Ludwig-Maximilians-Universität München
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Film- und Medienkultur-Forschung (Master)

Studiengang

Studiengang: Film- und Medienkultur-Forschung (Master)
Abschluss: Master
Abschlussgrad: Master of Arts (M.A.)
Fachtyp: Hauptfach
Studienform: Weiterführendes Studium mit berufsqualifizierendem Abschluss
Studienbeginn: Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden.
Regelstudienzeit: 4 Fachsemester
Fakultät:
Fächergruppe:
entspricht "Key Features" des ECTS: Der Studiengang entspricht den von der EU-Kommission definierten "Key Features" des ECTS.
Diploma Supplement: Nach erfolgreichem Abschluss des Studienganges wird ein Diploma Supplement ausgestellt.
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 67,40 Euro.

Anmerkung: Ein-Fach-Masterstudiengang mit 120 ECTS.

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Bewerbung und Zulassung

Zulassungsmodus
1. Semester:
Keine Zulassungsbeschränkung – aber Eignungsprüfung
Zulassungsmodus
höheres Semester:
Keine Zulassung höherer Fachsemester
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Die Aufnahme des Studiums setzt die Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren voraus.
Informationen zum Eignungsfeststellungs-
verfahren:
siehe Webangebot des Faches.
Link zum Fach: http://www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/studiengaenge/m_a_medienkulturwissenschaft1/index.html
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Beschreibung des Studienfachs

Der konsekutive und forschungsorientierte Masterstudiengang „Film- und Medienkultur-Forschung“ untersucht das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Film, Medien und Kultur. Er verbindet damit die Forschungsansätze von Film-, Kultur- und Medienwissenschaft, integriert geistes- und sozialwissenschaftliche Ansätze und zeichnet sich in besonderer Weise durch sein Wechselverhältnis von grundlagentheoretischer und interdisziplinärer Fundierung einerseits und konkreter filmanalytischer und medienkulturanalytischer Arbeit andererseits aus. Dabei greift er auf grundlegende Kompetenzen der Film-, Text- und Medienkultur-Analyse zurück und umfasst alle namhaften theoretischen Positionen und Entwicklungen der Geisteswissenschaften der letzten Jahrzehnte. Einen systematischen Schwerpunkt grundlagentheoretischer Reflexion bilden dabei moderne differenztheoretische Ansätze, einen historischen Schwerpunkt insbesondere die moderne Verzahnung von Kultur, Film und Medien bzw. die weitere Entwicklung und Entfaltung von medialen Modernitäts- und Zeitkonzepten der Gegenwart.

Getragen wird dieser Studiengang vom Institut für Theaterwissenschaft der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften und der Abteilung für Neuere deutsche Literatur an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften. In dieser Konstellation spiegelt sich auch die Fach- und Wissenschaftsgeschichte einer kulturwissenschaftlich orientierten Film- und Medienkulturforschung wider, haben sich doch die Ansätze hierzu gerade aus den beteiligten Wissenschaften (Theater- und Literaturwissenschaft) entwickelt. Aufgrund seiner interdisziplinären Ausrichtung sind in der Lehre auch punktuelle Ergänzungen aus anderen Bereichen (bspw. Romanistik, Anglistik, Germanistik, Philosophie, Soziologie, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft und Geschichte) geplant.

Nebenfächer

Beim Masterstudiengang „Film- und Medienkultur-Forschung“ handelt es sich um einen Ein-Fach-Masterstudiengang, bei dem keine Nebenfächer studiert werden. Stattdessen sind in den Studiengang 15 ECTS aus dem breit aufgestellten und vielfältigen Angebot des Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereichs integriert.

Der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich bietet ein fachübergreifendes forschungsorientiertes Studium auf der Basis einzelfachlich definierter Masterstudiengänge. Er bildet die in den Kulturen der beteiligten Einzelfächer entstandene interdisziplinäre Verflechtung auf den Bereich des Masterstudiums in einer Weise ab, die starre Regelungen vermeidet und auch künftigen Vernetzungsbedürfnissen mit größtmöglicher Flexibilität Rechnung trägt.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Die sich zunehmend ausdifferenzierende Informations- und Wissensgesellschaft verlangt insbesondere nach Arbeitnehmern und selbständigen Unternehmern, die Informationen und Wissen professionell verarbeiten – d.h. recherchieren, strukturieren und präsentieren – können. Medienkulturwissenschaftler/innen sind als ausgewiesene Medienprofis für diese Beschäftigungsfelder und die absehbaren Entwicklungen in diesen Feldern bestens vorbereitet. Absolventen philologischer Teilfächer finden bereits seit langem in studiennahen und studienfernen Beschäftigungsfeldern ihren Platz. Der Studiengang ist zudem auch in dem Sinn berufsqualifizierend, dass die Absolventinnen und Absolventen durch Schlüsselqualifikationen, Methodenkenntnisse und das Vermögen zu Abstraktion, Analyse und Transfer fähig sind, in kurzer Einarbeitungszeit in der Berufspraxis vielfältige und komplexe Aufgabenstellungen zu bewältigen: Neben Bereichen der Literatur- und Kulturvermittlung, Verlagen, Medien/PR/Werbung und (Erwachsenen-)Bildung eröffnen sich aufgrund der umfangreichen Schlüsselqualifikationen daher auch Betätigungsfelder in Bereichen des Personalwesens, des Projektmanagements, der (Unternehmens-)Beratung und des öffentlichen Dienstes eingesetzt. Freiberufliche Tätigkeiten gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Ergänzend zum Studium werden begleitende Praktika in den angestrebten Berufsfeldern dringend empfohlen. Individuelle Interessen und persönliches Engagement entscheiden letztlich über die berufliche Laufbahn.

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Voraussetzungen und Anforderungen

Zugangsvoraussetzung

Voraussetzung für die Immatrikulation in diesen Masterstudiengang ist der Nachweis eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses oder eines gleichwertigen Abschlusses aus dem Inland oder Ausland im Umfang von mindestens 180 ECTS-Punkten in einem philologischen Studiengang oder der Fachrichtung Philosophie, Geschichte, Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Filmwissenschaft oder Soziologie.

Internationale Studierende müssen zudem das erfolgreiche Bestehen einer deutschen Sprachprüfung nachweisen.

Eignungsprüfung

Für die Aufnahme in den Masterstudiengang „Film- und Medienkultur-Forschung“ wird neben einem einschlägigen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss die erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungsverfahren vorausgesetzt. Der Zweck dieses Verfahrens besteht in der Feststellung, ob neben den mit dem Erwerb des ersten Abschlusses nachgewiesenen Kenntnissen die Eignung für die besonderen qualitativen Anforderungen im Masterstudiengang „Film- und Medienkultur-Forschung“ vorhanden ist. Diese Anforderungen beinhalten Kompetenzen der Film-, Text- und Medienanalyse unter der Berücksichtigung ihrer grundlagentheoretischen Fundierung. Dafür sind hervorragende Grundkenntnisse in den namhaften film-, medien- bzw. kulturwissenschaftlichen Ansätzen der letzten Dekaden notwendig, wobei hinsichtlich grundlagentheoretischer Reflexionen vor allem differenztheoretische Ansätze und hinsichtlich der historischen Forschung besonders die historische Verzahnung von Kultur, Film und Medien sowie die Entwicklung und Entfaltung von medialen Modernitäts- und Zeitkonzepten der Gegenwart zu beachten sind.

Der Antrag auf Bewerbung zum Eignungsverfahren ist für das jeweils folgende Wintersemester bis zum 15. Juli auf elektronischem Weg über ein Online-Bewerbungsportal beim Institut für Deutsche Philologie einzureichen (Ausschlussfrist). Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • ein tabellarischer Lebenslauf zur Identifizierung der Bewerberinnen und Bewerber;
  • eine Kopie des Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium nach § 1 Satz 1; sofern ein entsprechendes Zeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegt, ist ein Transcript of Records, das sich aus den im Erststudium bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Prüfungsleistungen zusammensetzt, im Umfang von mindestens 135 ECTS vorzulegen; das Abschlusszeugnis muss nach Erhalt unverzüglich nachgereicht werden;
  • ein maximal 4.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassender Aufsatz zu einem vorgegebenen Thema

Detaillierte Informationen zum Eignungsverfahren (Termine, Fristen sowie Verfahren) finden Sie unter:

http://www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/studiengaenge/m_a_medienkulturwissenschaft1/index.html#zula_mkw

Erwünschtes Profil

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeitsweise: In ihren bisherigen schriftlichen Arbeiten sollen Sie gezeigt haben, dass Sie mit den Methoden wissenschaftlicher Arbeit vertraut sind – also beispielsweise eine wissenschaftliche Fragestellung entwickeln, eine Bibliographie erstellen und wissenschaftlich argumentieren können.
  • Kompetenzen der Text- und Medienanalyse: Sie beherrschen das Handwerkszeug, um Filme oder Medien zu analysieren, das heißt konkret: Sie kennen die Grundlagen der Film-, Medien- und Textanalyse. Es wird zudem vorausgesetzt, dass Sie über ein vertieftes historisches Wissen, insbesondere zur Film-, Medien- und Literaturgeschichte, verfügen.
  • profunde Kenntnisse der namhaften medien- bzw. kulturwissenschaftlichen Ansätze der letzten Dekaden: Aus ihrem Studium sollen Sie bereits vertraut sein mit den zentralen Ansätzen der Film-, Kultur- und Medientheorie. Autoren wie Bazin, Kracauer, Saussure, Freud, Lacan, Barthes, Foucault, Derrida, Deleuze, Iser, Luhmann, Bourdieu, McLuhan oder Kittler – um nur einige Beispiele zu nennen – sollten Sie in der Theoriediskussion des letzten Jahrhunderts verorten können.
  • die Motivation zu eigener wissenschaftlicher Forschung: Ein Studium der FMKF setzt die Bereitschaft voraus, dass Sie sich über den Rahmen der Lehrveranstaltungen hinaus mit Fragen der Film- und Medienkultur-Forschung beschäftigen und in Ihren Seminararbeiten eigene Forschungsfragen verfolgen.

Angebote zur Studienorientierung

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Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 / RG
80799 München
Internet: www.germanistik.lmu.de

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Studienzentrum Germanistik

Referent für Studium und Lehre (auch Studiengangskoordination)

Dr. Marcel Schellong
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstr. 3 / Zi. 304a (Rückgebäude)
80799 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 2370
E-Mail: szg@germanistik.uni-muenchen.de
Internet: http://www.germanistik.uni-muenchen.de/personal/ndl/mitarbeiter/schellong/index.html

Studentensekretariat

Institut für Deutsche Philologie
Schellingstr. 3 / Zi. 304 (Rückgebäude)
80799 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 2370
E-Mail: studentensekretariat@germanistik.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten: www.germanistik.uni-muenchen.de/personal/sprechstunden/index.html

Fachstudienberatung

Dr. des. Uta Klein
Dr. Marcel Schellong
Schellingstr. 3 / Zi. 304a (Rückgebäude)
E-Mail: szg@germanistik.uni-muenchen.de
Sprechzeiten: http://www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/fachstudienberatung/einzelberatung2/index.html

Fachschaft Germanistik

Schellingstr. 3 / Zi. 250 (Vordergebäude)
E-Mail: germanistik@fachschaften.uni-muenchen.de

 

 

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Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften
Geschwister-Scholl-Platz 1 / Zimmer C 026, D 020, D 201, D 203, D 205
80539 München
Internet und Ansprechpartner: www.lmu.de/pa/pags
Öffnungszeiten Räume C 026, D 020 und D 201: Mo - Mi von 9.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen
Öffnungszeiten Räume D 203 und D 205: Mo - Mi von 09.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen

Stand: 13.06.2018