Ludwig-Maximilians-Universität München
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Exzellenzinitiative

Ziel des von Bund und Ländern ausgeschriebenen Exzellenzwettbewerbs ist es, sowohl die Spitzenforschung als auch die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Dazu werden in einem hochkompetitiven Verfahren erhebliche Mittel für drei Förderlinien an deutsche Universitäten vergeben: Während Graduiertenschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs strukturierte Promotionsprogramme innerhalb eines exzellenten Forschungsumfeldes bieten, werden mit den Exzellenzclustern interdisziplinäre Forschungsverbünde etabliert, die eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft kooperieren. Im Zukunftskonzept definieren die ausgewählten Universitäten eine projektbezogene Gesamtstrategie, um ihr universitäres Forschungsprofil zu schärfen.

Mit der Durchführung des Wettbewerbs haben Bund und Länder die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat beauftragt. Der Förderzeitraum beträgt jeweils fünf Jahre. Für die erste Programmphase mit zwei Bewerbungsrunden in den Jahren 2006 und 2007 wurden der DFG Mittel in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. In der im Juni 2009 beschlossenen zweiten Phase führen Bund und Länder die Exzellenzinitiative seit Oktober 2012 für weitere fünf Jahre mit einem Gesamtfördervolumen von 2,7 Milliarden Euro fort.

Weitere Informationen zur Konzeption und Durchführung des Exzellenzwettbewerbs finden sich auf den Webseiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats.