Ludwig-Maximilians-Universität München
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Praktisches Jahr (incl. Auslands-PJ)

§ 3 Praktisches Jahr (PJ)

Stand: Februar 2016

 

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Aus verwaltungstechnischen Gründen bitten wir,
die PJ-Bescheinigung des 1.Tertials bzw. etwaige Anrechnungsunterlagen von Auslands-PJ
zusammen mit
dem Antrag auf Zulassung zum 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

ab Oktober/November für die Frühjahrsprüfung

bzw. ab April/Mai für die Herbstprüfung einzureichen!

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Vergessen Sie keinesfalls die Meldefrist (Ausschlussfrist) für die Meldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung,
10. Januar für die Frühjahrsprüfung im Mai/Juni sowie
10. JUNI für die Herbstprüfung im November/Dezember

 

Das Praktische Jahr nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 findet nach Bestehen des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung statt.

Für die Zuteilung von PJ-Ausbildungsplätzen ist das Dekanat der Medizinischen Fakultät zuständig. Bitte beachten Sie die Anmeldefristen des Studiendekanates!!

Das Praktische Jahr beginnt jeweils in der zweiten Hälfte der Monate Mai und November. Die Ausbildung gliedert sich in Ausbildungsabschnitte von je 16 Wochen

  • in Innerer Medizin,

  • in Chirurgie und
  • in der Allgemeinmedizin oder in einem der übrigen, nicht in den Nummern 1 und 2 genannten, klinisch praktischen Fachgebiete.

Grundsätzlich keine Teilbarkeit eines PJ-Tertials

Die ÄAppO sieht keinen Rechtsanspruch auf Teilbarkeit der jeweils 16-wöchigen Abschnitte vor. Aufgrund Weisung des Landesprüfungsamtes für Humanmedizin und Pharmazie an der Regierung von Oberbayern vom März 2012 kann ab PJ-Beginn August 2012 als "absolutes Zugeständnis" höchstens ein Tertial im stationären Bereich (Ausland-Ausland; LMU-Ausland oder umgekehrt) in 2 x 8 Wochen aufgeteilt sein. Fehlzeiten - ganz gleich welcher Ursache - dürfen darin nicht enthalten sein.

  • Im Rahmen des chirurgischen Tertials kann an den entsprechenden Ausbildungsplätzen des Klinikums der LMU  mit Wirkung zum PJ-Beginn im Mai 2014 ein Teil von 8 Wochen ausschließlich im spezialchirurgischen Fach „Herzchirurgie“ absolviert werden und der andere 8-wöchige Teil in der Allgemeinen Chirurgie. Diese Konstellation zählt nicht als gesplittetes Tertial.

    Das chirurgische Tertial gilt dann als gesplittet, wenn Sie beispielsweise 8 Wochen das spezialchirurgische Fach Herzchirurgie an der LMU und 8 Wochen allgemeine Chirurgie extern absolvieren.

  • Die ursprünglichen spezialchirurgischen Fächer (Neurochirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie) werden lt. MeCuM.Online  nicht mehr als spezialchirurgische Fächer im Rahmen der Allgemeinen Chirurgie angeboten, sondern ab November 2014 als eigenständiges Wahlfach.

  • 8-wöchige externe Abschnitte sind grundsätzlich nur an einem Klinikstandhort  bzw. Lehrkrankenhaus abzuleisten

"PJ-Mobilität" innerhalb Deutschlands - Fehlzeiten

Studierende haben die Wahl , die 16-wöchigen PJ-Tertiale entweder im Klinikum der LMU bzw. den Lehrkrankenhäusern der LMU oder in anderen Universitätskliniken oder Lehrkrankenhäusern externer deutscher Universitäten  abzuleiten, sofern dort genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen (vgl. § 3 Abs. 2 Satz 5 ÄAppO).

PJ-Tertiale, die nicht mit "Wissen und Wollen" des Studiendekanates der externen Universität abgeleistet worden sind, können nicht vom Prüfungsamt anerkannt werden.

Die Universität erstellt einen Ausbildungsplan (sog. Logbuch), nachdem die PJ-Ausbildung durchzuführen ist - näheres hierzu entnehmen Sie bitte den Webseiten des zuständigen Studiendekanates.

Auf die Ausbildung werden Fehlzeiten bis zu insgesamt 30 Ausbildungstagen angerechnet, davon maximal 20 Tage in einem Tertial. Bei einer darüber hinausgehenden Unterbrechung aus wichtigem Grund sind bereits abgeleistete Teile des Praktischen Jahres anzurechnen, soweit sie nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. [Das heißt die Ausbildung ist jedenfalls innerhalb eines 2-Jahres-Zeitraumes abzuschließen, auch im Falle eines Teilzeit-PJ]

Nachweis der PJ-Ausbildung bei der Anmeldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

Die regelmäßige und ordnungsgemäße Teilnahme an der Ausbildung ist bei der Meldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung durch Bescheinigungen nach dem Muster der Anlage 4 ÄAppO nachzuweisen .

  • Bitte beachten Sie, dass bei Ableistung eines Tertials an einer externen - deutschen - Universität Ihre indivuelle hochschulrechtliche Bindung nachzuweisen ist.
  • Dieser Nachweis kann bei Ableistung an einer externen (deutschen) Uniklinik oder Lehrkrankenhaus in der Regel durch Siegelabdruck der externen Universität auf der Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 4 erfolgen.

 

 


Auslands-PJ

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Aus verwaltungstechnischen Gründen, bitten wir
die PJ-Bescheinigung des 1.Tertials bzw. etwaige Anträge auf Anrechnung von Auslands-PJ
zusammen mit dem Antrag auf Zulassung zum 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

ab Oktober/November für die Frühjahrsprüfung

bzw. ab April/Mai für die Herbstprüfung einzureichen.

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Vergessen Sie keinesfalls die Meldefrist (Ausschlussfrist) für die Meldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, 
10. Januar für die Frühjahrsprüfung im Mai/Juni sowie
10. JUNI für die Herbstprüfung im November/Dezember
 

Universitäre Bindung

Grundsätzlich ist es erforderlich, sich an der ausländischen Universität als ordentlich Studierender der Humanmedizin zu immatrikulieren. Ist das nicht möglich, ist zumindest Ihre individuelle hochschulrechtliche Bindung an die ausländische Universität nachzuweisen.

Ihre PJ-Ausbildung in einer Universitätsklinik oder einem Lehrkrankenhaus muss  zweifelsfrei im medizinischen Lehrbetrieb der zugehörigen Universität verankert sein. Dies ist grundsätzlich durch eine zusätzliche Bescheinigung der Universitätsverwaltung bzw. der Medizinischen Fakultät, der diese Einrichtung zugeordnet ist, nachzuweisen (Siehe Zusatzbescheinigung Englisch/Deutsch (Confirmation)).

Bitte achten Sie darauf, dass das Ausstellungsdatum der von Ihnen eingereichten Bescheinigungen nicht vor Beendigung der jeweiligen Ausbildung datiert ist.

Eignung des Krankenhauses/der Klinik

Der PJ-Katalog des Landesprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen (!) dient – als erste   u n v e r b i n d l i c h e   Orientierung - in welchen ausländischen Universitätskliniken und Auslandskrankenhäusern nach Einschätzung des LPA NRW (!) eine praktische Ausbildung abgeleistet werden k a n n.

Die Aufführung eines bestimmten Krankenhauses in der Liste beinhaltet somit keinen Rechtsanspruch auf die Anerkennung einer entsprechenden praktischen Ausbildung durch das hiesige Prüfungsamt.

Die Anerkennung eines Auslandtertiales ist immer eine Einzelfallentscheidung, die sich auf  das konkrete PJ bezieht womit der aktuelle Ausbildungsstandard bei der Vergleichbarkeit der Kliniken herangezogen werden muss. Eine Berufung auf etwaige Anerkennungen in der Vergangenheit ist somit grundsätzlich nicht möglich.

