Ludwig-Maximilians-Universität München
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Lehramt Mittelschule

Auf einen Blick:

  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Regelstudiendauer: 7 Semester, bei Erweiterung 9 Semester
  • Mindeststudiendauer: 6 Semester
  • Höchststudiendauer: 11 Semester, bei Schulpsychologie als Unterrichtsfach 13 Semester

 

Aufbau des Studiengangs Lehramt an Mittelschulen:

 

Didaktiken einer Fächergruppe der MittelschuleUnterrichtsfachEWSPraktika
  • Mittelschulpädagogik & -didaktik
  • Didaktikfach 1
  • Didaktikfach 2
  • Didaktikfach 3
  • Fachwissenschaft
  • Fachdidaktik
  • Allgemeine Pädagogik
  • Schulpädagogik
  • Psychologie
  • Gesellschaftswissenschaften und Philosophie/Theologie
  • Orientierungspraktikum
  • Betriebspraktikum
  • Schulpraktikum
  • Studienbegleitendes Praktikum

Das Studium des Lehramtes an Mittelschulen an der Ludwig-Maximilians-Universität München besteht aus den folgenden Teilen:

  1. Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule
  2. Studium eines Unterrichtsfaches
  3. Erziehungswissenschaftliches Studium
  4. Praktika

1.  Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule

Das Fach Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule umfasst vier Bereiche. Neben der Mittelschulpädagogik und -didaktik (9 ECTS-Punkte) werden drei Didaktikfächer (je 21 ECTS-Punkte) studiert. Der Pflichtbereich Mittelschulpädagogik und -didaktik enthält spezifische fächerübergreifende mittelschulpädagogische und -didaktische Studien (unter anderem zur Geschichte der Mittelschule, zu pädagogischen Aufgaben und gesellschaftlichen Funktionen der Mittelschule, zu Anforderungen an die Lehrerrolle und zu Theorien und Modellen zu Lern- und Erziehungsschwierigkeiten). Die Lehrveranstaltungen werden in den Bereichen Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik und Psychologie angeboten. Bei den drei Didaktikfächern stehen die didaktische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Aufgaben und Zielen, Themen und Inhalten, Methoden und Medien des Unterrichts im Vordergrund. Zwei Didaktikfächer sind entweder aus dem soziokulturellen oder aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, das dritte Didaktikfach ist aus dem musischen Bereich (Kunst, Musik, Sport) oder Katholische oder Evangelische Religionslehre zu wählen. Deutsch oder Mathematik muss in jedem Fall in der Kombination aus Unterrichtsfach und den drei Didaktikfächer enthalten sein, entweder als Unterrichtsfach oder als Didaktikfach. Insgesamt muss die Kombination Unterrichtsfach/Didaktikfächer vier unterschiedliche Einzelfächer aufweisen. (Siehe Punkt 2)

Bei der Wahl des Unterrichtsfachs und der drei Didaktikfächer ist zu beachten, dass ein Fach nur einmal als Unterrichts- oder Didaktikfach gewählt werden kann.

Basisqualifikation Sport:

Alle Studierenden des modularisierten Lehramts an Mittelschulen müssen eine sogenannte Basisqualifikation im Fach Sport erwerben. Für den Fall, dass Sport als Didaktik- bzw. Unterrichtsfach gewählt wurde, entfällt der Nachweis (LPO I 2008, § 38, Abs. 1, Nr. 5). Veranstaltungen zum Erwerb dieses Nachweises werden von der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München angeboten. Weitere Informationen finden Sie in den FAQ´s des Münchner Zentrums für Lehrerbildung (MZL).

Berufsorientierung:

Studierende für das Lehramt an Mittelschulen, die ihre Erste Staatsprüfung zum Prüfungstermin Frühjahr 2017 oder später ablegen, müssen 3 ECTS-Punkte aus dem Bereich Berufsorientierung als Zulassungsvoraussetzung nachweisen. Dies gilt nicht für Studierende mit dem Unterrichtsfach Arbeitslehre (LPO I 2008, § 38, Abs. 1, Nr. 1, Buchstabe e). Veranstaltungen zum Erwerb dieses Nachweises werden vom Lehrstuhl für Ergonomie der TU München angeboten.

2. Studium eines Unterrichtsfaches:

Das Studium des Unterrichtsfaches (72 ECTS-Punkte) beinhaltet Anteile der jeweiligen Fachwissenschaft (die wissenschaftlilche Auseinandersetzung mit den Fachinhalten) sowie der Fachdidaktik (der Disziplin, die sich damit beschäftigt, wie die Fachinhalte in der Schule vermittelt werden.) Der Freie Bereich dient der eigenen Schwerpunktsetzung. Er umfasst 6 ECTS-Punkte, die in der Fachwissenschaft und/oder Fachdidaktik erworben werden können.
Wird Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt (Schulpsychologie) anstelle des Unterrichtsfachs gewählt, gelten besondere Bedingungen. Weitere Informationen: www.lmu.de/studienangebote

Zur Auswahl stehen die Unterrichtsfächer Arbeitslehre, Biologie, Chemie, Deutsch, Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DDAZ), Englisch, Evangelische Religionslehre, Geographie, Geschichte, Katholische Religionslehre, Kunst, Mathematik, Musik, Physik, Schulpsychologie, Sozialkunde und Sport.

Innerhalb des Studiums für ein Lehramt an Mittelschulen müssen

  • ein Unterrichtsfach (aus den von der LPO I angebotenen Studienfächern) und
  • drei Didaktikfächer (im Wahlpflichtbereich des Studienfaches Didaktik der Mittelschule)

ausgewählt werden.

Bei der Wahl des Unterrichtsfaches und der drei Didaktikfächer ist zu beachten, dass ein Fach nur einmal gewählt werden kann. Die Möglichkeiten der Kombinationen von Unterrichtsfach und Didaktikfächern finden Sie mit Hilfe unseres Fächerkombinators.

Fächerkombinationen alternativ als PDF-Dokumente.

Beachten Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Fächerkombination, dass es für die spätere Anstellung im Schuldienst nicht auf die gewählte Kombination ankommt (anders als z.B. beim Lehramt an Gymnasien), da Sie bei Anstellung üblicherweise Klassenlehrer/-in sind und nahezu alle Fächer an der Mittelschule unterrichten müssen. Die Grundlage für die spätere Übernahme in den Schuldienst ist Ihre Gesamtnote, die aus den Ergebnissen beider Staatsexamina gebildet wird, die jeweils zu 50 % zählen.

3.  Erziehungswissenschaftliches Studium:

Das Erziehungswissenschaftliche Studium umfasst die Bereiche Allgemeine Pädagogik (9 ECTS-Punkte), Schulpädagogik (9 ECTS-Punkte) und Psychologie (12 ECTS-Punkte). Der Profilbereich (6 ECTS-Punkte) dient der Vertiefung bzw. eigenen Schwerpunktsetzung.  Vgl. hierzu auch die Übersichten zum EWS. Darüber hinaus müssen insgesamt mindestens 9 ECTS-Punkte aus den Gesellschaftswissenschaften (GWS) eingebracht werden, die aus Politikwissenschaft, Soziologie oder Volkskunde sowie Theologie oder Philosophie gewählt werden können. Dabei sind mindestens 3 ECTS-Punkte aus dem Bereich Theologie bzw. Philosophie zu erbringen. Bei Fächerverbindungen mit Evangelischer oder Katholischer Religionslehre oder wenn Evangelische oder Katholische Religionslehre im Rahmen der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule gewählt wird, müssen mindestens 6 ECTS-Punkte aus dem Bereich evangelische bzw. katholische Theologie eingebracht werden.

4. Praktika

Schulpraktika

a) ein Orientierungspraktikum,
b) ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum, 6 ECTS-Punkte
c) ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum, das sich auf die gewählten Fächer (und nicht auf ein die Erweiterung des Studiums begründendes Fach) bezieht, 3 ECTS-Punkte
d) ein zusätzliches studienbegleitendes Praktikum im Zusammenhang mit dem Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule, 3 ECTS-Punkte.

Die Praktika b) – d) finden in speziellen hierfür geeigneten Schulen statt und sollen in die Erziehungs- und Unterrichtspraxis der Mittelschule und der einzelnen Unterrichtsfächer einführen. Die Praktika c) und d) können durch das Intensivpraktikum ersetzt werden. Nähere Informationen zu den Praktika und den entsprechenden Anmeldemodalitäten finden Sie auf der Webseite des Praktikumsamts für die Lehrämter an Grund- Mittel- und Förderschulen oder auf der Homepage des Kultusministeriums.

