Ludwig-Maximilians-Universität München
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Carmens Kaiserschmarrn

Österreichischer Kaiserschmarrn ist einfach – macht aber glücklich. Genauso wie ehrenamtliches Engagement in der Universität. Warum, erklärt Carmen von der Studierendenvertretung der LMU.

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Carmen hat eine stressige Zeit hinter sich: In den Semesterferien musste sie ihre Hausarbeiten zu Ende schreiben, jetzt plant sie eine Veranstaltung an der LMU und bei vielen Sitzungen der Studierendenvertretung ist Carmen ebenfalls dabei. Denn sie engagiert sich ehrenamtlich in der studentischen Vertretung der LMU: im Konvent der Fachschaften, in der Geschäftsführung der Studierendenvertretung und in der Fachschaft Soziologie. Trotzdem nimmt sich die Studentin immer Zeit fürs Kochen: „Ich koche einfach super gern“, erzählt sie. „Und davon profitieren auch meine Kommilitonen.“ Der Grund ist meist: Die Sitzungen der Studierendenvertretung dauern sehr lange. „Und ohne Essen halten wir einfach nicht durch“, meint die Soziologiestudentin.

Angelehnt an eines ihrer Lieblingsgerichte, österreichischen Apfelschmarrn, gibt es heute Kaiserschmarrn – nach einem Rezept von ihrem Vater, der selbst Koch in einem Restaurant ist. „Das schlimmste für einen Koch sind ja Pfannkuchen, weil sie so schnell kalt werden“, weiß Carmen. Kaiserschmarrn sei dagegen sehr einfach zu machen. Und man kann ihn auch ohne Backofen zubereiten, auf den Carmen in der Küche der Studierendenvertretung verzichten muss. „Wir sind in der Stuve nicht sehr gut ausgestattet, aber ich habe gelernt zu improvisieren.“ Außerdem sei der beste Apfelschmarrn sowieso der, den ihre Oma in der Steiermark backe, – und so gut gelinge er ihr einfach nicht.

In die Arbeit in der Studierendenvertretung sei sie eher „reingeschlittert“, erzählt Carmen während sie den Teig für den Kaiserschmarrn mit einem Schneebesen anrührt. „In meinem ersten Tutorium bin ich vor allem aufgefallen, weil ich so schüchtern war.“ Danach hätten sie die Tutoren beiseite genommen und zur nächsten Sitzung der Fachschaft eingeladen. Dort ging es um die Organisation des Erstsemesterfestes, bei der die Studentin gerne mithalf. „Vieles ist einfach von selbst passiert“, findet Carmen. „Aber seit ich mich in der Studierendenvertretung engagiere, traue ich mir auch im Studium mehr zu.“

Dann muss sich Carmen auf das Ausbacken ihres Kaiserschmarrns konzentrieren. Zwei Versionen ihres Lieblingsgerichts bietet sie an: mit und ohne Rosinen. Dazu lässt sie die Eiermischung in eine große Pfanne laufen, zerteilt den Kaiserschmarrn mit einer Gabel und lässt den Zucker karamellisieren. Nebenbei hat die Studentin aber auch noch Zeit, begeistert von ihrem aktuellen Projekt zu erzählen: Im Moment plant sie zusammen mit einigen Freunden eine Veranstaltung über Feminismus an der Uni. „Gerade überlegen wir uns, wen man zu einer Diskussionsrunde einladen könnte“, sagt Carmen. „Und es ist spannend zu sehen, wer sich mit diesem Thema beschäftigt.“

Ihre Kommilitonen warten inzwischen schon ungeduldig im Gemeinschaftsraum der Studierendenvertretung: „Auf den Kaiserschmarrn haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut.“
cdr

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