Ludwig-Maximilians-Universität München
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Buddhistische und Südasiatische Studien (Bachelor)

Studiengang

Studiengang: Buddhistische und Südasiatische Studien (Bachelor)
Abschluss: Bachelor
Abschlussgrad: B.A.
Fachtyp: Hauptfach
Studienform: Grundständiges Studium mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss
Studienbeginn: Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden.
Regelstudienzeit: 6 Fachsemester
Konsekutiver Master möglich: ja
Fakultät: Fakultät für Kulturwissenschaften
Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften
entspricht "Key Features" des ECTS: Der Studiengang entspricht den von der EU-Kommission definierten "Key Features" des ECTS.
Diploma Supplement: Nach erfolgreichem Abschluss des Studienganges wird ein Diploma Supplement ausgestellt.
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 66,50 Euro.

Anmerkung: Zwei-Fach-Bachelorstudiengang mit 120 ECTS im Hauptfach und 60 ECTS im zu wählenden Nebenfach. Als Nebenfach wählbar ist: Antike und Orient, Deutsch als Fremdsprache (Achtung Voranmeldeverfahren), Evangelische Theologie, Geographie, Geschichte (Achtung Eignungsfeststellungsverfahren), Informatik (Achtung Studienorientierungsverfahren), Katholische Theologie, Kommunikationswissenschaft (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung), Kunst/Musik/Theater (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung), Orthodoxe Theologie, Pädagogik/Bildungswissenschaft (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung), Philosophie (Achtung Voranmeldeverfahren), Rechtswissenschaften (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung), Sinologie, Sprache/Literatur/Kultur, Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung) oder Volkswirtschaftslehre (Achtung örtliche Zulassungsbeschränkung).

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Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungsmodus
1. Semester:
Keine Zulassungsbeschränkung
Zulassungsmodus
höheres Semester:
Keine Zulassungsbeschränkung
Pflichtkombination mit anderen Fächern: ja
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig.
Link zum Fach: http://www.indologie.uni-muenchen.de/index.html
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Beschreibung des Studienfachs

Gegenstand des Bachelorstudiengangs Buddhistische und Südasiatische Studien ist die Kultur- und Geistesgeschichte Südasiens, hier vor allem Indiens, und Tibets von den Anfängen bis zur Moderne, wobei insbesondere die Religionen und Literaturen fokussiert werden. Es werden Kenntnisse über Lehre, Ausbreitung und Geschichte des Buddhismus und/oder Wissen über andere indische Religionen, z.B. über den Jainismus, sowie über die Literaturen Indiens und Tibets vermittelt. Großes Gewicht wird einer gründlichen Sprachausbildung in den relevanten Quellensprachen Sanskrit, Klassisches Tibetisch oder einer moderner indischen Sprache beigemessen. Als Quellensprachen für die Buddhistischen Studien dienen Sanskrit und/oder Klassisches Tibetisch, für die Südasiatischen Studien Sanskrit und/oder Urdu/Hindi (für das exemplarische Studium nordindischer Literatur) und/oder Kannada (für das exemplarische Studium südindischer Literatur). Von den Studierenden, die eine moderne indische Sprache als Erstsprache wählen und nach dem Bachelorabschluss den weiterführenden Masterstudiengang Religion und Philosophie in Asien aufnehmen wollen, wird erwartet, ab dem 3. Fachsemester Sanskrit als Zweitsprache zu erlernen – entweder im Rahmen des Hauptfachs oder im Rahmen der Nebenfächer Sprache, Literatur und Kultur sowie Antike und Orient. Die genannten zwei Nebenfächer eignen sich, den Bachelorhauptfachstudiengang zu vertiefen, da hier weitere Lehrveranstaltungen der Buddhistischen und Südasiatischen Studien belegt werden können. Der Bachelorstudiengang steht in der Tradition der Fächer Indologie und Tibetologie mit einer philologischen Herangehensweise an die Erschließung der Kulturen Indiens und Tibets.  Die philologische Methode, die der deutschen Indologie und Tibetologie im internationalen Vergleich ein hohes Ansehen verleiht, kann durch die Einbeziehung ethnologischer Ansätze erweitert werden, mit denen die Studierenden befähigt werden, ein eigenständiges Feldforschungsprojekt im In- oder Ausland durchzuführen.