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum ist in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb abzuleisten und soll einen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule vermitteln.

Tipp:
Nutzen Sie das Betriebspraktikum gezielt, um Möglichkeiten und Neigungen für die Berufswahl außerhalb der Schule zu entwickeln und berufliche Alternativen zu erwägen. Sie können das Praktikum in vier Blöcke zu je zwei Wochen aufteilen.

Hausarbeit

Die schriftliche Hausarbeit ist in einem Fach der gewählten Fächerverbindung oder in den Erziehungswissenschaften (oder ggf. interdisziplinär, vgl. LPO I § 29) anzufertigen.

Punkteverteilung im Studiengang Lehramt an Mittelschulen

BereichECTS-Punkte
Unterrichtsfach 66
Mittelschulpädagogik und -didaktik 9
Didaktikfächer je 21
Erziehungswissenschaften (EWS) 36
Gesellschaftswissenschaften und Theologie/Philosophie (GWS) 9
Pädagogisch- didaktisches Schulpraktikum 6
Studienbegleitende fachdidaktische Praktika 6
Freier Bereich (im Unterrichtsfach zu erbringen) 6
Schriftliche Hausarbeit 12
Gesamtpunktzahl 213

In dem Studiengang Lehramt an Mittelschulen ist eine bestimmte, definierte Anzahl an Modulen zu absolvieren. Ein Modul bezeichnet einen Verbund von thematisch und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen, die ein gemeinsames Lernziel vermitteln und mindestens eine integrierte Prüfungsleistung beinhalten. Module können dabei aus ganz verschiedenen Lehr- und Lernformen bestehen (z.B. Vorlesung, Übung, Seminar, Projektseminar, Selbststudium, Projektarbeit, etc.). Jede erfolgreich erbrachte Leistung wird mit einer vorher festgelegten Anzahl an „ECTS-Punkten“ (ECTS = European Credit Transfer System) honoriert, die im Laufe des Studiums addiert werden. Für jeden Teilbereich eines Studiengangs ist eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten zu erwerben. Insgesamt umfasst der Studiengang Lehramt an Mittelschulen 213 ECTS-Punkte. Der Freie Bereich dient der Schwerpunktsetzung innerhalb des Unterrichtsfachs. Hier können Sie im Umfang von 6 ECTS-Punkten Wahlpflichtmodule frei wählen. Gegen Ende des Studiums ist eine Schriftliche Hausarbeit anzufertigen, in der Sie beweisen sollen, dass Sie selbständig wissenschaftlich arbeiten können. Mit der Hausarbeit erwirbt man 12 ECTS-Punkte.

Fremdsprachenkenntnisse

Alle Studierende, die Englisch nicht als Unterrichts - oder Didaktikfach gewählt haben, müssen bei der Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 nachweisen. Die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch und Geschichte erfordern zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse. Generell wird dringend empfohlen, die entsprechenden Sprachkenntnisse schon zu Beginn des Studiums zu erwerben. Die Definition dieser Kenntnisse und die möglichen Nachweise entnehmen Sie der Website des MZL.

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Erweiterungsfächer

Über das Unterrichtsfach die drei Didaktikfächer hinaus kann das Studium des Lehramts an Mittelschulen durch das Studium eines zusätzlichen Faches, des sog. Erweiterungsfaches, ergänzt werden. Hierfür kommen in Frage:

  • ein weiteres der o.a. Unterrichtsfächer oder Ethik,
  • eine sonderpädagogische Qualifikation
  • Beratungslehrkraft
  • das Studium der Grundschuldidaktik
  • Didaktik des Deutschen als Zweitsprache

Die Prüfung in einem Erweiterungsfach kann unter Umständen die Chancen auf eine Übernahme in den staatlichen Schuldienst nach der zweiten Staatsprüfung verbessern. Hier finden Sie nähere Informationen über die Berücksichtigung von Erweiterungsprüfungen bei der Einstellung in den staatlichen Schuldienst.

