Medieninformatik (Bachelor)
Studiengang
| Studiengang: | Medieninformatik (Bachelor) |
|---|---|
| Abschluss: | Bachelor |
| Abschlussgrad: | B. Sc. |
| Fachtyp: | Hauptfach |
| Studienform: | Grundständiges Studium mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss |
| Studienbeginn: | Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden. |
| Regelstudienzeit: | 6 Fachsemester |
| Mindeststudienzeit: | keine |
| Konsekutiver Master möglich: | ja |
| Fakultät: |
Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik
|
| Fächergruppe: |
Mathematik und Naturwissenschaften
|
| entspricht "Key Features" des ECTS: | Der Studiengang entspricht den von der EU-Kommission definierten "Key Features" des ECTS. |
| Diploma Supplement: | Nach erfolgreichem Abschluss des Studienganges wird ein Diploma Supplement ausgestellt. |
| Beiträge: | Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 52 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 59 Euro. Studienbeiträge werden ab dem Wintersemester 2013/14 nicht mehr erhoben. |
Anmerkung: Ersetzt den Diplomstudiengang Medieninformatik. Ein-Fach-Bachelorstudiengang mit 180 ECTS.
Bewerbung und Zulassung
| Formale Studienvoraussetzung: | Hochschulzugangsberechtigung |
|---|---|
| Zulassungsmodus 1. Semester: |
Örtliche Zulassungsbeschränkung |
| Zulassungsmodus höheres Semester: |
Örtliche Zulassungsbeschränkung bis 6. Fachsemester |
| Eignungs- feststellungs- verfahren: |
Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig. |
| Link zum Fach: | http://www.ifi.lmu.de/studium-medieninformatik/ |
Beschreibung des Studienfachs
Die Medieninformatik ist eine angewandte Informatik, die sich mit der zunehmend digitalen Informationsverarbeitung in den Medien und dem hierdurch ausgelösten Zusammenwachsen von modernen Konzepten der Informatik, digitalen Kommunikationstechniken und Multimedia beschäftigt.
Das Studium der Medieninformatik ist eine Variante des Informatik-Studiums. Mit Mathematik auf Universitätsniveau (Analysis, Lineare Algebra) und den Grundlagen der Informatik gehören auch die klassischen Elemente eines Informatik-Studiums mit dazu. Allerdings ist die Ausbildung stärker anwendungsorientiert und es wird weniger Theorie gelehrt. Medieninformatik enthält gestalterische Elemente, bindet andere Disziplinen ein und gibt einen intensiveren Überblick über Multimedia-Technologien. Dabei geht es nicht nur um die Anwendung existierender Software zur Medienbearbeitung, sondern vor allem um das Verständnis der Prinzipien dahinter und die Fähigkeit, Multimedia-Software selbst zu entwickeln.
Der Studiengang Medieninformatik wird übrigens nicht vom Lehrstuhl Medieninformatik (korrekter: der Lehr- und Forschungseinheit, LFE) allein angeboten, sondern von den Lehrstühlen der LMU-Informatik gemeinsam. Die LFE Medieninformatik führt allerdings viele der Veranstaltungen mit mediennahen Themen durch.
Studienaufbau / Module
Der Bachelor-Studiengang Medieninformatik umfasst sechs Semester. Die Studienschwerpunkte des Bachelor-Studiengangs Medieninformatik sind:
- Informatik (ca. 45%): Grundlagenvermittlung vor allem im Grundstudium, z.B. Softwareentwicklung, Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Datenbanken;
- Multimedia (ca. 25%): Medien- und systemorientierte Informatikausbildung, z.B. Medien- und Multimediatechnik, Gestaltung, Architektur und Entwicklung multimedialer Systeme und Anwendungen, Mediendidaktik und -psychologie, Ergonomie, Medienrecht;
- Anwendungsfachwissen (ca. 20%): Vertiefungsfach, Praktika, Abschlußarbeiten
- Mathematik (ca. 10%): Grundlagenvermittlung in Bereichen wie Lineare Algebra und Analysis
Anwendungsfächer
Studierende der Medieninformatik müssen sich für eines der folgenden Anwendungsfächer entscheiden, die alle intensiven Medienbezug haben.
