beide Studiengänge nach weiteren Stationen in Paris und Eichstätt ab. Mit einer Arbeit über Sammlungen ägyptischer Altertümer in Paris, London und Berlin wurde sie in beiden Fächern, in Rechtswissenschaft (Öffentliches Recht) und Kunstgeschichte, promoviert; in Frankreich ist sie als Rechtsanwältin zugelassen. Danach arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut national du patrimoine in Paris, und zuletzt für mehrere Jahre an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Auch nach ihrem Wechsel an das Institut für Kunstgeschichte der LMU wird ihre Forschung und Lehre von Fragen der Interdisziplinarität geprägt werden.

Prof. Dr. Julia Nasev

Prof. Dr. Julia Nasev

bislang Universität zu Köln, ab 01.04.2018 W2-Professorin für Managerial Accounting, Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU.

Julia Nasev hat zum 1. April 2018 eine W2-Professur für Managerial Accounting an der Fakultät für Betriebswirtschaft übernommen. Nach ihrem BWL-Studium und ihrer Promotion an der Universität zu Köln am Seminar für Controlling bei Professor Homburg ging sie für ein Jahr als Visiting Scholar an die Stanford Graduate School of Business nach Kalifornien. Dort entdeckte sie ihr Interesse für quasi-natürliche Experimente. Das sind Methoden, mit denen kausale Effekte mit Sekundärdaten geschätzt werden können, die entscheidungsrelevanter sind als Korrelationsergebnisse. Sie kehrte an die Universität zu Köln zurück und übernahm im Jahr 2015 die Juniorprofessur für Accounting. In ihrer Forschung beschäftigt sich Julia Nasev mit Fragen des Controllings und des Rechnungswesens, die sie vor allem quantitativ-empirisch untersucht. In einer Reihe von Papieren, die das Kostenverhalten von Unternehmen untersuchen, dokumentiert sie gemeinsam unter anderem mit internationalen Koautoren, wie Kostenentscheidungen von Unternehmen zur Vorhersage von Konkursen genutzt werden können, dass zweitens Unternehmen mit Investment Grade Ratings Kosten aggressiver senken, um im Rating nicht herabgestuft zu werden und drittens, dass „overconfi dent CEOs“ bei Nachfrageeinbrüchen die Kosten nicht ausreichend senken. Im Rechnungswesen untersucht sie zum Beispiel die Signalwirkung von Dividenden, Ausweichstrategien bei Verschärfung von Publizitätspflichten oder wie Manager Bilanzierungsspielräume bei der Bestimmung der Kapitalkosten in Goodwill Impairment-Tests nutzen. An die LMU zog es Julia Nasev wegen der herausragenden Reputation in Forschung und Lehre. Im Hörsaal legt sie viel Wert auf Interaktion, Spaß und darauf, das kritische, logische und faktenbasierte Denken von Studenten zu fördern. Wenn sie nicht gerade forscht oder lehrt, ist sie mit LiDAR-basierten Geländemodellen unterwegs.

Prof. Dr. Thomas Birner

Prof. Dr. Thomas Birner

bislang Colorado State University (USA), ab 01.02.2018 W2-Professor für Theoretische Meteorologie, Fakultät für Physik der LMU.

 

Die Stratosphäre – also die Schicht der Erdatmosphäre zwischen etwa 15.000 bis 50.000 Metern Höhe, in der Ozon uns vor UV-Strahlung schützt – galt einst im Vergleich zur darunterliegenden Troposphäre als ruhiger, wenig dynamischer Teil der Atmosphäre. Dennoch bildet sich dort bei der alljährlichen winterlichen Abkühlung über dem Polarbereich ein gewaltiger Wirbel, der alle ein bis zwei Jahre mitten im Winter spontan zusammenbricht. Seit einigen Jahren beobachten Forscher, dass solche abrupten Zirkulationsveränderungen in der polaren Stratosphäre Auswirkungen auf das Wetter haben und zum Beispiel Kälteeinbrüche in Europa hervorrufen können – wie möglicherweise Anfang März dieses Jahres. Zu diesem und weiteren Phänomenen der atmosphärischen Dynamik forscht der Meteorologe Professor Thomas Birner, der im Februar 2018 von der Colorado State University in Fort Collins, USA, an die LMU gewechselt ist. „Die vergleichsweise langsam ablaufenden Prozesse in der Stratosphäre bieten die Gelegenheit, die Wettervorhersagezeiträume und ihre Genauigkeit zu verbessern“, sagt Birner.