Nachträgliche Erweiterungen

  • Fremdsprachlichen Qualifikation: Diese befähigt zum Erteilen zweisprachigen Unterrichts in nichtsprachlichen Fächern, in denen eine Lehramtsbefähigung erworben wurde. Die erste Staatsprüfung im Erweiterungsfach kann nach dem zweiten Staatsexamen oder gleichzeitig mit der Ablegung des ersten Staatsexamens für das Lehramt oder nach dem Bestehen dieser Prüfung abgelegt werden. Die Qualifikation kann erworben werden in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch.
  • Medienpädagogik
  • Darstellendes Spiel (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf (Universität Augsburg)

Obwohl diese Fächer als nächträgliche Erweiterung gelten, was bedeutet, dass die erste Staatsprüfung nach Erwerb der Lehramtsbefähigung (nach dem zweiten Staatsexamen) absolviert wird, kann man sie durchaus parallel zum Lehramtsstudiengang studieren und die Prüfung mit der Ablegung des ersten Staatsexamens für das Lehramt oder danach abgelegen. Eine zweite Staatsprüfung kann in diesen Fächern nicht abgelegt werden.

Hochschulzugang

Zulassungsbeschränkungen, Eignungsprüfungen und Voranmeldeverfahren

  • Im Unterrichtsfach Deutsch für Grund-, Mittel-, Realschule und Gymnasium gibt seit dem Wintersemester 2014/15 ein Voranmeldeverfahren. Weitere Informationen und das Anmeldeportal finden Sie auf den Seiten der Germanistik. Bitte beachten Sie: im Didaktikfach Deutsch ist keine Voranmeldung notwendig!
  • Unterrichtsfach Kunst: Mappenabgabe am Institut für Kunstpädagogik der LMU. Informationen und Termine: www.kunstpaedagogik.uni-muenchen.de
  • Unterrichtsfach Musik: an der Hochschule für Musik und Theater; Informationen und Termine: www.musikhochschule-muenchen.mhn.de/
  • Unterrichtsfach Sport: Zeit und Ort der Eignungsprüfung werden jedes Jahr bayernweit einheitlich festgelegt. Informationen und Termine unter www.bayspet.de.
  • Unterrichtsfach Englisch: Wenn Sie Englisch als Unterrichtsfach studieren wollen, müssen Sie am Eignungsfeststellungsverfahren teilnehmen. Falls die Englisch als Didaktikfach studieren wollen, wird dringend empfohlen, zu Studienbeginn einen Sprachtest (C-Test) abzulegen; Informationen und Termine: www.anglistik.uni-muenchen.de
  • Unterrichtsfach Schulpsychologie: Das Unterrichtsfach Schulpsychologie ist zulassungsbeschränkt. Falls Sie sich für dieses Fach entscheiden, müssen Sie sich bist zum 15. Juli bewerben.
  • Die Didaktikfächer Englisch, Kunst, Musik und Sport erfordern keine Eignungsprüfung.

Bitte überprüfen Sie rechtzeitig vor dem Bewerbungsschluss 15. Juli für das Wintersemester bzw. 15. Januar für das Sommersemester, ob für Ihren Wunschstudiengang kurzfristig eine Zulassungsbeschränkung oder ein Eignungsfeststellungsverfahren eingeführt wurde!

Einschreibung

  • Wenn Ihre Fächer keine Zulassungsbeschränkungen haben bzw. Sie nach erfolgreicher Bewerbung oder Eignungsprüfung über einen positiven Bescheid verfügen, können Sie sich einschreiben. Sie müssen dazu zunächst einen Online-Immatrikulationsantrag stellen und sich danach mit den entsprechenden Unterlagen persönlich einschreiben. Modalitäten, Termine und Informationen über benötigte Unterlagen finden Sie unter www.lmu.de/zulassung
  • Teilstudium an anderen Hochschulen
    Das Unterrichtsfach Musik ist an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren, als Didaktikfach (Musikpädagogik) an der LMU.
    Die Fächer Arbeitslehre und Sport werden von der Technischen Universität München (TUM) angeboten, bitte besuchen Sie die Webseite der TUM School of Education (für Arbeitslehre) und die Fakultät für Sportwissenschaften (für Sport). Wenn Sie als Unterrichtsfach Arbeitslehre, Musik oder Sport studieren, müssen Sie sich sowohl an der LMU  als auch an der jeweils anderen Hochschule immatrikulieren. Beachten Sie bitte, dass Sie sich für das Unterrichtsfach Sport bis spätestens 15. Juli mit einem Bescheid über die bestandene Eignungsprüfung bewerben müssen. Für das Studium der Didaktikfächer Arbeitslehre und Sport müssen Sie sich an der TUM ebenfalls fristgerecht bewerben und immatrikulieren. Die Fristen hierfür finden Sie auf der Homepage der TU München.

