Ludwig-Maximilians-Universität München
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Sprachtheorie und angewandte Sprachwissenschaft (Promotion)

Kein Studienbeginn mehr möglich.

Studiengang

Studiengang: Sprachtheorie und angewandte Sprachwissenschaft (Promotion)
Abschluss: Promotion
Abschlussgrad: Dr.phil.
Fachtyp: Hauptfach
Studienform: Promotionsstudium
Studienbeginn: Das Studium kann im Winter- und Sommersemester begonnen werden.
Fakultät: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften
Beiträge:

Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 67,40 Euro.

Anmerkung: Eine Immatrikulation zum Zweck der Promotion kann für den Zeitraum von längstens drei Jahren erfolgen.

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Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungs-
voraussetzung:
Abschlussprüfung mit mindestens "gut" bewerteter Hausarbeit (Besonderheiten bei nicht vertieften Lehramtsstudium) oder gleichwertiger ausländischer Abschluss. Zusätzlich Eignungsfeststellung.
Eignungs-
feststellungs-
verfahren:
Die Aufnahme des Studiums setzt die Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren voraus.
Informationen zum Eignungsfeststellungs-
verfahren:
siehe Webangebot des Faches.
Link zum Fach: http://www.lipp.uni-muenchen.de
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Wenn Sie sich zum Zweck der Vorbereitung eines Promotionsvorhabens an der LMU immatrikulieren möchten, besorgen Sie sich bitte bei der zuständigen Fakultät bzw. dem zuständigen Promotionsausschuss bzw. dem Promotionsstudiengang eine Bescheinigung über die fachliche Promotionsberechtigung. Um zu den relevanten Informationen für die Immatrikulation zu gelangen, wählen Sie die für Sie zutreffende Kategorie:

Beschreibung des Studienfachs

Linguistisches Internationales Promotionsprogramm (LIPP)
Sprachtheorie und Angewandte Sprachwissenschaft

Der Promotionsstudiengang LIPP bietet ein forschungsorientiertes und systematisch strukturiertes Lehrprogramm an, das ein Graduiertenstudium mit optimaler Team-Betreuung und fester Promotionsdauer ermöglicht.

HochschullehrerInnen aus 12 Disziplinen vertreten ein breites und vielfältig vernetztes Spektrum theoretischer Positionen, methodologischer Ansätze und Praxisbezüge. Die Interdisziplinarität des Studiengangs zielt auf linguistische Theorie und sprachliche Praxis in ihrem Wechselverhältnis ab.

Gegenstände möglicher Promotionen sind allgemein sprachwissenschaftliche, vergleichende und einzelsprachbezogene Fragen (synchron und historisch), Diskurse und Texte in ihren institutionellen Zusammenhängen und gesellschaftliche Wirkungsbezüge von Sprache.

LIPP richtet sich an hochqualifizierte Studierende aus dem Inland und dem Ausland. Ein Ziel des Promotionsstudiengangs ist die Stärkung internationaler Zusammenarbeit und wissenschaftlicher Mehrsprachigkeit.

In der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften kooperiert das Linguistische Internationale Promotionsprogramm eng mit dem im Rahmen von LMUinnovativ geförderten „Zentrum für Sprach- und Literaturwissenschaft: Sprache – Text – Kultur” (ZSL) und mit dem Promotionsstudiengang „Literaturwissenschaft” (ProLit).

Studienaufbau / Module

Das Studienprogramm umfasst vier Bereiche

  1. Phänomenologie und Typologie von Sprachen,
  2. linguistische Empirie und deren Methodologie,
  3. Sprache und Gesellschaft sowie
  4. Theoriebildung für und Modellbildung von Sprache.

Diese Bereiche werden fächerübergreifend und interdisziplinär bearbeitet. Die DoktorandInnen nehmen an Lehrveranstaltungen aus allen vier Bereichen teil. Den Promotionsstudiengang begleiten Kurse für das Deutsche als Wissenschaftssprache und für andere europäische Wissenschaftssprachen. Ein Auslandssemester ist erwünscht.

