Ludwig-Maximilians-Universität München
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Volkswirtschaftslehre (Bachelor)

Studiengang

Studiengang: Volkswirtschaftslehre (Bachelor)
Abschluss: Bachelor
Abschlussgrad: B.Sc.
Fachtyp: Hauptfach
Studienform: Grundständiges Studium mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss
Studienbeginn: Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden.
Regelstudienzeit: 6 Fachsemester
Konsekutiver Master möglich: ja
Fakultät: Volkswirtschaftliche Fakultät
Fächergruppe: Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
entspricht "Key Features" des ECTS: Der Studiengang entspricht den von der EU-Kommission definierten "Key Features" des ECTS.
Diploma Supplement: Nach erfolgreichem Abschluss des Studienganges wird ein Diploma Supplement ausgestellt.
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 66,50 Euro.

Anmerkung: Ein-Fach-Bachelorstudiengang mit 180 ECTS.

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Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungsmodus
1. Semester:
Örtliche Zulassungsbeschränkung
Zulassungsmodus
höheres Semester:
Örtliche Zulassungsbeschränkung bis 6. Fachsemester
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig.
Link zum Fach: http://www.vwl.uni-muenchen.de
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Beschreibung des Studienfachs

Die Volkswirtschaftslehre befasst sich mit der Erforschung mikro- und makroökonomischer (= einzel- und gesamtwirtschaftlicher) Zusammenhänge und den Möglichkeiten der Beeinflussung des Wirtschaftsgeschehens durch Gesetzgebung, Notenbank- und Staatsaktivität. Die wirtschaftliche Rolle des Staates wird insbesondere vom Teilbereich Finanzwissenschaft behandelt.

Die VWL als Wissenschaft versucht, den Wirtschaftsablauf und seine Gesetzmäßigkeiten zu verstehen. Dafür entwickelt sie Modelle des Wirtschaftsablaufs, die das Verhalten von Haushalten und Firmen in Märkten beschreiben und die Entwicklung von Preisen, Löhnen, Produktion und Handel erklären. Mit Hilfe dieser Modelle kann man die unterschiedlichsten Fragestellungen, die über die gesamte Bandbreite gesellschaftlichen Miteinanders gehen, fundiert angehen. Die Methodik, also das Arbeiten mit bzw. in Modellen, kann man entsprechend auch als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu Nachbarwissenschaften, insbesondere zur Betriebswirtschaftslehre (BWL) bezeichnen. Während die BWL ihre Fragen meist fallstudienbezogen angeht, ist die VWL immer an der grundsätzlichen Analyse einer Frage interessiert bzw. an der Lösung von Fragen in allgemeingültigen Modellen. Die Arbeitssprache für das Arbeiten mit diesen Modellen ist die Mathematik. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen Volkswirtschaftslehre von der Betriebswirtschaftslehre: www.econ.lmu.de/download/vwl_bwl.pdf

Studienaufbau / Module

Das Studium ist auf sechs Semester konzipiert. Studienbeginn ist nur im Wintersemester möglich. In den ersten Semestern werden grundlegende Kenntnisse in VWL, BWL, Mathematik und Statistik vermittelt. Eine Ringvorlesung der Dozenten der VWL soll darüber hinaus bereits am Studienanfang einen Überblick über die Bandbreite volkswirtschaftlicher Fragestellungen vermitteln. Fortgeschrittenere Studierende vertiefen die VWL-Kenntnisse, können aber auch einzelne Bereiche fachverwandter Disziplinen in Wahlpflichtmodulen belegen. Das Studium schließt mit der Erstellung einer Bachelorarbeit und dem Bachelor-Kolloquium ab.

Aufbau

  • Abschluss: Bachelor of Science (BSc)
  • 180 ECTS-Punkte
  • Workload pro Semester: 30 ECTS-Punkte
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Alle Leistungen gehen in die Abschlussnote ein

