Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Balkan-Menü im Olympiadorf

Mit kalter Gurkensuppe, Moussaka und bulgarischen Palatschinken lassen sechs Studierende aus Serbien und Bulgarien den Sommer ausklingen: Zum Abschluss ihrer Summer School kochen sie ein Balkan-Menü für ihre Kommilitonen aus der ganzen Welt.

balkan_535

Bunt bemalte Bungalows, dazwischen Bierbänke und -tische und unzählige Fahrräder. Im ehemaligen olympischen Dorf in München drängen sich sechs Studenten in einem der kleinen Bungalows um die winzige Kochzeile: Ana, Mina, Igor, Gabriela, Tihomir und Aneliya kochen heute für ihre Kommilitonen der Summer School. Und da alle sechs aus Serbien oder Bulgarien kommen, gibt es ein Balkan-Menü: Tarator – eine kalte Gurkensuppe, Moussaka und Palachinki – eine Art bulgarische Pfannkuchen.

Die sechs Studierenden nehmen in München an der Summer School des Amgen Scholars Program teil: 20 Studenten, die an europäischen Universitäten studieren, forschen in jedem Jahr an einem Forschungsprojekt – in den Bereichen Biologie, Biochemie, Neurobiologie, Computational Neuroscience und Physiologie. Neun Wochen stehen die Teilnehmer der Summer School fast jeden Tag von morgens bis abends im Labor. Doch die Studenten lassen ihre Semesterferien gerne ausfallen: „Ich mag es einfach, mich auch beim Reisen mit Forschung zu beschäftigen“, erzählt Igor, der in Serbien Pharmazie studiert. An der Summer School beschäftigt er sich vor allem mit Proteinen und Biomarkern. Er forscht am Max-Planck-Institut für Psychiatrie im Team von Professor Christoph Turck. Und auch die anderen Studenten arbeiten mit renommierten Forscherteams zusammen. Das sei ein toller Schub für ihr Selbstbewusstsein, erzählt die Koordinatorin des Programms Raluca Deac: „50 Prozent ihrer Gespräche drehen sich um die Forschung, die anderen 50 Prozent ums Essen.“

„Heute kochen wir einfach typische Sommergerichte, die man auch zuhause ständig isst“, erklärt Aneliya, die in München am Institut für Schlaganfall und Demenzforschung zur Neurodegeneration forscht. Gemeinsam mit den fünf anderen schneidet sie gerade Gurken und Knoblauch in möglichst kleine Stücke: Zusammen mit Joghurt, Öl und Dill wird daraus eine kalte Gurkensuppe. Als Hauptspeise haben die sechs Studierenden eine große Portion Moussaka gebacken. Und auch die Zubereitung der Palachinki, der bulgarischen Pfannkuchen, ist bei Ana, Mina, Igor, Gabriela, Tihomir und Aneliya Teamwork: Während Igor den Teig anrührt, gießt Mina schon das Öl in die Pfanne und Aneliya backt die bulgarischen Palatschinken aus.

Später sitzen sie zwischen den Bungalows des kleinen olympischen Dorfes und erzählen, was ihnen in Deutschland besonders gut gefallen hat: die Offenheit der Studenten, die Stadt München und die Forschungsmöglichkeiten an der Universität. Einige planen deswegen schon ein Studium in Deutschland. „Ich suche gerade nach einem passenden Masterprogramm an der LMU“, erzählt Tihomir. „Vielleicht bin ich dann ja bald wieder hier.“
cdr

Du bist internationaler Student an der LMU und ein Cook on Campus? Dann melde dich per Mail an presse@lmu.de. Gerne können wir für dein Essen Kosten bis 100 Euro erstatten.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse