Ludwig-Maximilians-Universität München
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Humboldt-Forschungspreis

Geophysikerin an der LMU

München, 03.08.2017

Die Geophysikerin Professor Magali Billen ist von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Billen wird von September an am Department für Geo- und Umweltwissenschaften bei Professor Heiner Igel zu Gast sein.

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Der Forschungsschwerpunkt Magali Billens sind Geodynamik und Tektonophysik, also die physikalischen Prozesse, die tektonischen Verformungen zugrunde liegen. Die Geophysikerin untersucht mithilfe numerischer Simulationen die Kräfte, die zum Absinken tektonischer Platten in Subduktionszonen beitragen. Als Subduktionszone wird der Bereich bezeichnet, in dem eine Platte unter eine andere taucht. Insbesondere erforscht Billen den Zusammenhang zwischen den komplexen Verformungseigenschaften von Gesteinen und der Deformierung von Erdplatten und wie die tektonische Plattenbewegung diese Deformierung widerspiegelt. An der LMU wird Billen vor allem analysieren, wie bestimmte Eigenschaften verformter Gesteine den Mantelfluss um eine absinkende tektonische Platte beeinflussen.

Magali Billen studierte Geophysik am California Institute of Technology in Pasadena (USA), wo sie 2001 auch promovierte. Nach Stationen an der University of Leeds (UK) und der Woods Hole Oceanographic Institution (USA) übernahm sie 2002 eine Position an der University of California in Davis, wo sie bis heute tätig ist und seit 2013 eine Professur für Geophysik inne hat.

Informationen zum Humboldt-Forschungspreis