Pflichtmodule (P) 120 ECTS

  • Mikroökonomie 1 (GOP) 9 ECTS1)
  • Makroökonomie 1 9 ECTS
  • Anwendungsgebiete der VWL (Topics in Economics) 3 ECTS
  • Schlüsselqualifikationen 3 ECTS
  • Statistik 1 6 ECTS
  • Mikroökonomie 2 6 ECTS
  • Makroökonomie 2 6 ECTS
  • Mathematische Methoden der VWL 6 ECTS
  • Statistik 2 6 ECTS
  • Empirische Ökonomie 1 6 ECTS
  • Empirische Ökonomie 2 6 ECTS
  • Finanzwissenschaft 1 6 ECTS
  • Finanzwissenschaft 2 6 ECTS
  • Schwerpunktseminar 1 12 ECTS (mit Hausarbeit und Referat)
  • Schwerpunktseminar 2 12 ECTS (mit Hausarbeit und Referat)
  • Ergänzend: Eine Veranstaltung aus dem BWL-WP-Bereich (s.u., *-Markierung)
  • Ergänzend: Zwei Veranstaltungen aus dem BWL-WP-Bereich (s.u., **-Markierung)

1) Die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) aus dem Bereich der Pflichtmodule (P) dient einer ersten und frühzeitigen Orientierung der Studierenden darüber, ob sie den Anforderungen dieses Bachelorstudienganges voraussichtlich gerecht werden. Die GOP muss bis zum Ende des ersten Fachsemesters bestanden sein. Eine nicht bestandene GOP kann einmal und spätestens im nächsten regulären Termin wiederholt werden.

Wahlpflichtmodule (WP)

Insgesamt 60 ECTS werden über Wahlpflichtmodule erbracht. Davon müssen 24 ECTS aus der VWL und 18 ECTS aus der BWL kommen. Die restlichen 18 ECTS können frei aus den angegebenen Bereichen eingebracht werden.

Wahlbereich VWL

24 ECTS müssen in WP aus der VWL eingebracht werden; jedes Semester werden ca. 4 (à 6 ECTS) verschiedene Wahlveranstaltungen aus der VWL angeboten, z. B.:

  • Behavioral Economics
  • Bevölkerungsökonomik
  • Organizational Economics
  • Development Economics
  • Theorie der Geldpolitik
  • Bildungsökonomik
  • Culture and Institutions in Economic History
  • Außenhandelstheorie und -politik
  • Experimental Economics
  • Economics of Financial Markets
  • Industrial Organization
  • Konjunkturtheorie
  • Labour Economics
  • Einführung in die Gesundheitsökonomik
  • Firms and Workers in the Global Economy
  • Empirische Makroökonmie und Konjunkturanalyse
  • Personnel Economics
  • Spieltheorie
  • Währungstheorie
  • Zeitreihenanalyse
  • Wirtschaftspolitik
  • Geographie und Technologie in der Wirtschaftsgeschichte
  • Umwelt- und Ressourcenökonomie
  • Wettbewerbs- und Regulierungspolitik

Wahlbereich BWL

18 ECTS müssen in WP aus der BWL eingebracht werden; bis zu maximal 18 weitere ECTS können aus der BWL eingebracht werden.

Eine der beiden Veranstaltungen muss eingebracht werden. Diejenige, die nicht eingebracht wurde, kann als zusätzliches Wahlmodul eingebracht werden:

  • Unternehmensführung und Marketing*
  • Wirtschaftsinformatik*

Zwei der vier Veranstaltungen müssen eingebracht werden. Diejenigen, die nicht eingebracht wurden, können als zusätzliche Wahlmodule eingebracht werden:

  • Grundlagen der BWL**
  • Investition und Finanzierung**
  • Produktion und Organisation**
  • Internes und Externes Rechnungswesen**

Weitere Module des Wahlbereichs BWL:

  • Unternehmensrechnung
  • People & Organization
  • Risk Management
  • Competition and Strategy
  • International Management
  • Digitale Unternehmung

Wahlbereich Interdisziplinär

Maximal 18 ECTS können aus Wahlbereichen aus Angeboten anderer Fächer eingebracht werden.

a) Informatik

  • Einführung in die Informatik
  • Einführung in die Programmierung

b) Jura

  • Grundlagen des Bürgerlichen Rechts
  • Öffentliches Wirtschaftsrecht
  • Grundlagen des Handels- und Gesellschaftsrechts
  • Europäisches Kartellrecht

c) Politikwissenschaft

  • Das Politische System Deutschlands

d) Soziologie

  • Sozialstrukturanalyse

e) Statistik

  • Statistik 3 für Nebenfachstudierende
  • Statistik 4 für Nebenfachstudierende

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit kann geschrieben werden, sobald wenigstens eines der beiden Schwer­punkt­seminare bestanden ist. Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden.

