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LMU-Deutschlandstipendium-Newsletter

Newsletter zum Download (PDF - 3 MB)

Vizepräsident Wirsing

Liebe Förderer des Deutschlandstipendiums an der LMU,
liebe Stipendiatinnen, liebe Stipendiaten,

die in den letzten fünf Jahren an der LMU durch das Deutschlandstipendium geförderten Studierenden sind nicht nur besonders talentiert, sondern echte Persönlichkeiten. Denn neben guten Noten werden bei der Vergabe auch ehrenamtliches Engagement und die Überwindung von besonderen Hürden im Lebenslauf berücksichtigt. Getreu dem Motto „Ein Stipendium – viele Gesichter“ möchten wir sechs davon in diesem Newsletter vorstellen.

Medieninformatiker Sinksar Ghebremedhin zum Beispiel macht mit seinem Verein „Students4Refugees“ Asylbewerber fit für die Uni. Seit einem Jahr vermitteln er und ehrenamtliche Lehrkräfte Flüchtlingen neben der deutschen Sprache die Kultur und Lebensweise ihrer neuen Heimat. Vier haben bereits ein Abschluss erworben: ein Bachelorabschluss, zwei Masterabschlüsse – und eine Promotion.

Caroline Schambeck macht trotz Mukoviszidose ihren Master in Geowissenschaften. Aktuell gibt es zwar Fortschritte bei der Behandlung der Krankheit, heilbar ist sie aber immer noch nicht. Obwohl die Stipendiatin die Krankheit in ihren Tag integriert hat, ist es für sie unmöglich nebenher Geld zu verdienen. Ohne das Deutschlandstipendium hätte sie daher ihren Traum nicht verwirklichen können.

Daniel Meierhofer hingegen engagiert sich für Minderheiten: Egal ob queere Studierende, ukrainische Straßenkinder oder Flüchtlinge – durch das Deutschlandstipendium hat er trotz seines Zahnmedizinstudiums genügend Zeit, sich ehrenamtlich in die Gesellschaft einzubringen.

Sybille Veit engagiert sich in der Fachschaft. Als die Medizinstudentin Mama wurde, übernahm sie die Leitung der Gruppe „Studierende mit Kind“. Gemeinsam mit dem Studiendekan und der Frauenbeauftragten hat sie jetzt ein neues Betreuungsangebot für studierende Eltern ins Leben gerufen.

Jurastudent Gideon Arnold wiederum nutzt das Deutschlandstipendium, um über das Stipendiatennetzwerk mit Studierenden anderer Fachrichtungen in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Aktuell hat er einen Verein gegründet, um mittellosen Menschen durch Mediation bei der außergerichtlichen Streitschlichtung zu helfen.

Polina Larina merkte nach dem tragischen Tod ihres Vaters: „Ich trage jetzt ganz allein die Verantwortung für meine Zukunft.“ Mit 18 Jahren machte sie sich mit einem „Rucksack voller Naivität“ auf eine lange Reise von Usbekistan in die USA. Wegen der Liebe und ihrer ausgezeichneten Studienleistungen ist sie jetzt in Bayern. Und kann Dank des Deutschlandstipendiums ihr großes Ziel verwirklichen: lernen und lehren.

Als Vizepräsident für den Bereich Studium der LMU bin ich stolz auf so engagierte Stipendiatinnen und Stipendiaten. Das Motto „Ein Stipendium – viele Gesichter“ gilt aber auch für die vielen Unternehmen, Vereine, Stiftungen, Alumni und Privatpersonen, welche diese Projekte durch ihre finanzielle Unterstützung erst ermöglichen. Um zukünftig weiterhin talentierten Studierenden Zeit zum Denken zu schenken, lade ich auch im Sommersemester wieder alle gesellschaftlichen Akteure dazu ein, durch ihre steuerlich absetzbare Spende die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Gerne stehe ich Ihnen persönlich für ein Gespräch zur Verfügung.

Eine informative Lektüre wünscht Ihnen

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Wirsing
Vizepräsident für den Bereich Studium

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