Wir bitten um Verständnis, wenn die Prüfung der Gleichwertigkeit einer regelmäßig und ordnungsgemäß abgeleisteten Ausbildung im Ausland naturgemäß erst   n a c h   Vorlage der Ausbildungsnachweise durchgeführt und verbindlich entschieden werden kann.

Es ist nicht möglich, die Annahme der Gleichwertigkeit schon vorher zuzusichern. Sollte die Ausbildung die genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, riskieren Sie, dass sie nicht anrechenbar ist.

Vorzulegende Bescheinigungen:

Aus verwaltungstechnischen Gründen bitten wir,
die PJ-Bescheinigung des 1.Tertials bzw. etwaige Anrechnungsunterlagen von Auslands-PJ
zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Antrag auf Zulassung zum 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

ab Oktober/November für die Frühjahrsprüfung

bzw. ab April/Mai für die Herbstprüfung einzureichen!

 

Aus gegebenen Anlass weisen wir darauf hin, dass diese Regularien für alle Universitäten und Einrichtungen anzuwenden sind und auch für sog. "Elite-Einrichtungen" (z. B. Harvard Medical School, Mc Gill University und dgl.) keine Ausnahmen gelten.

Erkundigen Sie sich vor Antritt des PJ im Ausland, ob die dortigen Stellen gewillt sind,  Ihnen die nachfolgenden Bescheingungen form- und fristgerecht auszustellen. Anderenfalls können wir von der Ableistung des PJ im Ausland nicht zuraten.

  1. PJ-Bescheinigung nach Anlage 4 ÄAppO versehen mit Unterschrift des dortigen Ausbildungsleiters sowie Klinikstempel und Unisiegel. Bitte verwenden Sie nur die auf unsereren Webseiten zur Verfügung gestellten zweisprachigen Vordrucke.
  2. Nachweis der Erfordernisse nach § 4 Abs. 1 und 2 ÄAppO (Ausstattung des Krankenhauses) ausgestellt vom Dekan der dortigen Medizinischen Fakultät, versehen mit Unterschrift des Dekans und Universitätssiegel.
    [auf diesen Nachweis kann in der Regel verzichtet werden, wenn das Krankenhaus im PJ-Katalog des Landesprüfungsamtes NRW aufgeführt ist]
    Auszug aus der ÄAppO:

    § 4 Abs. 1:
    „Sofern das Praktische Jahr […]in Krankenhäusern, die nicht Krankenhäuser der Universität [Anmerkung: = LMU !] sind, durchgeführt wird, muss in der Abteilung, in der die Ausbildung erfolgen soll, eine ausreichende Anzahl von Ärzten sowohl für die ärztliche Versorgung als auch für die Ausbildungsaufgaben zur Verfügung stehen. Ferner müssen regelmäßige pathologischanatomische Demonstrationen durch einen Facharzt für Pathologie und klinische Konferenzen gewährleistet sein. Zur Ausbildung auf den Fachgebieten der Inneren Medizin und der Chirurgie sind nur Abteilungen oder Einheiten geeignet, die über mindestens 60 Behandlungsplätze mit unterrichtsgeeigneten Patienten verfügen. Auf diesen Abteilungen muss außerdem eine konsiliarische Betreuung durch nicht vertretene Fachärzte, insbesondere für Augenheilkunde, für Hals-, Nasen-,Ohrenheilkunde, für Neurologie und für diagnostische Radiologie oder Strahlentherapiesichergestellt sein.“