  • Bachelorarbeit 12 ECTS
  • Kolloquium zur Bachelorarbeit 6 ECTS

 

Nebenfächer

Ein-Fach-Bachelorstudiengang mit 180 ECTS. Die Wahl eines Nebenfaches ist nicht möglich.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Ein Studium der VWL eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven. Von den Arbeitgebern wird vor allem geschätzt, dass VWL-Absolventen gelernt haben, analytisch und strategisch zu denken – funktional einsetzbar sind Volkswirte überall.

Volkswirte sind entsprechend auch in fast allen Bereichen der öffentlichen und privaten Wirtschaft tätig. Klassische Tätigkeitsbereiche sind Fachabteilungen in Banken und Versicherungen, auch internationale Organisationen, Ministerien, Forschungsinstitute und Hochschulen sind recht typische Arbeitgeber für VWL-Absolventen. Viele Absolventen arbeiten aber auch bei Unternehmensberatungen und in verschiedenen Managementbereichen von Unternehmen fast jeder Branche – nicht zuletzt in der Medienbranche, wo auch eine Karriere als Fachjournalist möglich ist.

Weiterführendes Studienangebot an der LMU

Die Fakultät bietet bereits einen konsekutiven viersemestrigen Master in Economics an (Master of Science) in englischer Sprache an.

Wer sich nach dem Master wissenschaftlich weiterqualifizieren möchte, kann bei entsprechend guten Leistungen eine Promotion anschließen. Die durchschnittliche Promotionsdauer in VWL in München beträgt vier Jahre.

 

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Voraussetzungen und Anforderungen

Unterrichtssprachen

Bachelor- und Bachelornebenfächer: Deutsch und Englisch; Master und Masternebenfach: Englisch

Erwünschtes Profil

Für ein Studium der VWL ist natürlich vor allem Interesse an ökonomischen Fragestellungen wichtig sowie gute bis sehr gute Kenntnisse in der Mathematik. Aber auch logisches Denkvermögen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit spielen bei der Umsetzung mathematischer Ergebnisse in eine ökonomische Interpretation eine Rolle, und die zentrale Wissenschaftssprache der modernen Ökonomie ist Englisch, so dass auch Kenntnisse in dieser Sprache wichtig sind.

Angebote zur Studienorientierung

  • Zur Studienorientierung veranstaltet die LMU jedes Jahr im Februar ihren großen "Tag der offenen Tür".
    www.lmu.de/tof
  • Jeweils zu Semesterbeginn werden von den jeweiligen Studiengängen und -fächern Einführungsveranstaltungen angeboten.
    www.lmu.de/studienbeginn
  • Die volkswirtschaftliche Fakultät veranstaltet zu Anfang jeden Jahres, im Februar oder März einen Tag der Offenen Tür. Neben ausführlichen Informationen zum Studium durch die Fachvertreter und die Studierendenvertretung gibt es dort auch Gelegenheit, eine Schnuppervorlesung zu besuchen.
    www.econ.lmu.de/aktuelles

  • Weiterführende und zum Teil sehr ausführliche Informationen zu den volkswirtschaftlichen Studiengängen der LMU gibt es auf den Internetseiten der volkswirtschaftlichen Fakultät:
    www.econ.lmu.de
  • Einige interessante Literaturtipps
    www.econ.lmu.de/schueler/interesse/literatur
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Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Volkswirtschaftliche Fakultät
Schackstraße 4 / Postadresse: Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Internet: www.econ.lmu.de

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Das Studierendenbüro (Student Office) VWL informiert und berät in allen Fragen zum Studium der volkswirtschaftlichen Studiengänge im Haupt- und Nebenfach. Das Student Office verweist gegebenenfalls auch an weitere Ansprechpartner in der Fakultät oder im Prüfungsamt und vereinbart Sprechstundentermine.

Student Office VWL
Schackstr. 4 / Zi. 405 (4. Obergeschoss)
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 6901
E-Mail: student.office@econ.lmu.de
Öffnungszeiten: www.econ.uni-muenchen.de/studium/ansprechpartner/stud_office

Zentrale Studienberatung

Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium

Ludwigstr 27/I, Zi. G 109 (Postanschrift: Geschwister-Scholl-Platz 1)
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180-9000 (Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 89 / 2180-2967
Email-Kontakt: www.lmu.de/studienanfrage

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di bis Do 13.00 - 16.00 Uhr

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Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

ISC – Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen

ISC – Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen
der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28 (Vordergebäude/Erdgeschoss)
80539 München
Sprechzeiten und Kontakt: www.isc.uni-muenchen.de/kontakt/
Internet: www.isc.lmu.de

Stand: 29.04.2016