Studienaufbau

Das Lehrprogramm wird von den HochschullehrerInnen gemeinsam durchgeführt. Alle DoktorandInnen werden individuell betreut. Sie berichten regelmäßig über die Fortschritte ihrer Arbeiten im Doktoranden-Kolloquium und in der LIPP-Werkstatt.

Die Leistungsnachweise werden überwiegend in speziell auf die Bedürfnisse von DoktorandInnen zugeschnittenen Lehrveranstaltungen erworben. Bis zur Abgabe der Dissertation sind vier Leistungsnachweise zu erbringen:

  • erfolgreiche Teilnahme an zwei fächerübergreifenden Doktoranden-Kolloquien (Schein durch Präsentation)
  • mindestens ein Oberseminar und einer weiteren Veranstaltung des Promotionsstudiengangs. Neben der herkömmlichen schriftlichen Hausarbeit wird dies auch durch andere Präsentationsformen (z.B. einen Vortrag mit Diskussion bei einem Symposium) möglich sein. Alternativ kann einer dieser Leistungsnachweise auch außerhalb des Promotionsstudiengangs erworben werden.

Das Studium wird nach Annahme der Dissertation mit einer Disputation abgeschlossen. Die Disputation dient dazu, die Befähigung der DoktorandInnen zur wissenschaftlichen Innovation und zur interdisziplinären Kommunikation unter Beweis zu stellen.

Beschreibung der Veranstaltungen

  • Doktoranden-Kolloquien sind fächerübergreifend und geben den DoktorandInnen Gelegenheit, ausführlich über den Fortgang ihres Dissertationsprojektes zu berichten und sich der Diskussion zu stellen.
  • Die LIPP-Werkstatt bietet regelmäßige Treffen der DoktorandInnen untereinander, in denen sie unter Leitung der Wissenschaftlichen Koordinatorin ihre Arbeitsergebnisse austauschen und ihre Probleme miteinander bearbeiten.
  • Fächerübergreifende Oberseminare behandeln aktuelle methodologische und inhaltliche Schwerpunke und ermöglichen interdisziplinäre Arbeit.
  • Ringvorlesungen und Vorlesungsreihen stellen profilbildende Fragestellungen des Programms anhand disziplinär und methodologisch spezifizierter Themenfelder dar.
  • Vorlesungen bieten fächerspezifische Überblicke und wissenschaftliche Darstellungen einzelner Teilbereiche
  • Tutorien erproben spezifische Methoden einzelner Disziplinen und vermitteln Begriffsbildungen und theoretische Modelle.
  • Symposien, Workshops und Blockveranstaltungen bieten die Möglichkeit, die Arbeit der HochschullehrerInnen des Programms, aber auch international renommierter WissenschaftlerInnen in konzentrierter Form kennenzulernen.

Betreuung

Den KandidatInnen wird ein Mentor / eine Mentorin aus dem Kreis der HochschullehrerInnen zugeordnet, der / die für die Betreuung der Dissertation zuständig ist und den DoktorandInnen als individueller Studienberater zur Seite steht. Zugleich arbeiten die PromovendInnen im Team intensiv miteinander. Sie berichten regelmäßig über die Fortschritte ihrer Arbeiten im Doktoranden-Kolloquium, das wechselseitig von den ProfessorInnen des Programms geleitet wird, sowie in der LIPP-Werkstatt.

Durch eine Kombination aus Individual- und Teambetreuung wird also ein intensives Betreuungsprogramm gewährleistet.

Pflichtveranstaltungen

  1. fächerübergreifende Doktorandenkolloquien (zumeist Blocksitzungen), in denen die Doktoranden in der Regel am Ende des 1. und 2. Studienjahrs ausführlich über den Fortgang ihres Dissertationsprojekts berichten und sich der Diskussion stellen. 