    § 4 Abs. 2:
    „Die Durchführung der praktischen Ausbildung setzt außerdem voraus, dass dem Krankenhaus den Ausbildungsanforderungen entsprechende Einrichtungen zur Verfügung stehen; insbesondere eine leistungsfähige Röntgenabteilung, ein leistungsfähiges medizinisches Laboratorium, eine medizinische Bibliothek, ein Sektionsraum und ausreichende Räumlichkeiten für Aufenthalt und Unterrichtung der Studierenden.“
  3. Bestätigung des Dekans der Medizinischen Fakultät der zuständigen Universität, dass die gewählte praktische Ausbildung mit derjenigen identisch ist, die den immatrikulierten Medizinstudenten der dortigen Universität vermittelt wird und dass der Student für die Dauer der Ausbildung in Rechten und Pflichten gegenüber der Ausbildungsstätte den übrigen immatrikulierten Studierenden für die Studienrichtung Medizin der dortigen Universität gleichgestellt sind, versehen mit Unterschrift des Dekans und Universitätssiegel (Siehe Zusatzbescheinigung Englisch/Deutsch (Confirmation))
  4. Beschreibung der Tätigkeiten durch den dortigen Ausbildungsleiter, versehen mit Unterschrift des dortigen Ausbildungsleiters und Klinikstempel
    [auf diesen Nachweis kann in der Regel verzichtet werden, wenn das Krankenhaus im PJ-Katalog des Landesprüfungsamtes NRW aufgeführt ist]
  5. Äquivalenzbescheinigung des hiesigen Ausbildungsleiters der LMU (wird selbstverständlich erst nach der Ausbildung vom zuständigen PJ-Beauftragten erstellt).
    [auf diesen Nachweis kann in der Regel verzichtet werden, wenn das Krankenhaus im PJ-Katalog des Landesprüfungsamtes NRW aufgeführt ist]
    Äquivalenzbescheinigung (zur Bestätigung der Gleichwertigkeit von im Ausland erbrachten Studienleistungen im PJ) [docx-Formular, 109 KB, Bei Problemen beim öffnen bitte mit Firefox probieren]

Grundsätzlich sind alle fremdsprachlichen Bescheinigungen von einem von einem deutschen Gericht öffentlich bestellten Übersetzer/Dolmetscher der jeweiligen Landessprache zu übersetzen. Erst bei Vorlage des Antrages mit den vorgenannten Bescheinigungen kann im Einzelfall entschieden werden, ob auf eine Übersetzung verzichtet werden kann.

Keine Spezialchirurgischen Fächer im Ausland

§6 der PJ-Satzung sieht vor, das im Fach Chirurgie ausschliesslich in den Kliniken der LMU-München chirurgische Spezialfächer herangezogen werden können.

  • Beachten Sie daher:
  • Sollte auf der Bescheinigung gemäß Anlage 4 ÄAppO nicht zweifelsfrei ersichtlich sein, dass das Tertial im Rahmen der Allgemeinchirurgie abgeleistet wurde, ist jedenfalls die Vorlage einer Äquivalenzbescheinigung des PJ-Beauftragten Chirurgie erforderlich, aus welcher hervorgeht, dass keine Ausbildungsdefizite in der Allgemeinchirugie vorliegen.  

8-wöchige Abschnitte im Ausland sind  nur an einem Klinikstandort oder Lehrkrankenhaus abzuleisten

Vergewissern Sie sich vor Antritt des PJ, dass Sie nur   e i n e m    Klinikstandort oder    e i n e m    Lehrkrankenhaus zugeteilt werden. Die Aufteilung und Ausbildung von 8-wöchigen Ausbildungsabschnitten in bzw. an zwei unterschiedlichen Lehrkrankenhäusern / Kliniken derselben Universität wird nicht anerkannt.  

Die Anrechung ist gebührenpflichtig (Gebühr zwischen 20 bis 40 Euro ohne Auslagen)

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Vorlagen:

Zusatzbescheinigung Universitäre Bindung (Confirmation englisch/deutsch)

Bescheinigung über das PJ - deutsch (PDF-Dokument, 55 KB)

Bescheinigung über das PJ - deutsch/englisch (PDF-Dokument, 91 KB)

Bescheinigung über das PJ - deutsch/französisch (PDF-Dokument, 84 KB)

Bescheinigung über das PJ - deutsch/italienisch (PDF-Dokument, 90 KB)

Bescheinigung über das PJ- deutsch/portugisisch (PDF-Dokument, 88 KB)

Bescheinigung über das PJ - deutsch/spanisch (PDF-Dokument, 93 KB)

Bescheinigung über das PJ -deutsch/türkisch (PDF-Dokument, 103 KB)

Vorläufige Bescheinigung über das PJ - deutsch (PDF-Dokument, 68 KB)


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