Ludwig-Maximilians-Universität München
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Arbeitsplätze in der Bibliothek

Bib-Knöllchen gegen "Parksünder"

München, 01.04.2017

Nachtrag: April, April! Die Testphase ist vorbei: Ab sofort wird die Pausenscheibe in allen Bibliotheken eingeführt. Und damit sie auch funktioniert, werden "Parksünder", die ihre Plätze zu lange reservieren, mit einem Bib-Knöllchen bestraft.

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Zum Film auf der Facebook-Seite der LMU

Beschwerden, die das sogenannte "Handtuchphänomen" betreffen, kennt Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, der die Universitätsbibliothek (UB) der LMU leitet, nur zu gut. Ständig beschweren sich Studenten darüber, dass andere die Arbeitsplätze besetzen, obwohl sie diese stundenlang nicht nutzen. Daher hat die UB letztes Jahr die Pausenscheibe eingeführt und mit ihr ein System, in dem Studenten sehen können, wo noch Plätze frei sind. "Wir haben die Pausenscheibe in unseren Bibliotheken der Parkscheibe der Straßenverkehrsordnung nachempfunden. Und es zeigt sich in Bibliotheken, genauso wie im Straßenverkehr, dass man Verstöße ahnden muss. Deshalb haben wir uns entschieden, mit Beginn des Sommersemesters kleine Knöllchen von fünf Euro zu verteilen, wenn die zulässige Zeit überschritten wird", sagt Brintzinger.

Und so funktioniert es: Jeder Student bekommt beim Betreten der Bibliothek eine Pausenscheibe, die mit seinem Bibliothekskonto verknüpft ist. Verlässt die Studentin oder der Student ihren oder seinen Platz und überschreitet die zulässige Pause von 45 Minuten, wird das Bibliothekskonto mit fünf Euro belastet. Damit das Kontrollsystem möglichst engmaschig ist, hat die UB zehn studentische Hilfskräfte eingestellt, die ihre Kommilitonen überwachen sollen. Damit man diese erkennt, tragen die sogenannten "Bilbiotessen" einen grünen Hut.

Weitere Informationen: zum Film auf der Facebook-Seite der LMU