Ludwig-Maximilians-Universität München
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Fachwechsel

Überbegriff für Wechsel des Studiengangs / des Studienfachs, Studiengangwechsel, Studienfachwechsel, Hinzunahme eines weiteren Studiengangs / -fachs, Umschreibung in einen postgradualen Studiengang oder zum Zweck der Promotion sowie zur Notenverbesserung

Bei Ihrer Immatrikulation haben Sie einen Studiengang (oder im Rahmen eines Doppelstudiums zwei Studiengänge) gewählt. Sobald Sie hinsichtlich dieser Studiengangwahl etwas ändern lassen möchten (z.B. Wechsel des Studiengangs, oder Wechsel des Haupt- oder Nebenfaches, Hinzunahme eines Erweiterungsfaches in einem Lehramtsstudiengang, etc.) spricht man von einem Fachwechsel.
Ebenfalls unter den Überbegriff Fachwechsel fällt die Umschreibung nach erfolgreichem Abschluss eines Studiengangs in einen anderen Studiengang (z.B. einen Masterstudiengang oder zum Zweck der Promotion), sowie die Umschreibung zum Zweck der Notenverbesserung.

Ein Fachwechsel setzt ausnahmslos voraus, dass Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung an der LMU immatrikuliert sind und die Rückmeldung für das Folgesemester vollzogen ist (d.h. Ihre Semesterbeiträge sind auf dem Konto der LMU eingegangen und es liegen keine weiteren Rückmeldehindernisse, z.B. fehlende Krankenversicherungsnachweis vor). Ob Ihre Rückmeldung vollzogen wurde, können Sie unter Online-Selbstbedienungsfunktionen in Ihrem Beitragskonto einsehen.

Ein Fachwechsel kann grundsätzlich nur innerhalb der dafür festgesetzten Frist beantragt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist kein Wechsel mehr möglich. Hiervon ausgenommen sind nur Studierende, die im betreffenden Semester eine Abschlussprüfung bestanden oder eine Prüfung endgültig nicht bestanden haben.

Ein Fachwechsel ist persönlich unter Vorlage des Studienausweises und eines amtlichen Lichtbildausweises in der Studentenkanzlei (SG 2) zu beantragen.

Vorzulegende Unterlagen:

  • Sollten Sie bereits Studienpapiere für das Semester erhalten haben, für das Sie den Fachwechsel beantragen, sind diese bei der Antragstellung zurückzugeben; Sie erhalten dann neue Studienpapiere;
  • Wenn Sie über keine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, das Zeugnis bzw. die Zeugnisse Ihrer fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für einen Wechsel in einen bundesweit oder örtlich zulassungsbeschränkten Studiengang: Zulassungsbescheid der Stiftung für Hochschulzulassung bzw. der Universität im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für einen Wechsel in einen Studiengang mit Eignungsfeststellungsverfahren: Bescheid über das Bestehen der Eignungsprüfung im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für einen Wechsel in einen Studiengang mit Voranmeldung: Bescheinigung der Fakultät über die erfolgte Voranmeldung im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für einen Wechsel in ein höheres Fachsemester: Anrechnungsbescheid des zuständigen Prüfungsamtes im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für eine Umschreibung in einen Promotions- oder sonstigen postgradualen Studiengang: das Abschlusszeugnis des Studiengangs, das die gesetzliche Qualifikationsvoraussetzung für den neuen Studiengang bildet im Original und einer Kopie (wird einbehalten) sowie eine Bescheinigung der zuständigen Fakultät (Promotionsausschuss, Prüfungsamt, etc.) über das Vorliegen der satzungsgemäßen Qualifikationsvoraussetzungen im Original und einer Kopie (wird einbehalten);
  • Für eine Umschreibung in einen Masterstudiengang: das Abschlusszeugnis* des Studiengangs, das die gesetzliche Qualifikationsvoraussetzung für den neuen Studiengang bildet im Original und einer Kopie (wird einbehalten) sowie eine Bescheinigung der zuständigen Fakultät (Prüfungsamt, etc.) über das Vorliegen der satzungsgemäßen Qualifikationsvoraussetzungen im Original und einer Kopie (wird einbehalten);

Bitte beachten Sie: Eine Umschreibung nach bestandener Abschlussprüfung kann erst dann durchgeführt werden, wenn die Prüfungsmitteilung durch das jeweilige Prüfungsamt an die Studentenkanzlei erfolgt ist.

Ausnahme:
*Liegt das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Umschreibung in einen Masterstudiengang noch nicht vor, muss

  • a) im Falle, dass seitens des Studierenden zwar alle Prüfungsleistungen im Vorsemester erbracht sind/sein  werden, das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Umschreibung jedoch noch nicht ausgehändigt wurde, anstelle des Zeugnisses eine Bescheinigung des zuständigen Prüfungsausschusses vorgelegt werden, dass der Bachelor zum Ende des Vorsemesters abgeschlossen sein wird (zuständig für die Ausstellung der Bescheinigung ist der Prüfungsausschuss der Universität, an der der Bachelor absolviert wird/wurde);

    b) im Falle, dass seitens des Studierenden die Aufnahme in den Masterstudiengang trotz fehlender und parallel noch zu erbringender ECTS für den Bachelor beantragt wird, anstelle des Zeugnisses eine Stellungnahme des Prüfungsausschusses vorgelegt werden, aus der positiv hervorgeht, dass die für den Abschluss des Bachelors erforderlichen Leistungen absehbar binnen eines Jahres erbracht sein werden; (zuständig für die Abgabe der Stellungnahme ist der Prüfungsausschuss der Universität, an der der Bachelor absolviert wird).

Bei einem Fachwechsel zur Notenverbesserung im Studiengang Jura beachten Sie bitte zusätzlich dieses Infoblatt

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