Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Personalmobilität innerhalb Europas (zu Fort- und Weiterbildungszwecken)

Im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union fördert  Aufenthalte von LMU-Hochschulpersonal an Partnerhochschulen und Unternehmen.

Ausschreibung für Aufenthalte im akad. Jahr 2017/18

Zielsetzung:

Internationalisierung der Hochschule durch Erfahrungsaustausch innerhalb des europäischen Hochschulraumes, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Hochschulpersonal aus verschiedensten Arbeitsgebieten, fachlicher Austausch unter Kollegen, Pflege der Erasmus-Partnerschaften.  Daraus ergeben sich die verschiedensten Möglichkeiten, zum Beispiel:

Zielgruppe:

 Hochschulpersonal aus den Fakultäten und der Zentralen Verwaltung, z.B.

  •  Fachbereiche
  •  Studienberatung und Studierendenverwaltung
  •  Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
  •  Weiterbildung
  •  Technologie & Transfer
  •  Finanzen, Controlling
  •  Bibliothek
  •  International Office

Gastgeber (siehe auch förderfähige Länder):

 

Vorteile:

  •  Aufenthalt auf der Basis eines vorab erstellen Arbeitsprogramms
  •  Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  •  Stärkung der eigenen Kompetenzen
  •  Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
  •  Förderung der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen

Dauer:

Der Aufenthalt kann zwischen 2 und 60 Arbeitstagen liegen. Es werden 5 Arbeitstage empfohlen. 

Erasmus-Zuschuss:

Der Zuschuss umfasst Fahrt- und Aufenthaltskosten, die nach EU-Entfernungs- und Tagespauschalen bewilligt werden. Folgende Finanzierungsregelungen gelten für die LMU:

  • Bei Aufenthalten bis zu einer Woche werden in der Regel alle Aufenthaltstage gefördert.
  • Aufenthaltstage über eine Woche werden je nach Verfügbarkeit der Mittel gefördert.
  • Für Reisetage und Wochenende  werden keine Tagespauschalen gezahlt. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn an den genannten Tagen die Fortbildung stattfindet und durch die Gasteinrichtung bestätigt wird.
  • Evtl. anfallende Kurs- und Teilnahmegebühren sind mit dem Erasmus-Zuschuss zu begleichen. Sollte die Höhe der Gesamtkosten den Erasmuszuschuss übersteigen, kann bei vorhandenen Restmitteln für Reisetage ein Erasmus-Zuschuss ausbezahlt werden.
  • Nach EU-Vorgabe werden bis  zum 14. Fördertag die unten genannten Pauschalen gezahlt. Vom 15. bis 60. Tag beträgt die Förderung 70% der genannten Tagessätze:

Förderfähige Länder:

Gruppe 1: Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden 160€
Gruppe 2: Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern 140€
Gruppe 3: Deutschland (Incomer), Lettland, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien 120€
Gruppe 4: Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien 100€
  • Fahrtkostenerstattungen:
    Zu den Tagessätzen kommen Fahrtkosten-Erstattungen hinzu. Diese werden - nach einem europaweit einheitlichen Berechnungsschlüssel - in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität ermittelt. Ausgangspunkt für die Berechnung ist der Dienstort.
Einfache Entfernung gem. EU-Distanzrechner Fahrtkostenzuschuss für Hin- und Rückfahrt
< 100 km 20 Euro
100 - 499 km 180 Euro
500 - 1.999 km 275 Euro
2.000 - 2.999 km 360 Euro
3.000 - 3.999 km 530 Euro
4.000 - 7.999 km 820 Euro
8.000 km und mehr 1.300 Euro

Bewerbung:

  • Bitte reichen Sie das Bewerbungsformular fristgerecht ein. Die/der Vorgesetzte muss den Aufenthalt befürworten. Legen Sie der Bewerbung das Kursprogramm bzw. die erste Korrespondenz bei Hospitanzen bei.
  • Nach Zusage des Zuschusses muss mit dem Gastgeber ein Arbeits-/Kursprogramm in Eigenregie abgestimmt werden, das vor Auszahlung des Zuschusses eingereicht werden muss.
  • Auf Basis Ihrer Angaben wird die Höhe des Zuschusses berechnet. Mit dem Zuschuss ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden.
  • Antragsteller mit Behinderung (Grad der Behinderung: mindestens 50%) können eine Sonderförderung beanspruchen, die im Antrag vermerkt werden muss.
  • Das Referat Internationale Angelegenheiten sollte frühzeitig in die Planung miteinbezogen werden.
  • Bewerbungsschluss: jeweils 31.1., 31.7, 31.10.

 

Bewilligungskriterien:

  • Der Mehrwert der Fortbildung für den eigenen Arbeitsbereich an der LMU muss klar aus der Bewerbung hervorgehen.
  • Sprachkurse können nur einmal pro akad. Jahr beantragt werden. Wiederholungsanträge in folgenden Jahren werden nachrangig bewilligt.
  • Staff Weeks: Das Programm sollte auf den eigenen Arbeitsbereich zugeschnitten sein. Der Anteil von nicht-arbeitsspezifischen Programmpunkten darf nicht überwiegen.

 

 Anmeldung bei Staff Weeks und Sprachkursanbietern:

Bitte beachten Sie, daß Sie sich direkt bei den Hochschulen für Staff Weeks  oder bei Sprachschulen  für den gewünschten Kurs anmelden müssen. 

Andrea Blei

Verantwortlich für den Inhalt: International Office