Ludwig-Maximilians-Universität München
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ERASMUS+ fördert die internationale Bildungszusammenarbeit - Fördermaßnahmen der Leitaktion 2

Einblick in die Fördermaßnahmen der Leitaktion 2 von ERASMUS+

Die Leitaktion 2 unterstützt Verbundprojekte im Bereich der internationalen Bildungszusammenarbeit mit folgenden Fördermaßnahmen:

ERASMUS+ fördert Einrichtungen aus den Programmländern (EU-Mitgliedstaaten + Mazedonien, Island, Lichtenstein, Norwegen und Türkei). Einige Fördermaßnahmen sind auch für Einrichtungen aus den Partnerländern offen. (Siehe die vollständige Liste der Partnerländer im Erasmus+ Programme Guide).

Strategische Partnerschaften (Strategic Partnerships)

Die Programmlinie Strategische Partnerschaften unterstützen Einrichtungen aus verschiedenen Bildungsbereichen. Es werden der Erfahrungsaustausch und die Durchführung von Internationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Lehre, Weiterbildung, Lernen und Jugendarbeit gefördert.

Beispiele von Aktivitäten im Hochschulbereich:

  •  Entwicklung und Bereitstellung von gemeinsamen Studienmodulen, Programmen und Lehrplänen.
  •  Entwicklung von e-learning, e-Modulen, offenen Bildungsressourcen, Informations- und Kommunikationstechnologien zur Implementierung innovativer Lehransätze.
  •  Modularisierung von Studiengängen, Integration von Fern- und Teilzeitstudienmodellen in die Hochschulbildung
  •  Ausarbeitung und Umsetzung strategischer Kooperationspläne und projektbezogene Zusammenarbeit zwischen den Partnern , die auch aus dem privaten Sektor und anderen Bildungsbereichen kommen können.
  •  Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und lokale/regionale Behörden und Interessengruppen der Zivilgesellschaft.
  •  Verbesserung der Methoden und Dienstleistungen zur Unterstützung von Studierenden.

Projektdauer: 2 bis 3 Jahre.

Projektförderung: bis zu 300.000€ für 2 Jahre und bis zu 450.000€ für 3 Jahre.

Partnerschaften: mind. 3 Einrichtungen aus 3 verschiedenen Programmländern.

Antragsberechtigte: Einrichtungen aus den Programmländern.nach oben

Kapazitätsaufbau (Capacity Building)

Die Zusammenarbeit in der Programmlinie Kapazitätsaufbau soll Partnerländer unterstützen, die Bereiche Hochschulbildung und Jugend zu modernisieren und zu internationalisieren.

Im Hochschulbereich werden zwei Projekttypen gefördert:

1. Gemeinsame Projekte helfen Hochschulen in Partnerländern, Maßnahme zur Modernisierung, Internationalisierung und Entwicklung von Lehrplänen, Lernmethoden und Materialien durchzuführen.

2. Strukturprojekte unterstützen Reformen von Hochschulen und Systemen der Hochschulbildung in Partnerländern.

In manchen Fällen können Mobilitätsmaßnahmen gefördert werden.

Projektdauer: 2 bis 3 Jahre.

Projektförderung: mind. 500.000€ und max. 1.000.000€.

Partnerschaften: Mind. 3 Programmländer mit jeweils 1 Hochschule und mind. 3 Partnerländer mit jeweils 2 Hochschulen.

Antragsberechtigte: Einrichtungen aus den Programm- und Partnerländern.

Wissensallianzen (Knowledge Alliances)

Die Wissensallianzen sollen die unternehmerischen Fähigkeiten von Personen und Einrichtungen stimulieren sowie die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen (u.a.) und Wirtschaft fördern.

Beispiele von Aktivitäten im Hochschulbereich:

  •  Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmethoden
  •  Erfahrungsaustausch und gemeinsame Entwicklung von Wissen
  •  Einführung von unternehmerischen Bildung in allen Disziplinen
  •  Studienaktivitäten in Unternehmen
  •  Testen von innovativen Methoden
  •  Austausch von Studierenden, Forschenden und Personal

Projektdauer: 2 bis 3 Jahre.