Neben der fachspezifischen Ausbildung zielt das Studienangebot darauf ab, dass die Studierenden die Fähigkeit erwerben, sich rasch und effektiv in neue Wissensgebiete einzuarbeiten, diese zu analysieren und kritisch zu reflektieren, und eigenständig erarbeitete Projekte mündlich und schriftlich zu präsentieren. Der Studienabschluss ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen bei Eignung die Aufnahme eines weiterführenden Masterstudiengangs in den Fächern Indologie, Tibetologie bzw. Religion und Philosophie in Asien, Südasienwissenschaft und ggf. weiterer Fächer. Zudem sollte der Studienabschluss auf Grund der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, der Kenntnis wissenschaftlicher Arbeitsmethoden und der Förderung der interkultureller Kompetenz den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit bieten, sich in den außeruniversitären Arbeitsmarkt, etwa im kulturellen bzw. interkulturellen Sektor, zu integrieren.

Studienaufbau / Module

1. Semester Quellensprache (1):
  • 6 SWS* Sprachkurs
    (Sanskrit oder Tibetisch oder Urdu/Hindi oder Kannada)
 
Basiswissen:
  • 2 SWS Vorlesung
    (Religionen_1)
  • 2 SWS Proseminar
    (Literaturen)
2. Semester Quellensprache (2):
  • 6 SWS Sprachkurs (Sanskrit oder Tibetisch oder Urdu/Hindi oder Kannada)
 
Basiskompetenz
  • 2 SWS Proseminar
    (Wissenschaftliches Arbeiten)
  • 2 SWS Tutorium
  • 2 SWS Vorlesung (Religionen_2)
3. Semester Quellensprache (3):
  • 2 SWS Lektürekurs
    (Sanskrit oder Tibetisch oder Hindi/Urdu oder Kannada)
 
Buddhismusstudien/ Indienstudien 1: 
  • 2 SWS Vorlesung (Indologie)
  • 2 SWS Vorlesung (Ethnologische Feldforschung)
  • 2 SWS Proseminar (Tibetologie)
  • 2 SWS Proseminar (Kulturen und Geschichte Indiens 1)
ODER
  • 6 SWS Grundkurs Zweitsprache (Sanskrit oder Tibetisch oder Urdu/Hindi oder Kannada)
  • eine der oben vier genannten Lehrveranstaltungen
4. Semester Quellensprache (4):
  • 2 SWS Lektürekurs
    (Sanskrit oder Tibetisch oder Hindi/Urdu oder Kannada)
 
Buddhismusstudien/ Indienstudien 2: 
  • 2 SWS Proseminar (Buddhismuskunde)
  • 2 SWS Proseminar (Kulturen und Geschichte Indiens 2)
  • 2 SWS Proseminar (Forschungsthemen)
  • 2 SWS Übung (Feldforschung)
ODER
  • 6 SWS Grundkurs Zweitsprache (Sanskrit oder Tibetisch oder Urdu/Hindi oder Kannada)
  • und eine der oben genannten vier Lehrveranstaltungen
5. Semester Quellensprache (5):
  • 2 SWS Lektürekurs
    (Sanskrit oder Tibetisch oder Hindi/Urdu oder Kannada)
  • 2 SWS Hauptseminar
    (Literaturgeschichte)
 
Feldforschung:
Feldforschungsprojekt
  • 2 SWS Proseminar (Feldforschungsergebnisse)

ODER

Zweitsprache:

  • 2 SWS  Lektüre Zweitsprache (Sanskrit oder Tibetisch oder Hindi/Urdu oder Kannada)
6. Semester Forschung:
  • 2 SWS Hauptseminar Forschungsliteratur
  • 2 SWS Forschungskolloquium
Berufspraxis
  • 2 SWS Hauptseminar
Abschlussmodul:
  • Bachelorarbeit
  • Disputation

 

*SWS = Semesterwochenstunden

Nebenfächer

Zu dem Bachelor-Hauptfach (120 ECTS-Punkte) muss ein Nebenfach (60 ECTS-Punkte) gewählt werden. Als Nebenfach wählbar ist:

*Bitte beachten Sie, dass bei diesen Nebenfächern keine zeitliche Überschneidungsfreiheit zum Hauptfachstudium garantiert wird! Bitte suchen Sie vor Wahl dieser Nebenfächer die Fachstudienberatung auf!