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Infos zum Studienstart

Einführungstag Lehramt: Um Ihnen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, finden vor Beginn des Wintersemesters Einführungsveranstaltungen aller Studienfächer im Rahmen der Lehramtsstudiengänge statt. Hierbei werden die Fächer vorgestellt und Sie erfahren insbesondere, was Sie konkret im ersten Semester studieren müssen. Das Verzeichnis der Einführungsveranstaltungen erscheint semesterweise ca. 6 Wochen vor Vorlesungsbeginn.nach oben

Erste Staatsprüfung

Die Einführung der Module und der ECTS-Punkte bedeutet, dass sämtliche, während des Studiums erworbene Leistungen Auswirkungen auf den Studienerfolg und somit auf die Abschlussnote haben. Den Abschluss des Lehramtsstudiums bildet die erste Staatsprüfung, die aus zwei Teilen besteht: aus den Ergebnissen der Modulprüfungen während des Studiums (40 %) und aus dem ersten Staatsexamen (60%). Sobald die Anzahl von 213 ECTS-Punkten erreicht ist, kann man zum ersten Staatsexamen zugelassen werden. Sie besteht aus einer Reihe von schriftlichen und mündlichen (in den Fächern Musik, Kunst und Sport auch praktischen) Prüfungen, die die oben genannten Teile des Studiums des Lehramts an Mittelschulen abdecken. Die Zahl der Prüfungen ist je nach Wahl des Unterrichtsfachs und der Didaktikfächer verschieden. Über die Frage, wie viele und welche Einzelprüfungen im Rahmen der ersten Staatsprüfung abzulegen sind, gibt die LPO I Auskunft. Die Prüfung im Fach Erziehungswissenschaften kann vorgezogen werden, muss also nicht gleichzeitig mit den Prüfungen in den übrigen Fächern abgelegt werden.

Freiversuch
Studenten, die die Erste Staatsprüfung nach spätestens sieben bzw. im Erweiterungsstudium mit Schulpsychologie nach neun Hochschulsemestern ablegen, haben die Möglichkeit zu einem risikofreien Prüfungsversuch. Dies bedeutet, dass die Prüfung bei Nichtbestehen als nicht abgelegt gewertet wird und dass sie zweimal (statt üblicherweise einmal) wiederholt werden kann. Hierbei werden allerdings auch die Semester mitgezählt, die nicht für das konkrete Fachstudium verwendet wurden (z.B. im Falle eines Studiengang- oder Fachwechsels).

Lehramtsbefähigung
Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Lehramtsprüfung haben Sie die Möglichkeit, das Referendariat anzutreten. Dieser zweijährige praktische Vorbereitungsdienst, den Sie an Schulen ableisten, die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus bestimmt werden, endet mit der zweiten Lehramtsprüfungs- der Befähigung, an öffentlichen und privaten Mittelschulen zu unterrichten. Die Regelungen zum Vorbereitungsdienst und zum zweiten Staatsexamen sind in der LPO II enthalten. Die Einstellungschancen in den staatlichen Schuldienst sind bedingt durch die Gesamtnote aus den beiden Staatsexamina. Unter http://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/lehrerbedarfsprognose.html können Sie Prognosen zum Lehrerbedarf in Bayern des Bayerischen Kultusministeriums einsehen.

 Kontakte

  • Studentenkanzlei/Hochschulzugang der LMU,
  • Praktikumsamt
  • Prüfungsämter
    Außenstelle des Prüfungsamtes für die Lehrämter an öffentlichen Schulen
  • Studienfachberatungen und Einführungsveranstaltungen der einzelnen Institute:
    Die Studienfachberatungen des jeweiligen Unterrichtsfachs und der Teilgebiete des Erziehungswissenschaftlichen Studiums sind zuständig für alle Fragen, die spezielle fachliche Aspekte des Studiums betreffen (z.B. inhaltliche Fragen, Fragen der Studienorganisation im betreffenden Fach, Fragen zu den geforderten Leistungsnachweisen etc.). Auch wenn Sie ein Erweiterungsfach studieren möchten, sollten Sie unbedingt die Studienfachberatung in Anspruch nehmen. Die Namen und Sprechzeiten der Studienfachberater finden Sie unter www.lmu.de/fsb > Lehramtsstudium

Weiterführende Weblinks