Projektförderung: bis zu 700.000€ für 2 Jahre und bis zu 1.000.000€ für 3 Jahre.

Partnerschaften: mind. 6 Einrichtungen aus 3 verschiedenen Programmländern. Mind. 2 Hochschulen und mind. 2 Unternehmen.

Antragsberechtigte: Einrichtungen aus den Programmländern.nach oben

Allianzen für branchenspezifische Kompetenzen (Sector Skills Alliances)

Mit dieser Programmlinie sollen Kompetenzdefizite überwunden und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen besser an branchenspezifische Bedürfnisse angepasst werden. Der Fokus liegt auf folgende Sektoren:

 Produktionstechnik

  • Handel
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Umwelttechnologien (ökologische Innovation)
  • Kultur- und Kreativbranche
  • Gesundheitsversorgung
  • Tourismus

Die geförderten Aktivitäten haben folgende Ziele:

  • die berufliche Bildung modernisieren.
  • den Austausch von Wissen und Verfahren zwischen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung und dem Arbeitsmarkt  intensivieren.
  • bessere Anerkennung von Qualifikation innerhalb Europas erreichen und die Arbeitsmobilität erleichtern.

Projektdauer: 2 bis 3 Jahre.

Projektförderung: bis zu 700.000€ für 2 Jahre und bis zu 1.000.000€ für 3 Jahre.

Partnerschaften: mind. 9 Einrichtungen aus 3 verschiedenen Programmländern. Mind. 3 Einrichtungen (davon 1 Einrichtung zur beruflichen Bildung, 1 Einrichtung mit sektorspezifischen Kompetenzen, 1 Einrichtung mit Aufsichtsfunktion im Bildungsbereich).

Antragsberechtigte: Einrichtungen aus den Programmländern.nach oben

Grundinformationen für LMU Antragsteller/innen und LMU Zuschussempfänger/innen

Verwaltungsprozess der Anträge und der Projekte

Offizieller Antragsteller eines ERASMUS+ Projekts und Zuschussempfänger von europäischen Fördermitteln ist die LMU. Die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters der Hochschule ist für folgende Dokumente erforderlich:

  •  Antrag
  •  Finanzhilfevereinbarung
  •  Projektberichte

Wenden Sie sich bitte an Referat VII.5 (Drittmittelreferat), sobald Sie ein Vorhaben planen, um den Antrag fristgerecht einzureichen und alle LMU spezifischen Informationen zu erhalten.

Auch für die Projektabwicklung kontaktieren Sie bitte gleich beim Empfang des Förderbescheids das Referat VII.7, um eine rechtzeitige Vertragsunterschrift zu ermöglichen.nach oben

Ansprechpartner im Referat VII.5 finden Sie im Serviceportal der LMU.

 

Wichtige Dokumente

Das ERASMUS+ Programme Guide informiert über alle Fördermaßnahmen, ihre Regelungen und Zielsetzungen. Es ist das Hauptinformationsdokument für alle Antragsteller/innen. Das ERASMUS+ Programme Guide befindet sich auf der Internetseite der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/discover/guide/index_en.htm

Die Finanzhilfevereinbarung (Grant Agreement) ist der Projektvertrag. Sie regelt alle Aspekte der Projektabwicklung. Im Fall der Förderung Ihres Projekts, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie über die endgültige und vollständige Version verfügen.

Weiterführende Links:

Europäische Kommission: http://ec.europa.eu/education

Deutsche Informationsseite des DAAD

ERASMUS+ Programme Guide: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus

Bewilligte Projekte:

EU-weit: https://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus/library_en

Mit deutscher Beteiligung: http://www.erasmusplus.de/service/bewilligte-projekte/

ERASMUS+ Dissemination Platform: Projekte und Ergebnisse: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/projects/ 

Verantwortlich für den Inhalt: International Office