Ludwig-Maximilians-Universität München
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Beglaubigungen und Übersetzungen

Folgende Dokumente müssen der Bewerbung als amtlich beglaubigte Kopien - keine Originalzeugnisse! - beigelegt werden:

  • Die Hochschulzugangsberechtigung in der Landessprache - in manchen Fällen zusätzlich eine amtlich beglaubigte Übersetzung
  • die Hochschulaufnahmeprüfung
  • alle Universitätszeugnisse und -diplome in der Landessprache und in der Übersetzung

Amtliche Beglaubigungen von Zeugnisdokumenten

Die vorzulegenden Dokumente können schon im Heimatland oder auch erst in Deutschland beglaubigt werden.

Amtliche Beglaubigungen innerhalb Deutschlands können vorgenommen werden von
- einer deutschen, siegelführenden Behörde,
- einem Notar,
- einem in Deutschland für die jeweilige Sprache amtlich vereidigten Übersetzer,
- einem Konsulat oder der jeweiligen Botschaft des Heimatlandes in Deutschland.

Amtliche Beglaubigungen außerhalb Deutschlands können vorgenommen werden von
- deutschen Botschaften und Konsulaten,
- der Schule oder Universität, die die Zeugnisse ausgestellt hat. Sie darf Kopien ihrer eigenen Zeugnisse beglaubigen. In diesem Fall sind die Beglaubigungen durch den Leiter der Schule oder vom Dekan bzw. Rektorat der Universität - mit dem Dienstsiegel versehen - vorzunehmen. Eine Beglaubigung durch das Sekretariat ist nicht ausreichend.
- einem Notar, der die Kopien mit dem Stempel der Apostille versieht.

Hierbei sind der Wortlaut und die Form der Beglaubigung zu beachten:

Der Beglaubigungsvermerk von Behörden in Deutschland muss lauten:

"Die Übereinstimmung der vorstehen­den / umstehenden Kopie mit dem Original des (Name des Zeugnisses) wird hiermit amtlich beglau­bigt." Der Beglaubigungsvermerk muss von der Behörde mit Ort, Datum, Unterschrift und Dienst­siegel versehen sein.

Folgende Formen der Beglaubigung sind erlaubt:

  • Sammelbeglaubigung: Besteht die Kopie aus mehreren einzelnen Blättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von demselben Original stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter schuppenartig übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt wer­den, dass auf jeder Seite ein Teil des Dienstsiegelabdruckes erscheint.
  • Jede Seite einzeln: Es kann auch jede Seite gesondert beglaubigt werden. Dabei ist zu überprüfen, ob der Name des Zeugnisinhabers auf jeder Seite des Originals steht. Falls nicht, muss der Name in den jeweiligen Beglaubigungsvermerk mit aufgenommen werden.nach oben

 Amtlich beglaubigte Übersetzungen von Zeugnisdokumenten

Nicht übersetzt werden müssen Zeugnisse in den folgenden Sprachen:
Englisch, Französisch, Italienisch, Katala­nisch, Lateinisch, Portugiesisch, Rumänisch und Spanisch.

Zeugnisübersetzungen dürfen nur von einem Originalzeugnis vorgenommen werden und nicht von einer Kopie des Zeugnisses. Dies muss der Übersetzer in seiner Beglaubigung vermerken. Außerdem muss angegeben sein, aus welcher Sprache die Übersetzung vorgenom­men wurde.

Zeugnisübersetzungen, die in Deutschland ausgestellt werden, müssen
- von einem für die jeweilige Sprache gerichtlich beeidigten Übersetzer in Deutschland angefertigt und beglaubigt werden,
- das Siegel des Übersetzers tragen, mit der Inschrift "Öffentlich bestellter und vereidigter Überset­zer" und der Information, für welche Sprache der Übersetzer gerichtlich zugelas­sen wurde,
- die Adresse des Übersetzers enthalten.

Zeugnisübersetzungen, die im Ausland angefertigt wurden, können legalisiert werden (wahlweise)
- im Heimatland von der deutschen Botschaft bzw. einem deutschen Konsulat, durch folgenden Beglaubigungs-/Legalisierungsvermerk: "Gesehen in der Botschaft (im Konsulat) der Bundesrepublik Deutschland zur Legalisation...." oder
- im Heimatland von einem Notar, durch den Stempel der Apostille oder
- in Deutschland durch die Botschaft bzw. ein Konsulat des Heimatlandes oder
- in Deutschland durch einen amtlich vereidigten Übersetzer, der die im Ausland angefertigten Übersetzungen prüft und nachträglich mit dem eigenen Stempel versieht.

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Zusendung von Zeugniskopien

Bitte senden Sie uns nur amtlich beglaubigte Kopien Ihrer Originalzeugnisse und Ih­rer Originalübersetzungen zu. Während des gesamten Bewerbungs- und Immatrikulationszeitraumes verbleiben alle Unterlagen bei der Internationalen Zulassung und können nicht mehr ausgehändigt werden, auch nicht für kurze Zeit.

Bitte beachten Sie, dass eine Rücksendung von Unterlagen generell nicht möglich ist. Unterlagen können 3 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist bei Vorlage eines Reisepasses oder Personalausweises im Referat Internationale Angelegenheiten (Zi. G018) abgeholt werden. Bei Nichtabholung werden alle Anträge nach Ablauf eines Jahres datengeschützt entsorgt. Für den Verlust von Bewerbungsunterlagen wird keine Haftung übernommen.

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Stand: 01.05.2015, Änderungen vorbehalten
(Rechtsgrundlagen: BayVwVfGes.: für Übersetzungen §23,3;5, für Beglaubigungen §33, 3-12)

Verantwortlich für den Inhalt: International Office