Tätigkeits- und Berufsfelder

Verbleibstudien zu den Absolventinnen und Absolventen der bisherigen Magisterstudiengänge Indologie und Tibetologie haben gezeigt, dass sie zumeist eine universitäre Laufbahn in den Fachbereichen Indologie und Tibetologie einschlagen, und diese Laufbahn bis zur Promotion (etwa im Rahmen des strukturierten Promotionsprogramms „Buddhismus-Studien“ der LMU oder Habilitation verfolgen, wobei sie Stellen in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungsinstitutionen (z.B. an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften) inne haben. Da der geplante Studiengang inhaltlich und methodisch breiter und praxisorientierter angelegt ist als die bisherigen Studiengänge, sollte er auch einen direkteren Zugang zu anderen beruflichen Feldern bieten, in denen insbesondere interkulturelle Kompetenz gefordert wird. Der Studiengang bildet nicht für die Berufsfertigkeit in einer spezifischen Position aus, sondern erstrebt die Berufsfähigkeit in vielen verschiedenen Einsatzgebieten und Berufsfeldern, die kulturwissenschaftlich ausgebildete Hochschulabsolventen aufgrund deren Vermögen zu Abstraktion, Transfer und der Kenntnis wissenschaftlicher Methoden nachfragen.

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Voraussetzungen und Anforderungen

Unterrichtssprachen

In der Regel werden die Lehrveranstaltungen auf Deutsch abgehalten, einige Lehrveranstaltungen können auch in englischer Sprache durchgeführt werden.

Erwünschtes Profil

Die Studienbewerberinnen und Studienbewerber sollten über Sprachbegabung, eine hohe Motivation zum Erlernen einer süd- bzw. zentralasiatischen Sprache, gute analytische Fähigkeiten und gute, zumindest passive Englischkenntnisse verfügen sowie ein Interesse an asiatischen Kulturen und Religionen mitbringen. Latein-Kenntnisse sind von Vorteil, jedoch nicht Bedingung zur Zulassung zum Studium. Vor Studienantritt müssen sich die Studienbewerberinnen und Studienbewerber entscheiden, welche Quellensprache Sie erlernen wollen: Sanskrit, Klassisches Tibetisch, Urdu/Hindi oder Kannada.

Angebote zur Studienorientierung

  • Zur Studienorientierung veranstaltet die LMU jedes Jahr Ende Januar / Anfang Februar ihren großen "Tag der offenen Tür". www.lmu.de/tof

  • Jeweils zu Semesterbeginn werden von den jeweiligen Studiengängen- und fächern Einführungsveranstaltungen angeboten. www.lmu.de/studienbeginn

  • Webseite des Fachs: www.indologie.lmu.de
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Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Indologie und Tibetologie
Ludwigstr. 31
80539 München
Internet: www.indologie.uni-muenchen.de

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Constanze Pabst von Ohain, M.A.
Ludwigstr. 31 / Zi. 420
Tel.: +49 (0)89 / 2180 - 2494
E-Mail: cpvo@lmu.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung per E-Mail

Studienbüro der Fakultät für Kulturwissenschaften:
www.kulturwissenschaften.uni-muenchen.de/studium/studienbuero

Zentrale Studienberatung

Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium

Ludwigstr 27/I, Zi. G 109 (Postanschrift: Geschwister-Scholl-Platz 1)
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180-9000 (Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 89 / 2180-2967
Email-Kontakt: www.lmu.de/studienanfrage

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di bis Do 13.00 - 16.00 Uhr

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Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften
Geschwister-Scholl-Platz 1 / Zimmer C 026, D 020, D 201, D 203, D 205
80539 München
Internet und Ansprechpartner: www.lmu.de/pa/pags
Öffnungszeiten Räume C 026, D 020 und D 201: Mo - Mi von 9.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen
Öffnungszeiten Räume D 203 und D 205: Mo - Mi von 09.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen

Stand: 02.08.2017