Wahlpflichtveranstaltungen

  1. fächerübergreifende Oberseminare, in denen aktuelle methodologische Ansätze und Forschungsschwerpunkte von einem relativ homogen vorgebildeten Adressatenkreis exemplarisch erprobt werden, 
  2. Ringvorlesungen, Vorlesungsreihen und Vorlesungen (zum Teil mit Übungen), in denen profilbildende Fragestellungen des Programms dargestellt werden (z.B. Gastprogramm), 
  3. Tutorien, in denen spezifische Begriffsbildungen und Methoden einzelner Disziplinen und theoretischer Richtungen an eine kleinere Adressatengruppe vermittelt werden, sowie 
  4. Symposien, Workshops und Blockveranstaltungen, die sowohl der Diskussion prominenter Themen wie der Zusammenfassung erreichter und der Vorbereitung künftiger Arbeitsschritte dienen. 

Neben den Lehrveranstaltungen findet ein wöchentliches Doktorandentreffen statt, die „LIPP-Werkstatt“, das zum zwanglosen Austausch über die Arbeitsvorhaben und -fortschritte dienen soll. Koordination und Moderation liegen in den Händen der wissenschaftlichen Koordinatorin.

Aus den genannten Veranstaltungen, Lehrangeboten und Anforderungen ergibt sich für den Promotionsstudiengang „Sprachtheorie und Angewandte Sprachwissenschaft“ folgender Studienplan:

Studienplan

  • insgesamt sind Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 28 SWS zu besuchen (auf 6 Semester);
  • davon als Pflichtveranstaltungen fünf Doktorandenkolloquien (10 SWS);
  • als Wahlpflichtveranstaltungen mindestens drei Oberseminare aus jeweils unterschiedlichen Modulen (6 SWS) sowie mindestens drei Lehrveranstaltungen des Typs (c), (d) oder (e) aus jeweils unterschiedlichen Modulen (6 SWS);
  • ferner wahlweise weitere Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens 6 SWS. Diese Lehrveranstaltungen können die DoktorandInnen auch aus dem Lehrangebot der Magister- und Staatsexamens-Studiengänge ihrer bisherigen Hauptfächer auswählen, soweit dies in thematischem oder methodischem Zusammenhang mit dem Promotionsstudiengang bzw. dem eigenen Dissertationsprojekt steht.

Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Studienprogramms spielt vor allem in der ersten Hälfte des Promotionsstudiums eine wichtige orientierende und zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit qualifizierende Rolle. Den Hauptanteil der geforderten SWS absolvieren daher die Doktoranden in den ersten 4 Semestern des Promotionsstudiengangs, um sich im 5. Semester ganz auf den Abschluss der Dissertation zu konzentrieren, die am Beginn des 6. Semesters (in der Regel Anfang April) eingereicht werden soll. Aber auch in der Anfangsphase des Promotionsstudiengangs soll die Arbeit an der Dissertation bereits parallel laufen. Weitere Lehrveranstaltungen (und eventuell die Durchführung eines Tutoriums) in diesem letzten Semester dienen dann zur Vorbereitung auf die Disputation, die am Semesterende (in der Regel im Juli) erfolgen soll.

Forschungsaufenthalt im Ausland

Zur Förderung des jeweiligen Dissertationsprojekts wie auch zur internationalen Vernetzung dieses Promotionsstudiengangs werden Forschungsaufenthalte im Ausland empfohlen und finanziell unterstützt, die in ein internationales Austauschprogramm eingebunden sein können. Die finanzielle Unterstützung umfasst Pauschalen für Reisekosten und für den Aufenthalt im Gastland nach Sätzen des DAAD. Dies gilt auch für Tagungen und Konferenzen.

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Voraussetzungen und Anforderungen

Eignungsprüfung

Die Aufnahme des Studiums setzt die Erfolgreiche Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren voraus. Anmeldefrist ist jeweils der 15. Juni für das Wintersemester und der 15. Dezember für das Sommersemester.