Er nutzt bei seinen Forschungen Computermodelle unterschiedlicher Komplexität, die sowohl Wetter als auch Klimaphänomene abdecken; so etwa ein Modell, in das Beobachtungsdaten der letzten 40 Jahre der gesamten Erde eingespeist werden, um so ein möglichst genaues Abbild globaler dynamischer Prozesse zu erlangen. Unter anderem untersucht seine Gruppe derzeit mit solchen Modellen die Veränderungen der globalen Zirkulationsmuster von Jahr zu Jahr, so beispielsweise die polwärtige Ausbreitung der subtropischen Trockenzonen in einem sich verändernden Klima.

Birner hat sich aus persönlichen Gründen für eine Rückkehr nach Deutschland entschieden. Da kam das Angebot der LMU gerade recht: „Ich wäre wohl für keine andere Universität hierher zurückgekommen“, merkt er an. Nach seiner Promotion am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und an der LMU wechselte der gebürtige Leipziger und Vater von vier Kindern für ein Jahr an das Department for Meteorology der University of Reading, Vereinigtes Königreich. Von 2004 bis 2008 forschte er in Kanada an der University of Toronto, bevor er als Assistant Professor an die Colorado State University wechselte, wo er bis zu seiner Berufung an die LMU blieb – zuletzt als Associate Professor.

Prof. Dr. Armin Selbitschka

Prof. Dr. Armin Selbitschka

bislang New YorkUniversity Shanghai (CN), ab 01.01.2018 W3-Professor für Sinologie, Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU.

Der Sinologe Armin Selbitschka forscht und lehrt seit
dem 1. Januar 2018 als W3-Professor am Institut für Sinologie.
Damit ist er an seine Alma Mater zurückgekehrt:
An der LMU hat er Sinologie studiert und wurde hier
auch promoviert.
Von 2012 bis 2014 war Selbitschka mit einem Feodor-
Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-
Stiftung an der Stanford University, USA.
Zwei weitere Jahre verbrachte er an der New York University,
Shanghai, China, zuletzt als Interim Director des
Center for Global Asia.
Vor seinem Studium hat der aus Pfaffenhofen an der Ilm
stammende Forscher eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker
gemacht und anschließend sein Abitur
auf dem Zweiten Bildungsweg nachgeholt.
Selbitschkas Forschungsschwerpunkt liegt in der alten
chinesischen Geschichte und der Archäologie. Insbesondere
geht es ihm darum, Grabungsfunde mit den jeweiligen
schriftlichen Überlieferungen einer bestimmten
Epoche in Beziehung zu setzen, um daraus Rückschlüsse
auf die historischen Begebenheiten zu ziehen. „Das heutige
– auch in den Wissenschaften vorherrschende – Chinabild
ist zum Teil stark idealisierend, was vor allem mit
der Konzentration auf schriftliche Überlieferungen zusammenhängt“,
so Selbitschka. Er sieht die Archäologie
hier als Korrektiv, um ein realistischeres Bild der frühchinesichen
Gesellschaft zu erhalten, das unterschiedliche
Facetten berücksichtigt. Denn es gebe nicht nur
ein China. Wie auch heute noch umfasste China schon
immer komplexe Kulturen – nur durch die Auswertung
und kritische Würdigung sämtlicher Überlieferungen
seien angemessene Einschätzungen möglich.
Bei seiner Forschung ist er sehr auf die Kooperation mit
chinesischen Kolleginnen und Kollegen angewiesen, da
der Zugang zu Grabungsstätten für ausländische Wissenschaftler
stark reglementiert ist. Er stützt sich deswegen
überwiegend auf sehr ausführliche Grabungsberichte
und den Austausch mit den chinesischen Fachkollegen.
Von den Studierenden an der LMU ist er sehr angetan:
„Obwohl es natürlich eine große Hürde ist, die chinesische
Sprache zu lernen, bleiben dennoch viele dabei“,
freut sich Armin Selbitschka.