- Medienwirkung (ein Spezialfach der Kommunikationswissenschaft)
- Medienwirtschaft (ein Spezialfach der Betriebswirtschaftslehre)
- Mediengestaltung (ein Spezialfach der Kunstwissenschaft)
Für das erfolgreiche Studium des Anwendungsfachs Mediengestaltung ist eine künstlerische Begabung erforderlich. Nähere Informationen:
http://www.ifi.lmu.de/studium-medieninformatik/bewerbung.xhtml#mediengestaltung - Mensch-Maschine-Interaktion (in Zusammenarbeit mit der Psychologie)
Man muss sich bei der Bewerbung noch nicht für eines der Anwendungsfächer entscheiden; die Entscheidung erfolgt im Verlauf des ersten Semesters durch den Besuch der entsprechenden Lehrveranstaltungen. Für das Anwendungsfach Mediengestaltung stehen nur wenige Plätze zur Verfügung.
Detaillierte Informationen zum Studienablauf:
http://www.ifi.lmu.de/studium-medieninformatik/studierende/vorlesungsplaene.xhtml
Nebenfächer
Ein-Fach-Bachelorstudiengang mit 180 ECTS. Die Wahl eines Nebenfaches ist nicht möglich.Tätigkeits- und Berufsfelder
Die Absolventen werden durch die praktisch-berufsorientierte und wissenschaftliche Ausbildung auf ein breites Einsatzgebiet in Forschung, Wirtschaft, Industrie, Handel, Verwaltung und dem Dienstleistungssektor vorbereitet. Mögliche Arbeitgeber sind Multimedia-Firmen, Werbeagenturen, Softwarehäuser, Telekommunikationsunternehmen, Rundfunkanstalten und Verlage, aber auch Schulungs-, EDV-, Öffentlichkeits- und Vertriebsabteilungen der meisten Unternehmen. Die Erfahrung bisheriger Absolventinnen und Absolventen hat gezeigt, dass darüber hinaus auch Unternehmen aus ganz anderen Industriebereichen, z.B. die Automobilindustrie im Bereich der Entwicklung von Bedienkonzepten, an dem typischen Profil dieser Ausbildung interessiert sind.Weiterführendes Studienangebot an der LMU
- Masterstudiengang Medieninformatik (geplant)
Voraussetzungen und Anforderungen
Unterrichtssprachen
Deutsch
Erwünschtes Profil
Wer Medieninformatik als Studienfach wählt, sollte vor allem an einer anwendungsbezogenen praktischen Arbeitsweise Interesse haben, aber auch ein Verständnis für theoretische Grundlagen mit bringen, da wesentliche Teile der in der Medieninformatik benötigten Kenntnisse identisch mit der klassischen Informatik sind. Die Fähigkeit zur Teamarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für den späteren Berufsalltag in Medienunternehmen wie Verlagen, Multimediaagenturen oder anderen Inhalteanbietern. Kenntnisse der englischen Sprache erweisen sich bereits im Laufe des Studiums als unentbehrlich. Spezielle Fachkenntnisse, insbesondere in der Programmierung, sind nicht erforderlich. Formale Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife. Einen Hinweis auf eine gute Eignung bieten gute Schulnoten in Mathematik und Naturwissenschaften, kombiniert mit Interesse an gesellschaftswissenschaftlichen und gestalterischen Fragen.
Angebote zur Studienorientierung
- Zur Studienorientierung veranstaltet die LMU jedes Jahr im Februar ihren großen "Tag der offenen Tür"
www.lmu.de/tof - Einführungsveranstaltung des Faches
www.lmu.de/studienbeginn - Webseite des Studiengangs
www.ifi.lmu.de/studium-medieninformatik/ - Fachschaftsvertretung
www.fachschaften.uni-muenchen.de/gaf/
Ansprechpartner
Adresse des Fachs
Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots
Lehr- und Forschungseinheit Medieninformatik
Amalienstraße 17 Vordergebäude
80333 München
Internet: www.medien.ifi.lmu.de
Fachstudienberatung
Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte
Ansprechpartner Medieninformatik:
www.medien.ifi.lmu.de/studierende/ansprechpartner
Zentrale Studienberatung
Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium
Ludwigstr 27/I, Zi. G 109 (Postanschrift: Geschwister-Scholl-Platz 1)
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180-9000 (Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 89 / 2180-2967
Email-Kontakt: www.lmu.de/studienanfrage
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di bis Do 13.00 - 16.00 Uhr
August: Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Prüfungsamt
Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide
Prüfungsamt Medieninformatik
Ludwig-Maximilians-Universität München
Lehrstuhl für Medieninformatik
Amalienstraße 17 / Zi. 502
80333 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 4650
Internet: www.ifi.lmu.de/studium-medieninformatik/pruefungsamt.xhtml
Stand: 03.08.2012