Voraussetzungen für die Bewerbung 

  • überdurchschnittlich guter erster Hochschulabschluss (Magister Artium, Diplom, Staatsexamen bzw. Master of Arts („with Thesis“), Maîtrise, Laurea etc.) in einem der folgenden linguistischen Fächer:
    Albanologie, Allgemeine und Typologische Sprachwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache/Transnationale Germanistik, Englische Philologie/Sprachwissenschaft , Finnougristik/Uralistik und Sprachen Sibiriens, Germanistische Linguistik, Phonetik und sprachliche Kommunikation, Psycholinguistik und Sprechwissenschaft, Romanische Philologie/Sprachwissenschaft, Slavische Philologie/Sprachwissenschaft, Theoretische Linguistik, Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft oder vergleichbarer Abschluss
  • Die Magister-, Master, Diplom oder Zulassungsarbeit zum Staatsexamen muss mindestens mit der Note „gut“ bewertet sein.
  • Hinreichende Kenntnisse in europäischen Wissenschaftssprachen (möglichst drei, mindestens aber zwei, darunter Deutsch; die Kenntnis einer außereuropäischen Wissenschaftssprache ist ein Qualifizierungsvorteil).
  • Bereitschaft, sich in ein strukturiertes Promotionsprogramm aktiv einzubringen.

Auswahlverfahren 

Die Zulassung erfolgt auf Grundlage der schriftlichen Unterlagen sowie bei den KandidatInnen der engeren Wahl im Rahmen eines wissenschaftlichen Gesprächs mit einer Auswahlkommission. Auswahlgesichtspunkte sind Qualität und Realisierbarkeit des Dissertationsvorhabens, fachliche Qualifikation, Diskussions- und Kooperationsfähigkeit sowie Bereitschaft und Fähigkeit zur Arbeit an übergreifenden theoretischen und methodologischen Fragestellungen im Sinne des Promotionsstudiengangs.

Bewerbungsunterlagen

  1. Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre Gründe für eine Bewerbung formulieren (1-2 Seiten)
  2. Exposé des Dissertationsvorhabens (max. 10 Seiten)
  3. Gutachten von zwei Hochschullehrern, die über Ihr wissenschaftliches Potential Auskunft geben
  4. Lebenslauf mit detaillierter Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs bis zum Zeitpunkt dieser Bewerbung
  5. beglaubigte Kopien aller Abschlusszeugnisse von Schulen und Hochschulen
  6. ein Exemplar der Abschlussarbeit (bzw. bei Arbeiten in seltener gebrauchten Wissenschaftssprachen ein zwei- bis dreiseitiges Abstract auf Deutsch)

Weitere Informationen sowie Online-Bewerbungsformular: www.lipp.uni-muenchen.de/Bewerbung

Unterrichtssprachen

Deutsch

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Ansprechpartner

Adresse des Fachs

Sprechstunden, Aushänge, Änderungen des Lehrangebots

Ludwig-Maximilians-Universität München
Linguistisches Internationales Promotionsprogramm (LIPP)
Sprachtheorie und Angewandte Sprachwissenschaft
Schellingstr. 10 /II, Raum 204
80799 München
Internet: www.lipp.lmu.de

Fachstudienberatung

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Dr. Daniel Holl
Schellingstr. 10 /IV, Raum 402
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 3846
E-Mail: d.holl@lmu.de
Sprechzeiten: www.lipp.uni-muenchen.de/personen/koordination/daniel_holl

Zentrale Studienberatung

Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium

Ludwigstr 27/I, Zi. G 109 (Postanschrift: Geschwister-Scholl-Platz 1)
80539 München
Tel.: +49 (0) 89 / 2180-9000 (Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 89 / 2180-2967
Email-Kontakt: www.lmu.de/studienanfrage

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di bis Do 13.00 - 16.00 Uhr

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Prüfungsamt

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften
Geschwister-Scholl-Platz 1 / Zimmer C 026, D 020, D 201, D 203, D 205
80539 München
Internet und Ansprechpartner: www.lmu.de/pa/pags
Öffnungszeiten Räume C 026, D 020 und D 201: Mo - Mi von 9.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen
Öffnungszeiten Räume D 203 und D 205: Mo - Mi von 09.00-12.00 Uhr; Do von 14.00-16.00 Uhr; Fr geschlossen

Stand: 03.03.2017